Donnerstag, 9. Januar 2014

Bestellschein gefunden...

Ich wollte hier ja eigentlich nicht mehr schreiben, weil es nicht funktioniert einen Wunsch in den Äther zu schicken und ihn gleichzeitig um Internet zu posten. Das raubt ihm die Energie. Daher ist der heutige Post auch nur der Tatsache geschuldet, dass ich gestern Abend einen 2 Jahre alten Bestellschein beim Universum wiedergefunden habe, den ich im Sommer 2012 geschrieben habe, als ich von meinem Callcenter-Job cöllig frustriert war:


"Liebes Universum, ich wünsche mir einen 400 € Nebenjob, der mir Spaß macht und hervorragend bezahlt ist. Vielen Dank im Voraus, Silke :-)"

Bereits im August hatte ich diesen Job, im Bioladen, der mir so viel Spaß macht, dass ich ihn sogar gratis machen würde, zudem Rabatt auf alle Produkte, was mir noch mehr als das reine Gehalt einbringt.

Natürlich hatte ich vergessen, dass ich dafür einen Bestellschein geschrieben habe, denn ohne vergessen läuft es ja meist auch nicht...Meine Wohnung hatte ich übrigens genau so bekommen...

Ich hab also gleich heute früh einen weiteren Bestellschein geschrieben, den ich dahin gelegt habe, wo ich diesen gefunden habe. Jetzt muss ich nur noch irgendwie vergessen, dass er existiert!:-)

Alles Liebe,

Silke

Samstag, 1. Oktober 2011

Das Ende eines Blogs...

Tatsächlich fühle ich mich momentan in meinem Leben fast rundum wohl. Die Sache ist aber auch die: Ich habe seit 4 Wochen nicht mehr im Ich bin reich-Blog geschrieben. Ich glaube Pierre Franckh hat recht: Über Wünsche schreiben, nimmt ihnen die Energie, die sie zur Verwirklichung brauchen. Ich habe aber auch gelernt, dass man sich seiner Sache nie zu sicher sein darf sondern Demut bewahren muss. Alles was für mich selbstverständlich war, ist nie eingetroffen und hat mir eine Lektion erteilt. Hochmut kommt vor dem Fall! Sich in Gelassenheit üben und im Moment sein ist immer noch das Non plus ultra. Und ich weiß nicht, ob man ganz konkret Sachen manifestieren kann. Manche sind eingetreten, andere nicht. Vielleicht treten die anderen noch ein, aber das kann nicht ich entscheiden, sondern da Schicksal. Ich weiß nur, dass alles so kommt, wie es richtig ist und dass es mir bisher immer gefallen hat, wie es kam, auch wenn ich es eigentlich anders haben wollte. Das gibt Vertrauen, dass das Universum besser weiß, was gut für einen ist.

Sonntag, 28. August 2011

Eine kleine Geschichte über Bananen...

Ich wollte gestern Bananen kaufen, hatte aber nur noch 40 Cents. Aus irgendeinem Grund will mich da Schicksal in letzter Zeit in aller Regelmäßigkeit an das Ende des Geldes führen. So oft ist mir das noch nie passiert, nicht mal, als ich nur 400 € im Monat verdient habe.

Mittlerweile juckt mich das auch nicht mehr groß, und manchmal fuckt es mich durchaus ab, aber gut, da lässt sich nichts dran ändern.

Ich habe mich aufgemacht um Flyer zu verteilen und unterwegs stolperte ich über 3 leere Bierflaschen, die ich eingesteckt habe. Als meine Runde vorbei war, habe ich sie bei Rewe abgegeben und 24 Cents dafür erhalten. Und wie durch Zufall habe ich auch noch eine Packung Bananen gefunden, die nur 64 Cents kostete.:.-)

Dafür habe ich jetzt keinen Cent mehr. Ich weiß, dass noch Leute überweisen werden und ich habe mir sogar selber Geld von PayPal überwiesen, aber wann genau es kommt, weiß ich irgendwie nie. Und bis dahin muss mir mein höheres Selbst mit solchen kleinen Wundern aus der Patsche helfen!

Samstag, 27. August 2011

Theaterarbeit erwünscht...

Die Sache an dieser Stelle ist leider die, dass es mir faktisch unmöglich ist über Sachen zu schreiben, die ich vergessen habe, aber nur wenn ich sie vergessen habe, können sie sich manifestieren.

Das wurde mir gestern schlagartig klar, als jemand kommentiert hat, bezüglich meiner Erwähnung der Worte: „meine Berufung leben“ Die Worte habe ich von Heidi Wellmann übernommen und zumindest habe ich das Glück, dass ich weiß, wie es sich anfühlt seine Berufung zu leben, was viele andere Leute nicht haben, weil viele ihrer Berufung noch nie gefolgt sind. Das habe ich hingegen mit der Schauspielerei schon gemacht und daher weiß ich wie es sich anfühlt.

Das Bloggen hier und das über Rohkost bzw. Essen, fühlt sich für mich aber ebenso an. Das Abitur machen und das Medizinstudium angehen, fühlt sich auch genauso an und ich kann beim besten Willen nicht sagen, dass es sich in irgendeinem Bereich stärker so anfühlen würde.

Anders als Schauspielerkollegen von mir habe ich auch in keinster Weise vor die Schauspielerei an den Nagel zu hängen, obwohl ich auch noch nicht weiß, wie sich das alles wird vereinbaren lassen, aber das soll nicht meine Sorge sein. Für’s erste reicht es mit zu wissen, das man ca. 5,5 Monate im Jahr Semersterferien hat und ich hatte noch nie, außer vor 7 Jahren, mal die Möglichkeit bis zu 5,5 Monate in einem Jahr schauspielerisch Tätig zu sein.

Jedenfalls fragte dieser Kommentator ob ich nun meine Berufung sehen würde im Lesen und Nährwerte zählen, worauf ich geantwortet habe, dass ich momentan auch jeden Tag Text lernen würde, darüber aber nicht geschrieben hätte, weil das doch reichlich langweilig ist.

Nun ist es aber so: Vor etwa 6 Wochen habe ich ein Rollenangebot bekommen, welches ich angenommen habe, womit ich aber kaum, wenn überhaupt, Geld verdienen werde. Dennoch wollte ich aber die Rolle und seither lerne ich Text, weil Anfang Oktober die Theaternacht in Köln ist und da ein Auszug aus dem Stück gespielt werden soll und bis dahin muss geprobt worden sein. Ich hatte auch da wieder keine Ahnung, wie sich die Proben mit meinem Job würden vereinbaren lassen, aber habe auch das mal die Sorge des Universums sein lassen.

Und nun bin ich meinen Job los, kann mit Hilfe des Arbeitsamts für 6 Wochen Geld organisieren und habe dennoch Zeit für Proben! – Aber wie sollte ich denn darüber schreiben können, wenn ich nicht gerade daran denke, sondern die Sorgen abgegeben habe an das Universum?

Mit Geld ist das anders. Sich von Geldsorgen zu befreien ist ungefähr genauso schwer wie sich von Übergewicht zu befreien, weil es sich einem permanent unter die eigene Nase reibt. Es ist zu gegenwärtig um es zu vergessen und genau das ist so schwer daran. Es heißt aber, dass wenn man seiner Berufung folgt und glücklich dabei ist, alles andere von selbst kommt, weil man eben dann die Sorgen vergisst…

Und dennoch fühle ich mich von meinem Chef immer noch ungerecht behandelt, obwohl er mir damit das bewilligt hat, was ich mir wünsche…Ist schon verrückt.

Den Wunsch nach einer Rolle habe ich an dieses Stelle vor Monaten mal geäußert und manifestiert hat er sich dann auch erst wieder, als ich ihn vergessen hatte. Und das Freihaben ab Anfang September auch.

Und da ich nicht über Dinge schreiben kann, die ich vergessen habe, muss man zurückblättern und davon ausgehen, dass wenn ich aufgehört habe darüber zu schreiben, ich gerade in der Phase des Vergessens bin…;-) – so verrückt ist die Welt tatsächlich….

Freitag, 26. August 2011

Wünsche werden Wirklichkeit 2...

Es ist mal wieder ein Wunsch in Erfüllung gegangen und natürlich völlig anders als geplant und natürlich auch erst, als ich ihn vergessen hatte bzw. aufgegeben hatte.

Als ich im April anfing meinen Callcenter-Job zu machen, habe ich das mit der Einstellung getan, dass ich alle ertragen kann, bis endlich im Herbst das Studium losgeht und ich Bafög bekomme. Damals habe ich noch mit dem Gedanken gespielt, dass ich, sobald ich die Zusage für den Studienplatz hätte, ich auch einen Studentenkredit beantragen könnte um die Zeit von der Zusage bis zum Studienbeginn totschlagen zu, denn wer will schon länger als nötig im Callcenter arbeiten, was fast immer einen entwürdigende Arbeit ist, weil man den Kunden am Telefon ja irgendwie gefallen muss, damit sie kaufen. Die Produkte können noch so toll sein, es ist und bleibt Klinkenputzen.

Nun habe ich aber in der Zwischenzeit erfahren, dass ich aufgrund meiner Insolvenz auch keinen Studienkredit bekomme und hatte die Hoffnung aufgegeben irgendwann vor dem 10.10. mit dem täglichen Arbeiten aufhören zu können. In den letzten Tagen habe ich nicht geschrieben, weil die Zeit morgens einfach nicht gereicht hat und weil ich tatsächlich auch nicht viel an Entwicklung mitzuteilen hatte. Tatsächlich schoss mir sogar auf dem Weg zur Arbeit mal der Gedanke durch den Kopf: „Komisch, es ist gerade so ruhig. Könnte das die Ruhe vor dem Sturm sein?“

Und dann vorgestern, aus irgendwelchen mystisch-kosmischen Gründen, ruft mich mein Chef rein, zeigt mir meinen Zahlen, sagt mir die seien nicht gut genug und ich bräuchte am Folgetag nicht wieder kommen. Das ist so seltsam, weil ich mich allerdings täglich mit den Kollegen verglichen habe und da mehr als gut mithalten konnte, schließlich neige ich dazu in Wettbewerben immer die beste sein zu wollen, was nicht gut ist, aber ich habe es noch nicht abstellenn können. Ich habe mich auch so langsam als dort angekommen empfunden und meinen Frieden gemacht mit der Situation, auch wenn ich jeden Tag die Wochen gezählt habe, bis ich nicht mehr täglich arbeiten muss.

Nun, ich brauche schon jetzt nicht mehr täglich arbeiten. Allerdings habe ich auch noch keine schriftliche Studienplatzzusage, denn die werden erst nächsten Donnerstag verschickt. Viel schief gehen kann rational nicht, aber ich weiß ja, dass auf Empirie kein Verlass ist und das Erfahrungswerte fast nicht zählen. Ich habe ja auch immer gedacht, dass man im Callcenter zumindest angedeutet bekommt, wenn die eigenen Zahlen nicht stimmen und man eine Chance bekommt sich zu verbessern, aber das ist eben auch nicht immer so. Das ist nicht das erste Callcenter in dem ich gearbeitet habe und so fiese Praktiken, wie manche auch hatten, sie haben immer angedeutet oder mitgeteilt, dass man sich verbessern müsse… Seltsam….

Aber gut, vielleicht ist die Kraft der Wünsche tatsächlich stärker als jegliche Empirie! Diese Geschichte müsste eigentlich ein Beweis dafür sein. Sie ist aber leider auch wieder ein Beweis dafür, dass man seine Wünsche vergessen muss, bevor sie in Erfüllung gehen.

Ach so, obwohl ich keinen Studienkredit kriege, bekomme ich doch immer noch Hartz 4, was sogar ausreicht, da es nur 6 Wochen sind, bis die Uni losgeht. Das Bafög kommt vorträglich, das Gehalt oder Hartz 4 nachträglich. Finanziell ändert sich jetzt nicht allzu viel und ich habe 6 Wochen Zeit meine Berufung zu leben und nicht jeden Morgen um 6 aufzustehen….

Alles kommt richtig so, wie es kommt!

Donnerstag, 18. August 2011

Träume leben oder Sorgen leben...

Tag 204: Ich habe am Mittwoch was Komisches gemacht, was mir zeigt, dass ich den Großteil meiner Gedanken und Gefühle weiß Gott noch gar nicht im Griff habe und dass ich süchtig danach bin mir Sorgen zu machen. Ich hatte Geldsorgen…

Mein Chef hatte mir letzten Monat, als ich mich aus der Wohnung ausgesperrt hatte, Geld gegeben, was ich eigentlich von meiner Gehaltsabrechnung abziehen wollte/sollte, das war ihm aber zu kompliziert für’s Finanzamt. Also haben wird vereinbart, dass ich es ihm in bar wieder gebe. Er war bis Ende letzter Woche im Urlaub, daher hatte ich mich zwischenzeitlich nicht darum gekümmert ihm das Geld wieder zu geben.

Montag sprach er mich darauf an und ich habe gesagt ich würde mich darum kümmern. Es würde ihn nerven, wenn jeden Abend bei der Abrechnung die 100 € in der Kasse fehlen würden, die er mir vorgeschossen hatten.

Ich erwartete noch eine Zahlung von 118 € und wollte es ihm davon wieder geben. Am Dienstag habe ich ihm gesagt, dass ich das Geld noch nicht hätte und am Mittwoch habe ich rausgefunden, dass das Geld schon auf mein Konto überwiesen wurde, aber einer anderen Abbuchung zum Opfer gefallen ist. Parallel dazu stellte sich dann raus, dass ich bis zum neuen Geld, in 2,5 Wochen, nur noch 1,50 € haben würde.

Das war Mittwoch Abend. In Gedanken steckte ich voll in Geldsorgen. Im Moment war alles in Ordnung, weil ich aber nicht im Moment war, war alles mies. Und das Fuchtbare an dieser Geschichte ist, dass mein Moment unglaublich viele meiner bisherigen Wünsche einschloss. Denn im Moment schien die Sonne und es war Sommer, im Moment war ich zum Sushi essen eingeladen von der Liebe meines Lebens, meinem Joggingfreund, und da sitze ich auf dem Fahrrad, unterwegs zum Date und frage mich warum ich es mir selbst nicht erlaube diesen hergewünschten Moment zu genießen und mir statt dessen lieber Sorgen um eine Zukunft mache, deren Ergebnisse ich doch noch gar nicht kenne. Sowas ist echt schlimm….

Also habe ich mich am Riemen gerissen oder es zumindest versucht. Mit aller Kraft habe ich die schlechte Stimmung verscheucht und mich in den Moment bugsiert. Schlussendlich habe ich dann einen wunderschönen Abend verbracht, in absoluter Überfülle, weil er alles bezahlt hat und wir bei einem All You Can Eat waren. Und am nächsten Morgen hatte ich eine E-Mail im Postfach, dass ich neue Flyer zur Verteilung abholen könnte, was ich gestern nach der Arbeit gemacht habe und nun habe ich wieder 81,50 € bis neues Geld kommt.

Was es mir immer noch nicht erlaubt meinem Chef die 100 € wieder zu geben….aber auch dafür wird sich wohl eine Lösung finden…außerdem tut es ihm nicht weh...

Ob nur neues Geld kam, weil ich einen Abend in supertoller Stimmung verbracht habe, oder mir mein höheres Selbst hier unter die Arme gegriffen hat, weil ich dabei war total abzutauchen in miese Stimmung und Gedanken über eine Zukunft, oder ob ich selber tatsächlich auch Anteil daran hatte, dass doch noch alles gut wurde, kann ich nicht sagen. Aber immer, wirklich IMMER kommt alles gut. Das Leben hat mich noch nie hängen lassen, immer kam irgendwo Geld her und trotzdem mache ich mir immer wieder Sorgen. Ich muss noch viel, viel üben…..

Montag, 15. August 2011

Rückblicke und Realitäten...


Tag 200: Tag 200 ist doch eigentlich mal Anlass für einen kurzen Rückblick. Ich habe mit Beginn des neuen Jahres angefangen hir meine „Fortschritte“ festzuhalten, oder besser, mich daran zu erinnern, an mir selbst zu arbeiten. Am 01.01. wusste ich nicht mal wie ich meine Miete zahlen sollte und habe nur 400 € im Monat verdient. Jetzt verdiene ich etwa 1000 € und wohne nicht mehr in einem Drecklock sondern in einer wunderschönen, neuen Wohnung, die all meinen Erwartungen entspricht, die ich mir in original diesem Wortlaut gewünscht habe.

Und obwohl ich mehr Geld habe, langt es vorne und hinten immer noch nicht, was zum einen damit zusammen hängt, dass ich noch Verbindlichkeiten bezahlen muss, die ich in der Zeit wo ich nur die 400 € hatte, nicht begleichen konnte und zum anderen damit, dass ich wahrscheinlich immer noch nicht an des Pudels Kern gekommen bin und immer noch eine "Armutshaltung" spazierentrage.

Anfang des Jahres habe ich mein Geld wochenweise bekommen, was zumindest dafür gesorgt hat, dass ich immer welches in der Tasche hatte. Teilweise hat das geholfen mich nicht arm und elend zu fühlen. Teilweise habe ich mich dann aber auch umso ärmer und elender gefühlt, wenn ich nicht genug Geld zusammen hatte um die Miete zu bezahlen.

Jetzt ist es wieder umgekehrt, Anfang des Monat ist genug Geld da, da es aber vorne und hinten nicht reicht, wegen der ausstehenden Verbindlichkeiten, wird es dann die letzten Wochen des Monats knapp. Sehr knapp. Und genau in dem Moment weiß ich nicht was ich tun soll.

Letzten Monat habe ich es egal sein lassen und mich in Gelassenheit geübt, dass schon irgendwo Essen herkommen wird. Tatsächlich war das auch so, aber es ging mit zu vielen negativen Gefühlen einher und ich habe mich mehrfach geärgert, dass ich nicht sparsamer war. Und jetzt komme ich wieder in diese Bredouille und weiß nicht wie ich mich entscheiden soll. Wie kann ich mich in Gelassenheit üben und frei von Geldsorgen sein, wenn sie sich mir permanent aufdrängen bzw. wie kann ich mit 30 € 3 Wochen überleben.

Streng genommen geht das, habe ich alles schon gemacht und mich natürlich auch da nicht in Überfülle gefühlt. Soll ich das Geld auf jeweils 10 € pro Woche einteilen? Kann ich mich dann stärker in Gelassenheit üben, weil ich weiß, dass ich dann die nächsten 2 Wochen wenigstens nicht mit gar nichts dastehe oder signalisiert solch ein Verhalten dem Universum, dass ich ihm nicht vertraue. Ich weiß es nicht.

Wenn ich mich aber frage, mit welchem Verhalten ich weniger schlechte Gefühle habe ich es wohl letztes: Das Aufteilen des Geldes auf die 3 Wochen. Wenn dann noch mehr kommt, kann ich es immer noch ausgeben und Überfülle haben. Aber kann mehr kommen, wenn ich geize?

Tja, alles nicht so leicht. Ich sollte versuchen auf jeden Fall, egal was passiert, guter Stimmung zu sein!

Sonntag, 14. August 2011

Tapping revisited...

Tag 198: Ich komme heute nochmal schnell auf das Tapping zurück, denn soweit ich das beurteilen kann, hilft es wirklich.

Normalerweise ist es in meinem Leben immer so:

Irgendwas passiert, das mir schlechte Gefühle macht und ich brauche 24-48 Stunden mich damit auseinander gesetzt zu haben, die Gefühle losgeworden zu sein und alles durchdacht zu habe. Mit Tapping geht das selber in ca. 2 Minuten.

Irgendwer, oder eine Situation, ärgert mich und ich wende Tapping an und das Gefühl ist weg. Das hat natürlich den Vorteil, dass man nicht 24-48 Stunden außerhalb der Vortex verbringt. Was ich aber noch nicht weiß, ist wie ich Glaubenssätze verändern kann die keine Gefühle bei mir auslösen!

Ich bin zum Beispiel seit vielen Jahren und Jahrzehnten davon überzeugt, dass sich nie jemand in mich verliebt, der für mich auch nur halbwegs von Interesse ist. Und das passiert dann auch!

Dieser Gedanke löst überhaupt keine Gefühle aus. Das ist der Normalzustand. Ich habe keine Refferenzwerte für so was und daher keine schlechten Gefühle die ich bearbeiten könnte. Ich nehme mal an, dass diese Dinge vielleicht erst zutage treten, wenn ich andere Dinge beseitigt habe. Gefühle funktionieren ja auch immer nach dem Zwiebelprinzip. Es gibt total viele Schichten.

Wobei, wenn ich genau gucke, was ich da oben geschrieben habe löst doch Gefühle bei mir aus.



Als ich das gerade bemerkt habe, habe ich 3 Tapping-Runden gebraucht um es zu beseitigen. Jetzt ist es weg. Solche Gefühle kommen natürlich immer mal wieder wieder. 2 Minuten reichen dann doch nicht komplett aus. Aber, wie gesagt, ich verbringe dann nicht 24-48 Stunden mit Grübeln, was sowieso nichts bringt. Nun, und daher tappe ich weiter…

Samstag, 13. August 2011

The Inspiration Show

Tag 197: Die gute Natalie Ledwell von Mind Movies hat mir eine E-Mail geschickt in welcher sie auf ihr neues Projekt hinweist. Sie hat „The Inspiration Show“ ins Leben gerufen, was quasi das Pendant zur Raw Food World TV Show ist nur dreht sich hier alles um das Gesetz der Anziehung und nicht um Rohkost.

Es soll 2-3 Folgen pro Woche geben und es werden alle Fragen bezüglich des Gesetz der Anziehung beantwortet, die nur vorstellbar sind. So jedenfalls Natalies Vision. Es soll auch Interviews geben, in welchen Experten jeweils 5 Fragen gestellt werden, die von der Mind Movies Community als die Top 5 Fragen zum Gesetz der Anziehung gestellt wurden.

Ich für meinen Teil bin sehr gespannt, was das wohl gibt. Leider ist das Ganze nicht bei YouTube verfügbar, sondern nur auf der Inspiration Show Homepage, sonst würde ich die erste Folge direkt einbetten. Jetzt müsst ihr hier klicken!

Mittwoch, 10. August 2011

Gelassenheit....

Tag 195: Eine Woche ist vergangen seit dem letzten Eintrag, wie die Zeit verfliegt, und ich hatte leider andere Prioritäten als zu tippen, was nicht heißt, dass ich nicht weiter an mir gearbeitet habe.

Vor allem habe ich viele interessante Kleinigkeitsbeobachtungen gemacht, die einfach so passieren, wenn ich mich in Gelassenheit übe. Durch die Woche Betriebsferien war ich sowieso bessere Stimmung was dafür gesorgt hat, dass schlagartig mehr Bestellungen in meinem Rohkost-Shop eingingen. Das bringt mal mehr Geld.

Am Donnerstag rief mich dann einer meiner Lieferanten an und sagte die Bestellung sei zurück gekommen, ob ich umgezogen sei. War ich, und somit habe ich die neue Adresse nochmal durchgegeben. (Ich bin mir rückblickend nicht mehr sicher, ob ich das nun bei Bestellung mitgeteilt hatte oder nicht) Das Päckchen wurde neu geschickt und weil so viele Bestellungen reinkamen, musste ich dann leider am Freitag nochmal eine zweite Bestellung beim selben Lieferanten machen, was total ärgerlich war, denn hätte ich das einen Tag früher gesagt, hätte man alles in ein Päckchen packen können.

Ich habe mich aber in Gelassenheit geübt und mir gesagt, dass das alles schon werden wird und so rief mich dann der Lieferant an um mir zu sagen, dass er das erste Päckchen noch nicht losgeschickt hätte, ob er die neue Bestellung direkt mit rein packen solle! Ich war erstaunt…

Als das Päckchen ankam war es kaputt. Die Lieferung enthielt Mandelpüree, welches ausgelaufen war, was mir schon mal passiert ist. Das hatte jetzt zur Folge, dass ich die kaputten Eimer für mich behalten darf, der Lieferant die kaputten ersetzt und ich einen der kaputten Behälter sogar zum halben Preis an eine Bekannte verkauft habe…Alles in Butter, weil ich mir keine Sorgen gemacht habe.

Etwas anderes passierte am Samstag. Mein Vater wollte mich und neue Möbel am Sonntag zu mir nach Hause schaffen und stellte am Samstag Nachmittag fest, das sein Zündschloss im Wagen kaputt war. Der Wagen sprang nicht mehr an, die ganze Planung war hinüber, keine Werkstatt hatte mehr auf und ich hatte kein Geld dabei mit dem Zug zurück zu fahren und mein Vater war ohne Auto auch völlig aufgeschmissen. Wir hatten keine Ahnung, was wir tun sollten.

Während ich mich wieder in Gelassenheit geübt habe und mir gesagt habe „wer weiß, wozu es gut ist“ hat er sich den Kopf zerbrochen. Er hat dann seinen Mechaniker angerufen, der ihm gesagt hat, er solle mal den ADAC anrufen, was er gemacht hat. Während wir auf den ADAC gewartet haben, hat er mir erzählt, wie kompliziert Autotechnik heutzutage ist, dass alles digital sei und es gut möglich ist, dass nicht das Zündschloss defekt ist sondern sonstige Elektronik und dass der ADAC auch nichts würde machen können.

Ich übte mich weiter in Gelassenheit. Und dann kam der ADAC, rüttelte ein bisschen am Lenkrad und das Zündschloss ging wieder. Der gelbe Engel wies außerdem darauf hin, dass diese Marke Autos das öfter habe und mein Vater auf lange Sicht wohl ein neues Zündschloss bräuchte….Ich war wieder baff und erstaunt.

Es zeichnet sich aber auch ab, dass das mit der Gelassenheit leichter ist, wenn man nicht zur Arbeit gehen muss. Momentan tue ich mich wieder schwerer und habe vereinzelte kleine Sorgen, die ich in regelmäßigen Abständen wegklopfe, was recht gut funktioniert. Und da ich überhaupt keine Lust auf meine Arbeit habe und mir wünsche, dass niemand ans Telefon geht, wenn ich anrufe, mache ich gerade mehr Buchungen denn je…Das ist es wieder! Ich bin total gelassen in Bezug auf meine Arbeit. Wenn ich buchen will, geht nichts, wenn ich nichts will, geht alles…Daher verbiete ich es mir auch an meinen Joggingfreund zu denken. In Bezug auf den, habe ich auch bereits genug Wünsche geäußert!

Donnerstag, 4. August 2011

La dolce vita...




Tag 188: Also, ich habe Betriebsferien, tue fast nur das wozu ich Lust habe und wenn ich was tun muss, wozu ich keine Lust habe, warte ich bis die Lust kommt! Ich wünschte wirklich, das könnte immer so gehen.

Und immer wenn eine Angst oder eine Sorge hoch kommt, klopfe ich sie weg, was soweit auch funktioniert und daher ist das Leben momentan ziemlich angenehm und sorgenfrei. Tatsächlich müsste es auch sorgenfrei bleiben, wenn ich alle Sorgen oder besser die negativen Gefühle, die mit Gedanken über die Zukunft einhergehen, einfach wegklopfe! Und dann manifestieren sie sich auch nicht! Leider habe ich aber auch dafür nicht immer die Zeit.

Nun ja, soweit so gut. Bei Joe Vitale habe ich die letzten 2 Tage nicht weiter gelesen und ich habe auch nichts von meinem Gehalt gespendet. Ich bin schneller darin es auszugeben, als darin mir zu überlegen, wem ich denn was geben wollen würde. Die offenen Rechnungen erinnern mich ziemlich gut daran, wem ich noch was schulde!

Es ist also schon fast alles weg und es geht wieder alles von vorne los. Es sei denn, das Tapping ändert was in meinem Unterbewusstsein! Ich gehe nicht davon aus, dass alles von heute auf morgen geht und wenn doch, dass das nicht unbedingt wünschenswert ist!

Dienstag, 2. August 2011

Melonenkauf oder sich was gönnen!




Tag 186: Heute Mal eine Geschichte über’s Melonenkaufen und etwas, dass ich in Joe Vitales Buch gelernt habe. Was heißt gelernt, ich habe es gestern das erste Mal angewandt.

Also, er schreibt, viele Leute würden kein Geld anziehen, weil sie unbewusst das Gefühl haben, sie seien es nicht wert. Ich glaube zwar, dass ich das nicht glaube, aber gestern habe ich mir dann doch das Gegenteil bewiesen.

Joe Vitale erzählt die Geschichte von einem Multimillionär, der von seiner Frau zum Einkaufen geschickt wird und am Gemüseregal stehen bleibt, weil ihn die Paprika so anlächeln und er Paprika liebt und er sie am liebsten kaufen würde und es dann lässt. Die Erklärung dafür ist, dass seine Mutter sich immer alles vom Mund abgespart hat und er deshalb darauf geeicht ist, Paprika als zu teuer zu empfinden. Er hat sich aber recht schnell besonnen und sich gesagt, er sei immerhin Multimillionär und könne sich durchaus ein paar Paprika leisten. Er hat dann acht Stück gekauft und sie haben ihn sehr zufrieden gemacht!

Ich also gestern im Rewe. Da lagen Melonen für 1,99 € die so unglaublich lecker gerochen haben und ich wusste, dass Melonen so gut wie gar nicht satt machen und Bananen so viel billiger sind. Und habe hin und her überlegt....

Und dann besann ich mich auf Joe Vitales Worte:

„Wenn du etwas gerne haben möchtest und dafür keine Schulden machen musst, dann kaufe es dir auch!“

So signalisiere man seinem Unterbewusstsein, dass man das Gute auch verdient. Ernsthaft, wenn man sich nicht selber was Gutes tut, dann wartet man bis zum Sankt Nimmerleinstag darauf, dass andere es tun! Joe Vitale ist auch ein großer Freund davon Geld in Bewegung zu halten.

Also ich hatte das Geld für die Melone in der Tasche, ich hab sie mir gekauft, sie war lecker und alles ist in Butter. Heute ist neues Geld gekommen!

Und nun muss ich mir die Angst davor weg geklopfen, dass das Geld was ich heute bekommen habe, mich nicht über den ganzen Monat bringt, denn wenn ich Angst davor habe, dass es nicht ausreicht, dass passiert das auch! Noch habe ich keine allzu große Angst, aber: Wehret den Anfängen!!!

Montag, 1. August 2011

Attract money now




Tag 185: Dr. Joe Vitale verschenkt ein Buch zum Thema Geldanziehen und ich bin voll in die Lektüre vertieft obwohl ich E-Books eigentlich nicht besonders mag. Ich lese lieber im Bett als vor dem Rechner.

„Zufällig“ bin ich auf seine Seite attractmoneynow.com gestoßen und wie das immer so ist, muss man seine e-mail Adresse eintragen, was wahrscheinlich für Werbezwecke ist, und bekommt dann einen Link zu dem Buch zugeschickt.

Bisher finde ich es sehr inspirierend nur hat es irgendwie einen „Haken“. Joe Vitale schreibt unglaublich viel darüber, dass man, um Geld zu bekommen auch Geld geben muss und das habe ich beim besten Willen noch nie in meinem Leben gemacht!!! Wie denn? Ich hab ja nie was?

Aber vielleicht ist das gerade des Pudels Kern. Ich gebe nie Geld. Joe weist auch darauf hin, dass viele seiner Leser mit dem Konzept des Gebens ein Problem hätten, weil ja auch sie das Buch lesen um reich zu werden und nicht um Geld auszugeben. Der Trick bestünde aber auch darin, zu geben, wo man etwas bekommen hat. Also nicht wahllos irgendeiner Organisation, weil die was Gutes tut, sondern man solle dorthin geben, wo man etwas bekommen hat, wofür man dankbar ist.

Momentan habe ich das Bedürfnis dem jungen Mann zu geben, der mir gestern so schon das EFT beigebracht hat, aber zum einen habe ich momentan wieder kein Geld zum anderen habe ich weder seine Kontonummer noch seine Paypal-Daten!

Na egal, ich lese heute mal weiter und vielleicht kommt ja heute noch Geld.

Für den Fall, dass keines mehr kommt, habe ich meine Angst davor eben mit EFT bearbeitet. Jetzt ist es mir fast wieder egal ob welches kommt oder nicht!

Nachtrag: Es ist Geld gekommen....Liegt es daran, dass ich meine Angst vorm "nicht-kommen" weggeklopft habe?

Sonntag, 31. Juli 2011

EFT - Emotinal Freedom Techniques




Tag 184: Ich würde wirklich weitaus schneller in allem im Leben voran kommen, wenn ich nicht zur Arbeit gehen müsst!;-)))

Ich hatte gestern die Zeit mich mal ein wenig näher mit EFT zu befassen. Mittlerweile glaube ich ja daran, dass es notwendig ist sich der negativen, unbewussten Gefühle zu entledigen da diese die Manifestationen sabotieren können. Ich glaube mittlerweile aber auch, dass die Bihlmaier-Methode ganz und gar nichts für mich ist. Was ich tatsächlich in mein Leben gezogen habe ist EFT oder Tapping oder ausgeschrieben Emotianal Freedom Techniques.

Vorgestellt wurde sie mir vor mindestens 1,5 Jahren schon von Kevin Gianni, aber wie das immer so ist, hat da noch nichts geklickt. EFT wurde vor knapp 20 Jahren von Gary Craig erfunden und basiert auf der Traditionellen Chinesischen Medizin und der Akupunktur.

Was ich aber nie richtig verstanden habe ist, ob man mit EFT nun Affirmation quasi in sich rein klopft, was ich bei einigen YouTube-Videos gesehen habe, oder ob man sich einem angstauslösenden Gedanken stellt, was ich bei Margret Lynch gesehen habe. Scheinbar ist eher letzteres der Fall, vielleicht geht aber auch erst das freisetzten von schlechten Gefühlen und dann das einklopfen von Affirmationen. Hier mal ein paar Einsteigervideos, die mir mal ein bisschen war erklärt haben, was bei EFT passiert:





Ich hab das ausprobiert mit allen Ängsten, die mir gestern so unterkamen, teilweisde habe ich aber auch extra nach ihnen gesucht.

Ich hatte zum Beispiel Angst davor heute 25 km laufen zu müssen. Ist natürlich ne irrationale Angst, aber so weit bin ich schon ewig nicht mehr gelaufen und ich gehe auch davon aus, dass das kein Zuckerschlecken wird.

Nun muss man sich bei EFT erst mal vor Augen führen wie intensiv die Angst ist und auf einer Skala von 0-10 benennen. Im ersten Video ist die simpelste Variante von EFT gezeigt und genau danach habe ich mich gerichtet. Tatsächlich ging die Angst weg und wenn ich jetzt visualisiere, dass ich nachher 25 km Joggen gehen muss, habe ich keinerlei Gefühle diesbezüglich.

Ich bin immer noch ein bisschen Skeptisch, allerdings sind von EFT weitaus mehr Menschen überzeugt als von irgendwas sonst, daher soll wohl was dran sein. Ich werde mal weiter damit experimentieren und es weiter erforschen und werde natürlich berichten.

Samstag, 30. Juli 2011

Freizeitfreuden...




Tag 183: Ich habe jetzt eine Woche Betriebsferien, was effektiv bedeutet, dass ich 9 Tage frei habe und ich habe mir geschworen in der Zeit nur Dinge zu tun, auf die ich Lust habe!!

Natürlich ist es auch immer so, dass immer auch Dinge anstehen, die man tun muss, aber ich werde sie erst tun, wenn ich Lust darauf bekommen und ob ihr es glaubt, oder nicht, so was geht. Ich bin mir nicht sicher ob ich in der Lage bin das Phänomen zu erklären, aber manchmal hat man Lust auf Putzen. Man hat es nicht, wenn man dazu gezwungen wird.Vielleicht ist es auch nur reversible Psychologie!

Samstag ist der Tag, der mir in meinem momentanen Wochenablauf am besten passt zum putzen und obwohl ich es nicht muss, wollte ich das heute erledigen. Und ich habe drauf gewartet, dass mich die Lust überkommt zu putzen. Und irgendwann kam sie, ich habe geputzt und freue mich jetzt über das sauberes Badezimmer.

Dieses Prinzip ist so ähnlich wie, aus allem was muss tun „muss“ ein Spiel zu machen. Wie ich es auf der Arbeit mache. Dort habe ich von Tag zu Tag mehr das Gefühl angekommen zu sein und das ist sehr befriedigend. Ich habe nicht mehr das Gefühl, dass die Vorgesetzte ein prüfendes und erziehendes Auge auf mich wirft. Ich halte mich an ihre Regeln, wende sie als Spiel an und alles ist gut. So kann ich noch lange weiter machen, muss ich aber nicht, denn in etwas mehr als 2 Monaten, geht die Uni los.

Da ich jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit an der Uni vorbei fahre, habe ich mir gestern aus Jux und Tollerei mal vorgestellt, dass bereits der 10. Oktober sei und ich mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Uni bin. Das hat ein Grinsen auf mein Gesicht gezaubert.

In echt wird es wahrscheinlich nicht so sein. In echt werde ich sicher ängstlich und unsicher sein, weil ich nicht weiß was mich erwartet und geträumt ist sowieso immer alles schöne!!

Also, ich suche 9 Tage lang jeden Moment zu genießen!

Donnerstag, 28. Juli 2011

Erwarten?




Tag 182: Ach, schönen neue Welt! Ich bin ja bereits seit einigen Monaten mit Abraham bei Facebook befreundet!:-)

Der gestrige Post von Abraham hat mich tief beeindruckt und mir in mancherlei Hinsicht die Augen geöffnet. Dort hieß es:

„When you ask it is given. But at some point you have to stop asking and start expecting.”

Das war mir in keinster Weise bewusst! Mir ist bisher immer nur aufgefallen, dass die Dinge sich dann manifestieren, wenn ich sie vergesse und dass sie, wenn ich weiter wünsche, sie sich eben nicht manifestieren.

Zum Beispiel mein Joggingfreund: Es ist immer besonders angenehm mit ihm, wenn ich gerade nicht darauf erpicht bin ihn unbedingt zu treffen und unsere Treffen sind dann besonders schön, wenn ich es nicht erwarte oder darauf hoffe!

Wenn aber dann ein so besonders schönes Treffen stattfand und ich anfange noch mehr zu wollen, fange ich wieder explizit an zu wünschen, visualisiere und bitte somit weiterhin um etwas, das ich mit wünsche. Und wenn ich ihn dann in diesem Stadium wieder treffe, ist es meistens wiederum nicht so schön und das könnte damit zusammen hängen, dass ich in einem Zustand des „Bittens“ und nicht des „Erwartens“ stecke.

Nun weiß ich nicht genau, wie sich der Zustand des Erwartens anfühlt und wie ich ihn herstelle, ich vermute aber, dass er viel damit zu tun hat, im Moment zu sein. Wenn man im Moment ist, macht man sich keine Sorgen um die Zukunft, wenn man sich keine Sorgen um die Zukunft macht, erwartet man automatisch das Gute. Wenn man hingegen hofft, dass ein Treffen mit jemandem besonders schön wird, ist man wieder nicht im Moment sondern in der Zukunft – und man aktiviert das Gegenteil. Und das ist der fasche Zustand.

Gewünscht habe ich in Bezug auf diesen Mann weitaus lange genug, daher kann ich das getrost bleiben lassen. Momentan mache ich das aber sowieso wieder. Ich übe mich in „scheißegal“-Haltung und kümmere mich um meine Welt in der auch genug zu tun ist und die gerade sehr erfüllend ist, weil sie ziemlich gut funktioniert. Nur das mit dem Geld habe ich immer noch nicht so drauf.

Gestern Abend habe ich ein Interview mit Carol Look gehört, die Tapping oder EFT, lehrt und ein Buch über Tapping und Überfülle geschrieben hat: Attracting Abundance with EFT: Emotional Freedom Techniques

Auch beim Tapping geht es ja auch darum negative Energien freizusetzen, damit sie einem nicht im Wege stehen. Leider habe ich Tapping bisher noch nicht 100% verstanden und habe auch das Buch noch nicht gelesen. Vielleicht war es noch nicht an der Zeit.

Natürlich habe ich aber auch um Geld schon lange genug gebeten, vielleicht sollte ich auch das mal loslassen und anfangen zu erwarten. Ein grunsätzliches „Im Moment sein“ kann bestimmt nicht schaden.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Blessing in disguise...




Tag 181: Heute eine kleine Geschichte, die mich zum Nachdenken gebracht hat:

Dienstag morgen habe ich mich ausgesperrt. Ich wollte klug sein und das tun, was mein Vater mir rät, nämlich darauf achten, dass mein Fahrradreifen stramm aufgepumpt ist, damit ich nicht dauernd einen Platten habe und habe nur das Schlüsselband und die Luftpumpe mit nach draußen genommen ohne darauf zu achten, dass mein Haustürschlüssel gar nicht am Band ist und dann stand ich draußen. Ich, das Schlüsselband, die Luftpumpe, sonst nichts! Kein Geld, kein Handy, kein Werkzeug. Es was schrecklich. Da waren dann tatsächlich mal Momente, die nicht gut waren. Ca. 10 von einer Milliarde Momente, die ich schon mal erlebt habe, aber ich muss zugeben, dass auch diese Momente besonders schrecklich waren, weil ich in Gedanken in der Zukunft war und mir nicht vorstellen konnte, wie ich wieder in die Wohnung komme. Ich habe dann einiges hin und her überlegt, war verzweifelt, habe mich gefragt warum und mir Vorwürfe gemacht, mich hundsmiserabel gefühlt etc. Ihr kennt das Spiel wahrscheinlich.

Nun gut, ich musste auch zur Arbeit und irgendwie habe ich dann eins und ein zusammen gezählt, bin zu Arbeit gefahren, habe mir dort einen Vorschuss auf mein Gehalt abgeholt, Bescheid gesagt, dass ich zu spät bin und von dem Vorschuss den Schlüsseldienst bezahlt.

Zwei Dinge waren für mich an dieser Katastrophengeschichte bemerkenswert. Zum einen hatte ich vorgestern früh keinen Cent Geld mehr und hatte geplant zu fasten. Das hätte ich auch getan, wenn nicht der Vorschuss von der Arbeit es mir ermöglicht hätte nicht nur den Schlüsseldienst zu bezahlen, sondern auch mir selbst etwas zu essen zu kaufen. War das also ein „Blessing in disguise“? Hat das Universum dafür gesorgt, dass ich mich aussperre, weil ich sonst meinen Chef nicht um einen Vorschuss bitte? Seit dem Aussperren hatte ich keine Geldnot mehr und mein Vertrauen darin, dass alles gut kommt, egal wie es vorerst aussieht ist durch diesen Vorfall gewachsen.

Das zweite was mir aufgefallen ist, ist ein Muster, welches ich habe.

Mein Weg zur Arbeit dauert eine ¾ Stunde und mit dem Fahrrad hatte ich einiges an Zeit über meine „Dummheit“ nachzudenken, die ich mir zum Vorwurf gemacht habe. Tatsächlich habe aber nicht ich mir die Vorwürfe gemacht, sondern mein Vater, der zu dem Zeitpunkt in meinem Kopf saß und gesagt hat, dass alles was ich mache immer zu Katastrophen führt. Und das wiederum fiel mir auf!!! Dass nicht ich mir hier gerade Vorwürfe mache, sondern er und dass ich deshalb ein schlechtes Gefühl habe!

Also habe ich ihm geantwortet: „Nein, alles was ich mache führt zu Vorfällen an denen ich wachsen kann!“.

Byron Katie, in meinem Kopf, fragt jetzt: „Welche Aussage ist wahrer?“

Tatsächlich ist letzter wahrer. Nicht alles führt zu Katastrophen, nur manches, aber alles was ich mache führt zu Gelegenheiten zum Wachstum.

Nun wollte das Universum vielleicht zum einen, dass ich Geld bekomme, zum anderen hat es sich vielleicht auch gedacht, dass ich gerade gefestigt genug bin einen weiteren Wachstumsschritt durchzumachen, denn solche Dinge, wie auch das Hochwasser vor 3 Monaten, passiert immer dann, wenn alles andere gerade voll in Butter ist. Und daher finde ich es auch gar nicht schlimm, wenn man durch Manifestationen in der Außenwelt darauf hingewiesen wird, was im eigenen Denken noch nicht optimal ist. Vielmehr ist es so viel leichter zu erkennen….Ist doch toll!

Montag, 25. Juli 2011

Jessicas "Daily Affirmations"




Tag 179: Sorry, dass ich die letzten 3 Tage nichts geschrieben habe, aber mit Besuch war es schon schwer das Rohkostblog zu führen.,,

Ich bin zwar nicht der Meinung, dass Affirmationen das beste Mittel sind um Veränderungen in den eigenen Gedankenmustern zu bewirken, aber dieses Video ist einfach sehr süß und eigentlich zählen hier auch nicht die Affirmationen sondern die Überzeugung und das Selbstbewusstsein, mit welchem die 4 jährige Jessica sie ihrem eigenen Spiegelbild erzählt. Bei mir hat das Video gute Stimmung gemacht :-)))



Und in guter Stimmung übe ich mich weiter. Ich fantasiere mich in die nächste Woche, weil ich da Urlaub habe, ich sage mir, dass mein Studienplatzbescheid Mitte August kommen wird und dass die Zeit, die ich täglich im Callcenter sitze von Tag zu Tag weniger wird und dann wird alles gut. Und gleichzeitig übe ich mich in Dankbarkeit für den Job, denn auch der hat gravierende Vorteile und vor allem auch, dass ich nur alle 4  Minuten einen Anruf tätigen und mich nicht stressen muss…

Nun ja, das alles bringt mir auf die Schnelle kein Geld ein, aber ich habe damit aufgehört mich darüber aufzuregen. Es soll wohl so sein. Wer weiß wieso!?

Freitag, 22. Juli 2011

Katzengras im Fluss...




Tag 175: Das ist Katzengras, welches ich mir gestern manifestiert habe.:-) Leider ist auch das so ein Fall, wo ich vorher nicht darüber geschrieben habe und daher habe ich keine „Beweise“.

Seit ich am 1.07. umgezogen bin, kann meine Katze nur noch auf den Balkon und nicht mehr in einen Hof, hat also keinen Zugang zu Grünzeug, was auch Katzen in regelmäßigen Abständen fressen, weil es gut für die Verdauung ist. Was mein Kater zuvor schon gemacht hat, wenn er keinen Zugang zu Grünzeug hatte, war meinen aus Dattelkernen selbst bezogene Dattelpalme anzuknabbern die ca. 20 cm hoch ist und wächst wie eine Schnecke, nämlich unglaublich langsam. Da kann ich es nicht auch noch gebrauchen, dass der Kater sie sie annagt.

Also wollte ich Katzengras kaufen, habe gestern früh noch gedacht, dass ich mich ja die Tage aufmachen könnte zu Fressnapf und hatte auch schon vor zwei Wochen ein Leckerli mit Katzengras gekauft. Das geht mir also schon seit dem Einzug durch den Kopf.

Vorgestern passierte mir folgendes: Ich war mit dem Fahrrad auf dem Rückweg von der Arbeit und wollte irgendwo geradeaus fahren, wo das Auto neben mir rechts fahren wollte, so dass ich „ausversehen“ gezwungen wurde auch rechts zu fahren, weil der Fahrer mich nicht rechtzeitig gesehen hat. Also habe ich mir gedacht, da es kein großer Umweg ist, fahre ich dann eben auch rechts und so kam es, dass ich einer Mitschülerin von mir über den Weg lief. Und weil ein Treffen zwischen uns schon seit ebenfalls 2 Wochen in Planung ist, fragte sie, was ich denn am Freitag, also gestern, machen würde. Ich hatte nichts vor, sie wollte sich noch melden und gestern Nachmittag kam dann die SMS wie es aussehe, ob wir uns treffen würden.

Und gestern Abend stand sie dann mit Katzengras um 19 Uhr bei mir vor der Tür und ich rief aus:
„Wie geil ist das denn, das haben ich mir gewünscht!“

Nur, dass ich es mir nicht explizit gewünscht hatte, dazu ist es zu unwichtig, kostet ja nur ein paar Cent. Ich habe allerdings mehrfach meine Aufmerksamkeit auf Katzengras gerichtet und ich habe mich die letzten paar Tage in guter Stimmung geübt und …schwupp…kommt alles richtig,

Gestern habe ich mich auch nochmal selber daran erinnert. Alles was auf unserem Lebensweg liegt, ist ist identisch mit dem was wir uns wünschen. Wenn wir den Widerstand aufgeben, kommt es automatisch. Hier nochmal Abrahams Beispiel mit dem Fluss (des Lebens). Alles was wir begehren, all unsere Wünsche, sind flussabwärts zu finden. Uns wurde aber beigebracht wie die Bekloppten flussaufwärts zu paddeln, einfach, weil alle es machen und weil wir uns auch gegenseitig daran messen. Und so kommt es, dass wie paddeln, paddeln, paddeln und trotzdem nicht erreichen, was wir uns wünschen. Oder gerade deswegen. Was wir wünschen liegt ja flussabwärts. Würden wir loslassen und aufhören zu paddeln, würde der Fluss uns automatisch dorthin tragen.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Alles wird besser!!!....




Tag 174: Also, nachdem ich bei der Arbeit, durch reines Rumträumen und so wenig arbeiten wie möglich, vorgestern so gut war, lächelte mich gestern den ganzen Tag die Vorgesetzte an. Ich hatte fast die Hälfte aller Buchungen gemacht und es war auch für sie ein guter Tag. Auch sie konnte dem Chef berichten, dass es so aussieht, dass wir unser Ziel erreichen werden, was für die aktuelle Geschäftsperiode gesetzt ist. Sie hat sich dann auch noch erkundigt, wie es mir denn im Unternehmen ginge und ob ich mich wohlfühle und sie hat gesagt, ich könne gerne jederzeit Überstunden machen, wenn ich mehr Geld benötige und außerdem hat sowieso alles auf der Arbeit mehr Spaß gemacht. Ich hatte das Gefühl, so langsam komme ich im Unternehmen an und weiß, wie der Hase läuft.

Und das alles ohne große Mühen sondern einfach nur indem ich an guter Stimmung und Gelassenheit gearbeitet habe. Und da dachte ich wieder so bei mir: „Alles andere ist Blödsinn, an irgendwas anderem zu arbeiten als guter Stimmung ist Blödsinn, jemandem gefallen zu wollen ist Blödsinn und Geld verdienen zu wollen ist Blödsinn. Das Einzige was zählt, ist die Stimmung und dann kommt alles andere wie von selbst“.

Seid so gut und erinnert mich daran, wenn ich wieder vom Weg abkomme, weil mir irgendwer sagt, ich müsse mich mehr mit allem Negativen in mir auseinander setzen. Muss man nicht. Wenn sich dann doch irgendwas Negatives manifestiert, kann man immer noch nachschauen, wann man einen negativen Gedanken oder negative Gefühle hatte und auf welche Art und Weise man das angezogen hat. Nicht nur bin ich so zufriedener sondern alles läuft auch besser, quasi wie geschmiert.

Ich weiß, dass ich in Bezug auf einige Lebensbereiche häufiger schlechte Gefühle habe, als bei anderen und dass ich mich da schwerer tue. Geld und Liebe sind da am größten. Aber wenn ich mich in guter Stimmung übe, das beobachte ich jetzt bereits zum zweiten Mal, kommen schlagartig Rollen zu mir und das ist toll. Und Spaß auf der Arbeit ist auch toll! Und ich darf gespannt sein, wie sich der Rest entwickelt, wenn ich nicht vergesse, was ich hier heute festgehalten habe!