Posts mit dem Label Wollen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wollen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 28. Mai 2011
Fasse einen Entschluss, triff eine Wahl...
Tag 118: Das 5. Kosmische Gesetz verstehe ich nur halb, denn es handelt davon, dass man etwas nicht nur wollen muss, man muss auch einen Entschluss fassen und sich entscheiden.
Das ist gar nicht so leicht, denk ihr jetzt wahrscheinlich, aber ich auch. Wenn ich etwas will, sagen wir, nur so als Beispiel ;-), eine Liebesbeziehung mit einem bestimmten Menschen, dann darf ich es nicht nur wollen, sondern ich muss auch irgendwie handeln und um eine Handlung verrichten zu können, muss ich mich zunächst Mal dafür entscheiden überhaupt irgendwie zu handeln und das mit aller Konsequenz!
Ich weiß, dass mir so was früher schon mal zugefallen ist. Ich wusste zum Beispiel ganz tief in meinem Inneren, dass ich mein Abi nachmachen muss, an irgendeinem Punkt im Leben, gab es da keine Weg mehr drum herum, meine Intuition hat mir gesagt, wie ich handeln muss und so habe ich das getan, mit allem Glauben, allem Entschluss und dennoch irgendwie total ziellos, denn was ich wirklich konkret studieren wollte, wusste ich gar nicht. Auch nicht ob das Abi dafür reichen würde, ich wusste nur, dass ich alles was man mit einem Fachabi studieren, kann, was ich bereits hatte, mich nicht interessiert.
So was ist geil, wenn man untrüglich in sich spürt, was genau der nächste richtige Schritt ist und ich muss auch zugeben, dass mein Gefühl dafür im Laufe der letzten Jahre präziser geworden ist und ich weniger Unsicherheiten in Bezug auf alles was mich umgibt habe und das wiederum ist das geile am älter werden. Ich möchte nie wieder so unsicher sein, wie ich es mit 16 oder 21 war.
Und dennoch gibt es immer noch vereinzelt Lebensbereiche in denen ich unsicher bin, wie im obigen Beispiel von: Ich möchte eine Beziehung mit einem bestimmten Menschen, auch wenn mir hier die Intuition schon vom ersten Moment gesagt hat, dass es die richtige Entscheidung ist. Aber wie bewerkstelligen?
Ich glaube, zumindest die letzten paar Jahre, habe ich hauptsächlich gewollt und mich weniger entschieden. Ich habe mich entschieden nichts zu tun, wohingegen ich, als ich diesen Menschen kennen lernte, mich dafür entschieden habe zu handeln, denn wir haben ja alle diese Filme gesehen in denen es darauf ankam, dass man jemandem mitteilt, dass man ihn liebt und blablabla... Das habe ich damals noch geglaubt, auch, dass ja jeder Mensch geliebt werden will und dass man auf bestimmte Art und Weise handeln könne um Liebe zurück zu bekommen.
Also habe ich ihm signalisiert, dass ich Gefühle für ihn habe, habe mir seine Nummer von einem Freund besorgt, ihm mitgeteilt, per SMS, dass wir ja mal Kaffee trinken könnten usw, usf. Ich will nicht sagen, dass das gar nicht funktioniert hat, denn es kam zu mehrmaligen Treffen, aber die haben auf seiner Seite keine Gefühle ausgelöst. Aber, und dieses Aber ist riesengroß: irgendwann kam ich an den Punkt, wo man ganz klar sagen muss, dass meine Handlungen der Liebe oder der Liebesbekundung, einfach nicht mehr liebevoll waren. Das wusste ich aber damals nicht.
Ich habe versucht ihn zu verändern, ihn dahin zu manipulieren Gefühle für mich zu entwickeln und das Allerschlimmste: Ich habe ihm Vorwürfe gemacht, wenn er sich nicht so verhalten hat, wie ich es gerne gehabt hätte und das alles hat schlicht und ergreifend gar nichts mit Liebe zu tun. Sondern ausschließlich mit Angst.
Liebe ist frei, bedingungslos und eigentlich auch gar nicht erforderlich¸ da man sich ja zunächst auch mal selber lieben muss um Liebe geben zu können. Was man liebt, lässt man frei, jemanden zu lieben erfordert ihn genauso zu lieben wie er ist, daher braucht man ich gar nicht zu verändern. Die richtige Handlung, wenn sich jemand nicht so verhält, wie man es gerne hätte ist, ihn trotzdem oder besser noch genau deshalb zu lieben, denn ich musste auch im Verlauf der vielen Jahre erkennen, dass wir dazu neigen uns in Menschen zu verlieben, die so sind wie wir.
Alles was wir an ihnen lieben, lieben wir auch an uns und alles was wir an ihnen hassen, hassen wir auch an uns und jetzt wird es ganz verquer: Als ich die Eigenschaften, die ich an ihm zu bemängeln hatte, sein Freiheitsbedürfnis, seinen gesunden Egoismus und seine Unentschlossenheit an mir selber erkannt habe, zugelassen habe und vor allem auch MIR SELBER erlaubt habe, hatte ich überhaupt nichts mehr an ihm auszusetzen und wurde in die Lage gebracht ihn genauso zu lieben wie er ist. Bedingungslos. Weil er genau so ist wie ich! Und hier kommt dann auch wieder die Eigenliebe ins Spiel. – Ich muss dazu sagen, das war nicht wirklich eine bewusstes Arbeiten daran, ich habe nur versucht ihn zu verstehen und mir dann selber die Freiheiten zugestanden, die er sich eh schon nahm. Ich dachte, dass dürfe man überhaupt nicht!!!
Und jetzt stehen wir da, 7 Jahre später, durch meine Reflexion darüber sind wir uns jetzt noch ähnlicher geworden, aber die Streitereien haben aufgehört und schlussendlich ist alles ideal, wenn nicht alles was vorher war, zwischen uns stehen würde und ich nicht in der Lage bin mich zu entschließen, womöglich er auch nicht, denn es haben schon viele Frauen unter ihm gelitten und ich habe schon viel zu häufig die Initiative ergriffen.
Wie streichen um den heißen Brei und keiner tut so richtig was und keiner weiß ob der andere es denn überhaupt wollen würde. Da ist einfach nur dieses riesengroße Gefühl von Vertrautheit.
Und jetzt komme ich auch wieder auf die Entschlossenheit zu sprechen, denn Entschlossenheit setzt voraus, dass man sich folgende Fragen stellt, wenn man vor einer schweren Entscheidung steht (ich zitiere wieder Annemarie Postma):
1. Welche Wahl habe ich?
2. Was sind meine Ausflüchte und Entschuldigungen, um mich nicht entscheiden zu müssen?
3. Vor welchen Folgen meiner Entscheidung ist mir bange?
4. Warum habe ich Angst vor diesen Folgen?
5. Treffe ich die Entscheidung meistens selbst, oder warte ich so lange sie mir abgenommen wird?
6. Treffe ich Entscheidungen zum rechten Zeitpunkt?
7. Weiß ich welche Entschlüsse wirklich wichtig für mich sind?
8. Kann und darf ich bei Entscheidungen auf meine Intuition vertrauen?
9. Beruhen die Entschlüsse auf dem Glauben an mich und meine Möglichkeiten?
Ich möchte mal beispielhaft meine Antworten auf diese Fragen in Bezug auf diesen einen Mann hier beantworten:
1. Ich habe die Wahl die Initiative zu ergreifen, wobei ich nicht genau weiß in welcher Form, oder weiter abzuwarten. Wenn ich mich für die Initiative entscheiden würde, müsste ich eine Wahl treffen, welche genau.
2. Meine Ausflüchte und Entschuldigunge sind gegelrecht manifaltig: a) ich habe früher schon die Initiative ergriffen und das hat nicht funktioniert, b) In allen Büchern die ich gelesen habe steht, dass Frauen nicht die Initiative ergreifen sollen, weil das nicht funktioniert, c) ich kann mir nicht sicher sein, ob ich nicht vielleicht doch einen Korb bekomme, was weh tun würde, daher warte ich noch weiter ab, d) wenn wir Schicksal sind, wird sich schon alles ergeben und dann brauche ich es auch nicht eilig zu haben
3. Vor welchen Folgen ist mir bange: Auch das ist leicht. Ich habe Angst vor einem Korb, ich habe Angst, dass er mich wieder aus seinem Leben schmeißt, ich habe Angst, das ich wieder Leide, ich habe Angst, dass ich noch mehr Glauben an die Liebe verliere und damit auch an meine eigene Liebenswertigkeit und ich habe Angst, dass selbst wenn es zum Geschlechtsverkehr kommen sollte, es vielleicht doch gar nicht zu so was wie Schmetterlingen im Bauch kommen würde, weil ich einfach schon viel zu abgestumpft bin.
4. Ich habe Angst vor diesen Folgen, weil es weh tut!!!
5. In diesem Bereich treffe ich keine Entscheidungen. Nicht mehr. Ich warte ab. Ich habe vor 7 Jahren mal einem Freund erzählt, dass ich es gut finde, dass es zwischen mir und diesem Mann so langsam voran geht, weil langsam besser für mich ist. Ich hätte damals aber auch nicht gedacht, dass es 7 Jahre dauern würde….Himmel!!!
6. Ich treffe die Entscheidungen nicht zum rechten Zeitpunkt, denn den habe ich damals schon verpasst. Der Zeitpunkt ist aber definitiv jetzt besser, daher nützt mir mein empirisches Wissen jetzt aber wiederum nichts ;-) Ich weiß nicht, ob er jetzt wieder so handeln würde wie damals, wahrscheinlich nicht, aber wer weiß schon was jetzt kommt!!! In unserem Umgang bin ich jetzt aber weitaus besser in der Lage Zeitpunkte erst dann zu nutzen, wenn sie sich ergeben. Im Gegensatz dazu habe ich früher geplant ihn ganz bewusst auf bestimmte Dinge anzusprechen, immer im falschen Moment und er war irritiert und fühlte sich manipuliert. Verständlicherweise…
7. Ja, weiß ich, wenn ich schon 7 Jahre an etwas rumdoktore muss es wichtig für mich sein. Es hat mir auch den Großteil meiner Entwicklung in den letzten Jahren abgenommen.
8. Ja, ich darf mittlerweile bei der Entscheidung auf meine Intuition vertrauen, zumindest zu ca. 65%, ich kann aber manchmal auch nicht zwischen Intuition und Neurose unterscheiden. So was ist immer übel…
9. Auch hier, kann ich nur zu 65% zustimmen, was weitaus mehr ist als früher. Dafür sollte ich zumindest dankbar sein. Ich habe zwar ein gutes Selbstvertraune in mich und meine Möglichkeiten, aber nicht notwendigerweise in meine Fähigkeiten des Männerbecircens…
Annemarie Postma macht folgenden Vorschlag, den ich zum einen teilen möchte, an dem ich mich aber heute auch mal versuchen möchte:
Schreiben Sie Ihren Entschluss auf!
Fassen Sie einen Entschluss und betrachten Sie diesen als heilige Absprache mit sich selbst. Nehmen Sie ein Blatt Papier und schreiben Sie Ihren Entschluss oben auf das Blatt. Darunter scheiben Sie Ihre einschränkenden Glaubenssätze, die sie loslassen müssen, damit ihr Wunsch Wirklichkeit wird. Den verbleibenden Platz teilen sie in 2 Spalten. In die linke Spalte schreiben sie genauer, was sie beschlossen haben und warum und weshalb Ihnen dieser Entschluss so wichtig ist. Darunter schreiben Sie wir ihr Leben aussieht, wenn Sie ihren Entschluss umsetzen. In die rechte Spalte schreiben Sie wir Ihr Leben aussieht, wenn Sie diese Entscheidung nicht treffen, sondern an ihren alten, einschränkenden Glaubenssätzen festhalten.
Stecken Sie dieses Blatt Papier in ihre Agenda oder ihr Tagebuch und schauen sie jeden Freitagabend, ob Ihre Gedanken, Entscheidungen und Handlungen der Woche Ihren Entschluss unterstützt haben – oder eben nicht. Haben sie diesen Entschluss wirklich gefasst?
Ich hab jetzt mal jeden Handlungsschritt mit gemacht. Schauen wir jetzt mal, was in den nächsten 7 Wochen passiert…
Labels:
Entscheidungen,
Entschlüsse,
Gesetz der Anziehung,
Liebe,
Wollen
Montag, 23. Mai 2011
Wolle mit deinem Herzen...
Tag 114: Im zweiten Kapitel stellt Annemarie Postma den Unterschied zwischen Absichten des Herzens und des Egos vor, wobei sie einräumt, dass man mit beiden Absichten erschaffen könne. Zunächst erläutert sie aber, dass überhaupt Absicht vorhanden sein müsse. Was genau sie unter Absicht versteht erörtert sie leider nicht, daher lege ich mal meine eigene Interpretation zu Grunde: Sich ein Ziel setzen und es auch wirklich erreichen wollen. Nicht einfach nur in Fantasien schwelgen, sondern sie auch erreichen wollen und handeln.
Absichten, so sagt sie, gingen jeglicher Visualisierung voraus. Die Visualisierung sei nur ein Werkszeug, eine Form des Handelns also.
Der Unterschied zwischen Herzensabsichten und Egoabsichten ist dabei folgender: Herzensabsichten drehen sich nicht um all die Dinge die man für sich selbst will. So was wie Reichtum, Ruhm oder Geld. Herzensabsichten dienen einem höheren Zweck, dem Wunsch nach einer besseren Welt, dem Dienst am Nächsten.
Ich verstehe das so, dass wenn ich Schauspielerin werden will, nur um reich und berühmt zu sein, dies eine reine Egoabsicht ist, keine Herzensabsicht. Wenn ich Schauspielerin werden will um der Welt etwas zu geben, Menschen Freude zu bereiten oder Wissen vermitteln will, ist es eine Herzensabsicht. Ich persönlich tendiere dabei leider zu 80% zu Egoabsicht. C’est la vie...
Auch Egoabsicht könne wiederum erschaffen, der Hacken sei aber, sie würde nicht glücklich machen, da Egoabsichten ausschließlich aus Mangel geboren seine. Dem Mangel an Geld, an Liebe, Sinnhaftigkeit. Zudem könne Ego nur noch mehr Ego erschaffen.
Eine Herzensabsicht sei nicht aus Mangel geboren, sondern aus Liebe und somit sei sie in der Lage auch mehr Liebe zu erschaffen und mehr Glück und zudem könne dann auch zusätzlich Reichtum, Ruhm, Geld und Co. als Dreingabe zu einem kommen, weil das Universum wisse, dass man diese Dinge dann nicht für das Ego benutze, sondern sie höheren Zwecken zur Verfügung stelle. Das macht soweit für mich Sinn, denn wenn man nicht meint etwas zu „brauchen“, kommt es ja immer erst zu einem, weil man es dann los lässt.
Leider muss man um seine Herzensabsichten zu finden so richtig tief in sich reinhorchen um diese winzig kleine Stimme überhaupt zu hören. Die meisten von uns sind ja kaum mit sich selbst in Kontakt. Leider sagt Annemarie Postma nicht, wie man erkennen kann, ob das was man hört wirklich die eigene Innere Stimme ist, denn das Ego sei ja auch so gut darin uns was vor zu machen.
Wenn es einem aber gelinge, auf die Herzensabsicht zu hören, ginge alles quasi von selbst.
Ich denke, man kann sich hier dann evtl. auf Aussagen von Abraham berufen, dass wenn es gute Gefühle in einem auslöst, es eine Herzensabsicht ist. Muss ich überprüfen.
Zügle deinen Willen
Tag 113: Ich hab also Annemarie Postmas Buch komplett ausgelesen und ich gebe zu, zunächst war ich skeptisch, weil ich dachte es sei eine Art Kritikbuch, aber das ist es gar nicht. Sie zeigt aber Beispiele auf, die weit über alles hinaus gehen, was The Secret so anbietet und deshalb heißt das Buch wohl auch so wie es heißt, jedoch wurde nichts von dem was sie aufzeigt nicht auch schon von Abraham erwähnt.
Ich denke dennoch, dass ich mal von vorne beginnen sollte und die 12 kosmischen Gesetze, die sie aufzeigt, einzeln zu besprechen. Das sind folgende:
Zügle deinen Willen
Wolle mit dem Herzen
Wisse, warum du willst, was du willst – und wisse es genau
Glaube an das was du willst
Entschließe dich, triff eine Wahl
Erkenne deinen „Nein“-Strom
Lass los
Lebe im Jetzt – Hab Vertrauen
Übernimm Eigenverantwortung
Entwickle ein gesundes Selbstwertgefühl
Lerne zu geben, was du bekommen möchtest
Kenne deinen Lebenssinn
Ich werde die nächsten Tage jedes Gesetz einzeln behandeln, aber heute geht es um „Zügle deinen Willen“. Denn manchmal, so erkennt Annemarie Postma, ist es so, dass nicht unbedingt das, was wir uns wünschen, das Beste für uns ist, sondern das was uns widerfährt, ohne das wir es wollen.
Rückblickend auf das eigene Leben wird es wohl jedem klar. Sie räumt ein, dass ihr Wollen sie weit gebracht hätte im Leben und oft geholfen hätte, aber manchmal nütze alles Wollen der Welt nichts, weil das was wir wollen nicht das Beste für uns ist - vielleicht noch nicht...
Ich persönlich möchte das ein wenig einschränken, weil ich den Eindruck habe, dass unser Wollen schon auch gut für uns ist, das unser Wollen uns anzeigt in welche Richtung wir zu gehen habe, aber dass wir auf dem Weg, noch bevor wir das Gewünscht gekommen, gewisse Erfahrungen machen müssen und es daher zu einer Art von Wunschverzögerung kommt.
Sie erzählt von einer Frau, die in einer Talkshow nach 1 Jahr Arbeit mit The Secret behauptet hat, es würde nicht funktionieren, denn sie hätte noch kein Häuschen im Grünen, obwohl sie immer positiv sei und immer visualisieren würde. Nach 1 Jahr!!!!!
Wenn man etwas wirklich will, gibt man aber nach einem Jahr nicht auf und so positiv kann sie nicht sein, wenn sie sich in einer Talkshow negativ über The Secret äußert.
Spielt auch keine Rolle, jeder hat seinen Weg.
Was Annemarie Postma aber damit sagen will ist, dass wenn alles Wollen nicht hilft, man vielleicht einfach mal loslassen muss, damit das was am besten für einen ist, zu einem kommt. Das deckt sich in meiner Erfahrung mit dem, dass wenn ich das Thema oder den Wunsch links liegen lasse, er sich meistens erfüllt. Während ich ihn jeden Tag visualisiere, passiert aber gar nichts.
Und deshalb glaube ich, dass wir schon das bekommen, was wir wollen, aber manchmal erst, wenn wir aufhören zu wollen. Das heißt aber noch lange nicht, dass The Secret nicht funktioniert.
Das mit dem Loslassen könnte ich persönlich noch perfektionieren….
Freitag, 15. April 2011
Zeit...
Tag 75: Ich hab mich gestern wenig mit Kram bezüglich Gesetz der Anziehung und Spiritualität auseinander gesetzt. War aber viel mehr meinem bevorzugten Seinszustand nahe, da ich kein Hausaufgaben zu erledigen hatte. Ich habe den ganzen Tag das tun können wozu ich Lust hatte und es macht, finde ich, einen riesigen Unterschied, wenn man sich seine Zeit frei einteilen kann. Termine sind wirklich störend. Sie führen bei mir dazu, dass ich hetze, was mich unter Stress setzt, was mich von meinem bevorzugten Seinszustand wegführt.
Tatsächlich ist es ja so: Manchmal hat man ja auch Lust auf Dinge, die eigentlich keinen Spaß machen. Manchmal hat man Lust zu putzen, aber nicht dann, wenn einem jemand sagt, dass man es tun soll. Manchmal hat man Lust zu arbeiten, aber nicht dann, wenn man muss!
Ich frage mich, ob das in dem Job, für den ich mich Montag vorstellen gehe so ist, dass man quasi Gleitzeit hat und kommen und gehen kann, wann man will, oder ob es so ist, dass ich im voraus Bescheid geben muss, wann ich aufkreuzen will und wann nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass mir ersteres besser liegt, denn arbeiten gehen zu wollen statt zu müssen ist ein Unterschied.
Da in der Videothek wenig Arbeit ist, ist das einzige was mich stört, dass ich zu einem bestimmten Zeitpunkt rein kommen muss. (mal völlig abgesehen von der Unterbezahlung) Und dass ich zu einem bestimmten Zeitpunkt Kunden bedienen muss. Ich kann nicht meinem eigenen Rhythmus folgen, und der ist ziemlich essentiell für den bevorzugten Seinszustand. Ich weiß nicht, wie andere Leute diesem Phänomen beikommen, aber erzwungenes Handeln ist notwendigerweise immer inspirationslos. Ich glaube ein Unterschied ist es, wenn man die Tätigkeit wirklich liebt, denn beim Theater hatte ich das Problem nie, dass es mich störte, dass ich zu einer bestimmten Zeit da sein musste. Beim Theater bin ich aber auch in meinem bevorzugten Seinszustand.
Vielleicht war die letzten Wochen aber auch alles ein bisschen viel. Viele Termine, Castings, Drehtage, Hausaufgaben, Videothek und der Wasserschaden…Vielleicht sind meine Akkus einfach leer. Heute ist frei, morgen auch. Ich werde nur eine kleine Radtour machen um Flyer zu verteilen.
Labels:
bevorzugter Seinszustand,
Gesetz der Anziehung,
müssen,
Termine,
Wollen
Montag, 21. Februar 2011
Geld...
Tag 23: Ich habe einen Tag verbracht, an welchem ich zu 99% in guter Stimmung war, weniger dadurch, dass ich es selbst erzeugt habe, sondern einfach dadurch, dass mir das Glück zuteil wurde, mich mit einem der mir liebsten Menschen überhaupt zu treffen.
Das ist eine Gnade. Etwas dem man große Dankbarkeit entgegen bringen muss. Etwas, was man nicht herstellen kann, egal wie sehr man sich in der Außenwelt abmüht, etwas, was aber auch nur dann in der Außenwelt passieren kann, wenn man sich innerlich bereits darauf eingestimmt hat; was der eigenen Vibration entspricht.
Und weil ich den ganzen Tag in guter Stimmung verbracht habe, habe ich auch in guter Stimmung eine weitere Rechnung bezahlt und mich in Wertschätzung für das Bezahlte geübt. Vor allem, weil es wirklich ein gutes Produkt war.
Ich bin nicht reicher an Geld geworden, aber an materiellen Gütern, die ich nicht mal kaufen musste.
- Eine Haarbürste
- 2 Dosen Sheba
- 2 Sorten Tee
- 1 White Chocolate Mocca
Aber unbezahlbar ist natürlich wieder ohne große Mühe den ganzen Tag in guter Stimmung sein zu können.:-)
Ja, die tollsten Dinge im Leben sind die, die man eh nicht kaufen kann.
Allerdings werden wir dem Geld wohl auch nicht entkommen können und allein, dass ich das als wünschenswert erachte, zeigt mir auf, dass ich vielleicht doch noch nicht die guten Gefühle in Bezug auf Geld hege, die es braucht um Unsummen an zu ziehen.
Liegt daran, dass Geld die letzten 20 Jahre eher negativ behaftet war. Üben, üben, üben...
Vielleicht schreibe ich mir eine Liste, was alles gut ist an Geld, wobei ich dabei vielleicht dann auch dazu neige zu denken: „Ja, aber ich hab es nicht…“
Falscher Ansatz. Geld kann einem positive Dinge in der Außenwelt besorgen, die zum Wohlbefinden beitragen können. Nicht müssen. Aber Geld kann auch nicht alles, weil Geld nur in der Außenwelt vorhanden ist.
Geld ist ein Symbol für Freiheit. Mit Geld kann man sich aus vielen, aber nicht aus allen Gewaltsituationen befreien. Geld erleichtert einem das Wollen. Geld erleichtert einem das Wünsche erfüllen. Nicht für alles, aber für vieles.
Es ist eigentlich von nur mittlerem Stellenwert, es ist ein Mittel zum Zweck. Nicht der Zweck selber. Und es ist abstrakt. Im Lotto zu gewinnen, impliziert Optionen. Und wie heißt es so schön: Geld beruhigt die Nerven, was auch nur heißt, dass es einen in gute Stimmung versetzt. Geld ist eine positive Affirmation. Es stellt nicht alles Negative ab, aber es bringt auch nicht notwendiger Weise Positives.
Es ist eigentlich neutral, weil es ja nur lustig bedrucktes Papier, oder Zahlen auf weißem Papier ist. Ihm wird Wert beigemessen. Wir haben uns alle darauf geeinigt, dass es Wert hat. Es ist aber nur bedrucktes Papier.
Wisst ihr noch, dass es bei Pfennigen immer hieß, dass das Kupfer, aus dem sie gemacht sind, mehr wert ist als einen Pfennig?
Ich habe eine ambivalente Beziehung zu Geld, eine Art Hassliebe.
Daher scheint das Beste für mich zu sein, mit wirklich nur auf das zu konzentrieren, was mir Freude macht und davon aus zu gehen, dass dann alles andere Gute automatisch zu mir kommt, was im Endeffekt heißt, dass ich das weiter mache, was ich die letzten 3 Wochen gemacht habe.
Ich sehe immer noch keinen Grund da irgendwas dran zu ändern. Die letzten 3 Wochen war alles besser als die letzten 30 Jahre!
Labels:
Geld,
Gesetz der Anziehung,
Papier,
Wollen
Abonnieren
Posts (Atom)