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Donnerstag, 2. Juni 2011
Entwickle ein gesundes Selbstwertgefühl
Tag 123: Das 10. kosmische Gesetz behandelt das Thema Selbstwert und erklärt, warum es so wichtig ist ein gesundes Selbstwertgefühl zu haben.
Jemand, der keine besonders gute Meinung von sich hat, neigt auch dazu zu denken, dass er gewisse Dinge in seinem Leben nicht verdient und hat somit einen unbewussten „Nein-Strom“.
Ich wünschte ich könnte euch erklären, wie man Selbstwertgefühl aufbaut, aber ich kann es nicht. Durch Trial und Error. Ich habe das Glück, dass mein Selbstwert ziemlich in Ordnung ist, obwohl er es auch nicht immer war. Aber ich weiß beim besten Willen nicht, wie ich das gemacht habe. Es hat sich so ergeben….Irgendwann kommt man an den Punkt, dass man um seine Rechte kämpft und das man sich selbst wichtiger ist, als das was andere Leute denken könnten. Man kommt an den Punkt, dass andere Leute einem egal sind, oder man erfährt bedingungslose Unterstützung durch jemanden. Bei mir war es, glaube ich, eine Mischung aus beidem und das Älterwerden trägt auch dazu bei, dass man Selbstwert entwickelt.
Was hier aber auch entscheidend ist und wo Annemarie Postma gezielt drauf hinweist ist, dass man sich selbst um Selbstwert zu erlangen, bedingungslos annehmen muss mit all seinen Schwächen und allem was einem nicht an einem selber passt, denn auch nur dann hat man die Chance an sich zu arbeiten. ABER, und auch wieder ein großes Aber. Man muss es völlig ohne Groll tun. Einfach nur registrieren, was man ändern möchte, sich nicht dafür verurteilen oder schelten, sondern registrieren und dann eben ändern. Denn die wahre Schöpfungskraft liegt ja eben nicht in der Veränderung der Außenwelt sondern in der Veränderung der eigenen Einstellung zu den Dingen die man wahrnimmt.
Wir werden dazu erzogen, dass wir uns am besten dann verändern können, oder die bessere Motivation dafür habe, wenn das, was wir verändern müssen, und möglichst schlechte Gefühle macht, damit wir dann den Gefühlen entkommen wollen und die Tatsache verändern.
Wir kleben möglichst hässliche und vorteilhafte Fotos von uns an den Kühlschrank um uns davon abzuhalten unsere Diät zu sabotieren. Und genau das ist der falsche Ansatz, denn unsere schlechten Gefühle verleiten uns noch mehr zum Essen und so sabotieren wir dann die Diät. Wenn man sich wertschätzt, genauso wie man ist, klappt das mit dem Abnehmen dann meist automatisch. Oder wenn man sich nicht mehr dazu zwingt 100% Rohkost zu essen, wird der Rohkostanteil immer größer.
Jeder Einzelne von uns ist genauso, wie er jetzt gerade ist, genau richtig. Gott hat ihn so geschaffen und er selber hat sich auch genauso erschaffen. Es hat seine Gründe. Schaut euch die Gründe an, setzt euch damit auseinander, macht euch keine Vorwürfe, ändert eure Glaubenssätze und die Veränderung schaut schon um die Ecke.
Montag, 30. Mai 2011
Lebe im Jetzt - hab Vertrauen
Tag 121: Das 8. kosmische Gesetz handelt vom hier und jetzt und davon, dass die Zukunft noch nicht existiert und die Vergangenheit nicht mehr existiert. Alles was wir haben ist das Hier und Jetzt.
Um aber bewusst erschaffen zu können müssen wir das Hier und Jetzt zu 100% annehmen und zwar nicht in Groll, sondern in Dankbarkeit. Wenn man immer denkt, dass das Gras auf der anderen Seite des Zauns grüner ist, wenn man immer irgendwo hin will und nie zufrieden ist mit dem was man hat, kann man nicht erschaffen, denn: die momentane Stimmung ist im Arsch.
Daher erwähnen auch Abraham ständig, dass man sich in Dankbarkeit üben solle für das was man hat und nicht etwa frustriert sein darf, dass das, was man sich wünscht, sich noch nicht materialisiert hat.
Annemarie Postma schreibt darüber:
„In meinem Leben ist es selten so gelaufen, wie ich gehofft, erwartet oder mir vorgestellt hatte. So habe ich gelernt, dass es zu einem tieferen Vertrauen führt, sich für das Leben wie es ist und was es bringt zu öffnen, ohne zu urteilen. Das führt zu dem Vertrauen, dass alles, was in ihrem Leben geschieht, in dieses Leben gehört.[…]Dies ist vielleicht eines der schwierigsten, aber auch eines der bedeutendsten Elemente des Gesetz der Anziehung. Und weil es so schwierig ist, zu diesem Vertrauen zu gelangen, ist unser Streit mit dem Jetzt ein immerwährendes Thema, im Film, in der Literatur und auch in unserem Leben.“
Es ist ja auch scheinbar ein Widerspruch. Wenn alles in meinem Leben, so wie es ist toll wäre, bräuchte ich mir ja auch nicht ein besseres Leben zu wünschen. Ganz schön trickreich…
So weit ich das überblicke, gibt es aber auch keinen Ausweg daraus. Wir müssen uns in Dankbarkeit üben für das was wir jetzt haben und es wäre auch hilfreich zu erkennen, dass wir alles, was uns passiert, selber geschaffen haben. Und das alles was wir brauchen zu uns kommt und wenn nicht….dann brauchen wir es auch nicht.
Und last but not least sind wir vor allem für unsere Stimmung im Hier und Jetzt selber verantwortlich, denn wenn wir die nicht selber aus eigener Kraft in den Griff kriegen, sind wir ja auch für die Zukunft verloren und immer abhängig von den äußeren Umständen.
Die eigene Stimmung ist meines Erachtens hauptsächlich abhängig von der Betrachtungsweise der Umstände. Man kann nämlich alles immer positive aber auch negativ sehen.
Nehmen wir das Beispiel Fokushima.
Alle hatten Angst vor dem Supergau, die Atomkraftgegner wurden ordentlich mobilisiert, die Wahlen für die Regierungskoalition sind mies ausgegangen und jetzt haben sie sich zu einem Atomausstieg bis 2022 durchgerungen. Ich fand das super, obwohl, was in Fokushima passiert ist, natürlich furchtbar war, wenn auch nicht so schlimm wie in Tschernobyl.
Und dann schaue ich heute früh ins Internet und es wird darüber berichtet, dass die Menschen, die Jobs bei den Atomkraftwerken haben, jetzt darum zittern müssen. Sie machen sich Sorgen um ihre Jobs, obwohl sie 10 Jahre Zeit haben, sich was Neues zu suchen (ok, andere Kraftwerke gehen jetzt auch gar nicht mehr ans Netz) aber sie machen sich keine Gedanken darum, das es Gründe gibt dafür dankbar zu sein, wie ich es bin! Vielleicht leben sie und ihre Kinder dadurch sogar länger. Vor allem aber, habe sie gewissenhaft gehandelt, wenn sie Ethik auch auf zukünftige Generationen anwenden. Hans Jonas lässt grüßen.
Also, schlussendlich lohnt es sich zu versuchen alles was einem im Leben passiert als möglichst positiv zu betrachten zu versuchen. Selbst wenn es einem gar nicht gelingt irgendwas Positives zu finden, kann man immer noch sagen: „Es wird schon zu irgendwas gut sein.“ Denn, mal ehrlich, das war es doch immer.
Und so hat man wieder bessere Stimmung und alle bisher getätigten Wünsche, auch wenn sie Jahre her sind, können sich leichter materialisieren. Weil man den Widerstand gegen das hier und jetzt aufgibt!
Lass los....
Tag 120: Das 7. Kosmische Gesetz handelt vom Loslassen und ist wieder eines von der Sorte, was ich nur halb verstehe, logischerweise, weil ich selber Probleme damit habe. Das Kapitel geht los mit einem Zitat:
„Loslassen ist, den Mut zu haben, die Wahrheit geschehen zu lassen“
Ich habe Probleme Annemarie Postma hier zu folgen, weil sie Beispiele bringt, die mit dem Loslassen, was im Gesetz der Anziehung gemeint ist, nichts zu tun haben. So schreibt sie über eine Frau, die Kind, Karriere, Freizeit, Beziehung und alles wollte, und nicht bereit war irgendwas davon loszulassen, so dass nach einigen Jahren alles im Argen lag. Solche Aussagen verwirren mich, denn es gibt ja auch die Möglichkeit ALLES zuzulassen. Was jemand der alles will aber häufig falsch macht ist, dass er versucht alles Lebensbereiche zu kontrollieren und Kontrollieren ist natürlich kein Zulassen.
Wir sind aber alle geprägt und wollen die Dinge in die Hand nehmen ohne zu berücksichtigen, dass kein „In die Hand nehmen“ irgendwas bringen kann, wenn man sich nicht im Fluss mit der Wahrheit befindet, sprich, inspiriert handelt. Das weiß ich mittlerweile tatsächlich aus eigener Erfahrung. Ich kann aber, auf Teufel komm raus, niemandem erklären, wie sich Inspiration anfühlt.
Gott sei Dank bringt Annemarie Postma das was sie meint dann aber doch auf einen Punkt indem sie sagt:
„Um was es geht ist Folgendes: Um das Leben zu bekommen, das Sie haben wollen, müssen sie alle Vorstellungen von diesem Leben und wie sie es bekommen, loslassen. Jeder hat wohl einen Traum. Doch die Tatsache, dass sie ihren Traum noch nicht wahr gemacht haben, hat mit Ihren einschränkenden Gedanken und Überzeugungen zu tun, die sie zwischen sich und Ihren Traum gestellt haben.“
Zum Beispiel habe ich 1000 Gründe in meiner Vorstellung, warum ich es nicht nach Hollywood schaffe – ist ja auch total unrealistisch – aber genau da bin ich schon bei einer einschränkenden Überzeugung und genau so was will losgelassen werden. Wie heißt es so schön: „Viele Wege führen nach Rom“ – vielleicht auch nach Hollywood, aber das ist ja eh gerade keine Sorge von mir. Das ist mir ja derzeit egal.
Die Vorstellungen die ich von Liebe und Beziehung habe, sollte ich ein für alle Mal loslassen und ich sollte vor allem alle Widerstände dagegen aufgeben. Das ist Loslassen.
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Sonntag, 29. Mai 2011
Erkenne deinen "Nein-Strom"...
Tag 119: Das 6. kosmische Gesetz habe ich hier schon mal angeschnitten und es ist wahrscheinlich auch das, was den meisten Menschen, die sich mit positivem Denken, Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung befasst haben, am vertrautesten ist. Es handelt vom Gegensatz zwischen unserem bewussten „Ja-Strom“ und unserem unbewussten „Nein-Strom“ und schließt damit nahtlos an mein gestriges Posting an. Tatsächlich verwendet auch Annemarie Postma, um schaubar zu machen was sie damit meint, ein Beispiel aus der "Beziehungskistenwelt".
Wie auch ich, sehnen sich viele Menschen nach einer Beziehung, häufig nach einem bestimmten Menschen und fragen sich, warum sie ihnen einfach nicht wiederfährt. Auch wenn man noch so sehr an positiver Stimmung und sonstigem arbeitet. Der Grund dafür ist unser unbewusster „Nein-Strom“ mit dem ich mich hier „zufällig“ gestern so intensiv beschäftigt habe, wie noch nie. Jedenfalls habe ich ihn noch nie niedergeschrieben und ich glaube, das tat gut.
Annemarie Postma schreibt:
„Auch wenn Sie auf der bewussten Ebene etwas noch so stark und tief wollen und noch so positive im Leben stehen, wenn auf der unbewussten Ebene ein „Nein-Strom“ herrscht, dann ist es unmöglich das Leben zu haben, das sie gerne hätten. Die Grundlage dieses Strohms ist Angst und Einschränkung, und er verbreitet Angst und Einschränkung.[...] Viele Menschen schrecken unbewusst vor dem zurück, was sie am liebsten wollen, um dem Schmerz zu entgehen oder zu versagen oder, vielleicht noch schlimmer, es zu bekommen und dann wieder zu verlieren! Es ist die Verantwortung für ihre eigenen Wünsche, vor der sie davon laufen; allerdings auf so subtile Weise, dass sie später sagen können: „Sehr, es hat wieder nicht geklappt.“[…] Und dabei sehen sie nicht, dass ihre unbewusste Wirklichkeit alles darauf richtet, ihre vorgefassten Meinungen und Bilder zu bestätigen.“
Mittlerweile wissen wir ja, dass alles, was in der Außenwelt passiert eine Spiegelung unseres Inneren ist. Wenn also die Außenwelt nicht so ist, wie wir sie gerne hätten, MÜSSEN wir im Innere nach den Ursachen suchen, was dafür sorgt, dass sich das was wir wünschen, nicht materialisiert.
Ich kann von Glück sagen, dass mir ein Großteil meines „Nein-Stroms“ spätestens seit gestern sehr bewusst ist, aber das reine Bewusstsein reich ja noch nicht aus um eine Änderung herbei zu führen. Um eine Änderung herbei zu führen bedarf es anderer Glaubenssätze, zu denen man entweder durch Affirmationen oder Tapping gelangen kann.
Oder durch das, was mir gestern schlagartig unter der Dusche eingefallen ist: Heidi Wellmanns Methode aus der Schlafforschung – die Immitation der REM-Phase, in der unsere Glaubenssätze aus unseren Erfahrungen gebildet werden.
Also habe ich mir überlegt, welche Affirmation über meinen Joggingfreund ich aussprechen müsste um den bereits vorhandenen Glaubenssätzen entgegen zu wirken und kam zu folgendem Satz (Affirmationen sind immer sehr individuell, daher muss jeder für sich spüren, ob sie passt oder nicht:
„(Sein Vorname)…liebt mich und bleibt für immer bei mir“
Ich habe festgestellt dass:
„(Sein Vorname)…liebt mich!“
nicht reicht, nicht wirkt und keine guten Gefühle in mir auslöst, weil ich genau das Problem habe, was Annemarie Postma oben beschreibt: Ich habe auch Angst davor etwas zu bekommen und es dann wieder zu verlieren. Gründe dafür liegen in meiner Kindheit, sind schlussendlich aber in mir selbst nur zu beseitigen.
Und so bin ich dann auch direkt wieder beim 4. kosmischen Gesetz mit dem „sich entschließen“. Ich habe mich entschlossen keine uninspirierten Handlungen in der Außenwelt zu vollziehen um ihn für mich zu gewinnen. Zum einen hat es früher nicht funktioniert, zum anderen steht in allen Büchern, dass es nicht funktioniert und zum dritten sagen auch Abraham, dass uninspirierte Handlungen oder überhaupt Handlungen in der Außenwelt nicht funktionieren.
Was aber funktioniert sind Handlungen im Inneren: Zum einen die gewünschten Eigenschaften im anderen zu sehen, auch wenn sie nicht da sind. Und zum anderen hilft es natürlich auch meinen „Nein-Strom“ aufzuspüren und ihn frei zu geben. Und zu den beiden Handlungen habe ich mich jetzt entschlossen, also ist ein Entschluss gefasst. – Auch wenn ich gestern das Visualisieren vergessen habe….
PS: Geldsorgen sind keine mehr vorhanden. Wohnungssorgen auch nicht. Mathesorgen auch nicht. Ich muss aber noch mehr daran arbeiten meine Berufung zu leben, denn die ist derzeit ein wenig zu klein. Ich kann nicht sagen, dass der Job mir große Freude bereitet, aber er ist auch nicht besonders schlimm. Leider versuche ich trotzdem noch jeden Tag die Arbeit einfach hinter mich zu bringen um danach mein Leben leben zu können.
Hier geht es aber um Prioritäten und mein Liebesleben ist mir derzeit wichtiger als meine berufliche Erfüllung. Was wahrscheinlich aber wiederum genau deshalb dazu geführt hat, dass ich heute früh die E-Mail eines Regisseurs in meinem Postfach hatte, der um Anruf bat….tztztz…
Donnerstag, 26. Mai 2011
Glaube an das, was du willst...
Tag 117: Im 4. Kosmischen Gesetz geht es um den Glauben, wie ich finde, ein ziemlich schwer zu beachtendes Gesetz, denn wie kann man Glauben machen?
Annemarie Postma schreibt, dass wenn auch nur 1% Zweifel an der Erfüllbarkeit eines Wunsches bestünde, habe er keine Möglichkeit sich zu erfüllen. Deshalb ist es so wirksam seinen Wunsch komplett zu vergessen und dann manifestiert er sich plötzlich. Ich wollte schon immer eine Job haben, der mich in schauspielerischer Hinsicht nicht einschränkt, bei dem ich die Möglichkeit habe, mir von heute auf morgen für ein Casting frei zu nehmen. Den Job habe ich erst bekommen, als ich ihn nicht mehr wollte, bzw. nicht mehr daran gedacht habe, als meine Einstellung so war, dass ich gedacht habe, völlig egal, welcher Job kommt, für 4 Monaten halte ich alles aus. Nämlich jetzt.
Wenn man aber doch irgendwie Glauben machen will, weil bewusstes Vergessen ja auch nicht allzu leicht ist, wie bewerkstelligt man das am besten?
Indem man Erfahrungen macht. Erfahrungen zu machen erfordert aber auch, das man handelt.
Am einfachsten fällt es mir das zu erklären, indem ich das Beispiel des Marathonlaufens anführe. Eigentlich kann ich nämlich nicht daran glauben, dass ich in der Lage bin 42,195 km joggend zu verbringen. Da ich aber die Erfahrung bereits gemacht habe, fällt es mir leichter daran zu glauben, dass ich es schaffe. Und vielleicht ist Training einfach dazu gut. Durch die ständige Steigerung des Pensums fällt es einem leichter zu glauben, dass man auch noch mehr leisten könne.
Glaube, so Annemarie Postma, setzt somit nicht nur Erfahrung voraus (da sind wir wieder beim Empirismus) sondern auch das Handeln und den unbedingten Willen sich jeder Herausforderung zu stellen, egal, wie diese aussehen mag.
Was den Glauben an das Gesetz der Anziehung betrifft und das Manifestieren von Wünschen hilft es auch hier Erfahrungen damit zu machen. Das Universum ist nämlich so nett uns kleine Beweise dafür zu liefern, dass es mit uns und nicht gegen uns arbeitet. Grüne Ampeln z.B., Synchronizität, und die sind dann in der Lage den Glauben an das Universum zu stärken. Richtig wichtige Wünsche trauen wir uns jedoch trotzdem nicht an das Universum zu übergeben. Richtig wichtige Wünsche nehmen, wir lieber selbst in die Hand und scheitern dann, weil wir zweifeln. Anders rum wäre es so viel leichter, aber ich verstehe das nur zu gut, mit dem fehlenden Glauben.
Also, wenn auch nur 1% Zweifel besteht, kann das Universum nicht liefern. Wer ist schon frei, von jeglichem Zweifel?
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Wisse, warum du willst, was du willst - und wisse es genau.
Tag 116: Im 3. kosmischen Gesetz geht es darum möglichst konkret zu äußern was man sich wünscht und nicht in irgendeiner Form wahllos zu sein. Aber….und das ist wichtig…es geht nicht darum besonders Detailgetreu zu visulisieren sonder möglichst genau zu wissen, was man sich wirklich wünscht.
Wenn man sich z.B. ein Häuschen im Grünen wünscht, ist der eigentliche Wunsch vielleicht gar nicht das Haus, sondern innere Ruhe, nach der man sich sehnt, die einem das Haus geben soll.
Wenn man also jetzt einfach nur das Haus visualisiert, kann das Universum es einem nicht liefern, wenn man zusätzlich nicht auch noch das Gefühl in sich hervorruft, sich auf das Gefühl fokussiert, das einem das Haus bringen soll, wenn man es denn hat.
Das Universum, so Annemarie Postma, reagiere nämlich ausschließlich auf Gefühle und nicht auf Visualisierungen oder Affirmationen und das sei auch die Erklärung warum Affirmationen oder Visualisierungen allein, bei vielen Menschen nicht funktionieren obwohl jeder aus eigener Erfahrung weiß, dass das Gesetz der Anziehung dauernd um uns ist.
Ohne das entsprechende Gefühl bei einer Visualisierung hinzu zu fügen, nützt die ganze Visualisierung nichts. Manchen Leuten fällt es leicht direkt auf ihre Visualisierung emotional zu reagieren, aber anderen wiederum nicht.
Auch hier ist also wieder Üben angesagt, und ich weiß nur zu gut, dass man nicht immer Lust hat künstlich eine Gefühl in sich zu erzeugen, von dem man eigentlich möchte, dass ein Ereignis in der Außenwelt dies in einem auslösen möge. Verzwickte Kiste, aber ich fürchte, es gibt keinen Ausweg. Wir sind für unsere Gefühle ausschließlich selber verantwortlich und diese richten sich danach, aus welchem Blickwinkel wir die Dinge im Leben betrachten. Entweder durch eine positive oder durch eine negative Brille.
Ich liebe die Kölner Mentalität, denn die Kölner haben das mit dem positiven Denken irgendwie drauf. Es kann sein, dass ich mich verschreibe, beim Zitieren meiner Lieblingssprüche:
Et kütt wie et kütt – Es kommt wie es kommt
Et hätt noch immer joot jejange – Es ist noch immer gut gegangen
Et es, wie et es – Es ist, wie es ist
und
Wat fott es, es fott – Was weg ist, ist weg
Oder hier das Kölsche Grundgesetz mit allem was man im Leben wissen muss, für näher Interessierte
Montag, 23. Mai 2011
Wolle mit deinem Herzen...
Tag 114: Im zweiten Kapitel stellt Annemarie Postma den Unterschied zwischen Absichten des Herzens und des Egos vor, wobei sie einräumt, dass man mit beiden Absichten erschaffen könne. Zunächst erläutert sie aber, dass überhaupt Absicht vorhanden sein müsse. Was genau sie unter Absicht versteht erörtert sie leider nicht, daher lege ich mal meine eigene Interpretation zu Grunde: Sich ein Ziel setzen und es auch wirklich erreichen wollen. Nicht einfach nur in Fantasien schwelgen, sondern sie auch erreichen wollen und handeln.
Absichten, so sagt sie, gingen jeglicher Visualisierung voraus. Die Visualisierung sei nur ein Werkszeug, eine Form des Handelns also.
Der Unterschied zwischen Herzensabsichten und Egoabsichten ist dabei folgender: Herzensabsichten drehen sich nicht um all die Dinge die man für sich selbst will. So was wie Reichtum, Ruhm oder Geld. Herzensabsichten dienen einem höheren Zweck, dem Wunsch nach einer besseren Welt, dem Dienst am Nächsten.
Ich verstehe das so, dass wenn ich Schauspielerin werden will, nur um reich und berühmt zu sein, dies eine reine Egoabsicht ist, keine Herzensabsicht. Wenn ich Schauspielerin werden will um der Welt etwas zu geben, Menschen Freude zu bereiten oder Wissen vermitteln will, ist es eine Herzensabsicht. Ich persönlich tendiere dabei leider zu 80% zu Egoabsicht. C’est la vie...
Auch Egoabsicht könne wiederum erschaffen, der Hacken sei aber, sie würde nicht glücklich machen, da Egoabsichten ausschließlich aus Mangel geboren seine. Dem Mangel an Geld, an Liebe, Sinnhaftigkeit. Zudem könne Ego nur noch mehr Ego erschaffen.
Eine Herzensabsicht sei nicht aus Mangel geboren, sondern aus Liebe und somit sei sie in der Lage auch mehr Liebe zu erschaffen und mehr Glück und zudem könne dann auch zusätzlich Reichtum, Ruhm, Geld und Co. als Dreingabe zu einem kommen, weil das Universum wisse, dass man diese Dinge dann nicht für das Ego benutze, sondern sie höheren Zwecken zur Verfügung stelle. Das macht soweit für mich Sinn, denn wenn man nicht meint etwas zu „brauchen“, kommt es ja immer erst zu einem, weil man es dann los lässt.
Leider muss man um seine Herzensabsichten zu finden so richtig tief in sich reinhorchen um diese winzig kleine Stimme überhaupt zu hören. Die meisten von uns sind ja kaum mit sich selbst in Kontakt. Leider sagt Annemarie Postma nicht, wie man erkennen kann, ob das was man hört wirklich die eigene Innere Stimme ist, denn das Ego sei ja auch so gut darin uns was vor zu machen.
Wenn es einem aber gelinge, auf die Herzensabsicht zu hören, ginge alles quasi von selbst.
Ich denke, man kann sich hier dann evtl. auf Aussagen von Abraham berufen, dass wenn es gute Gefühle in einem auslöst, es eine Herzensabsicht ist. Muss ich überprüfen.
Zügle deinen Willen
Tag 113: Ich hab also Annemarie Postmas Buch komplett ausgelesen und ich gebe zu, zunächst war ich skeptisch, weil ich dachte es sei eine Art Kritikbuch, aber das ist es gar nicht. Sie zeigt aber Beispiele auf, die weit über alles hinaus gehen, was The Secret so anbietet und deshalb heißt das Buch wohl auch so wie es heißt, jedoch wurde nichts von dem was sie aufzeigt nicht auch schon von Abraham erwähnt.
Ich denke dennoch, dass ich mal von vorne beginnen sollte und die 12 kosmischen Gesetze, die sie aufzeigt, einzeln zu besprechen. Das sind folgende:
Zügle deinen Willen
Wolle mit dem Herzen
Wisse, warum du willst, was du willst – und wisse es genau
Glaube an das was du willst
Entschließe dich, triff eine Wahl
Erkenne deinen „Nein“-Strom
Lass los
Lebe im Jetzt – Hab Vertrauen
Übernimm Eigenverantwortung
Entwickle ein gesundes Selbstwertgefühl
Lerne zu geben, was du bekommen möchtest
Kenne deinen Lebenssinn
Ich werde die nächsten Tage jedes Gesetz einzeln behandeln, aber heute geht es um „Zügle deinen Willen“. Denn manchmal, so erkennt Annemarie Postma, ist es so, dass nicht unbedingt das, was wir uns wünschen, das Beste für uns ist, sondern das was uns widerfährt, ohne das wir es wollen.
Rückblickend auf das eigene Leben wird es wohl jedem klar. Sie räumt ein, dass ihr Wollen sie weit gebracht hätte im Leben und oft geholfen hätte, aber manchmal nütze alles Wollen der Welt nichts, weil das was wir wollen nicht das Beste für uns ist - vielleicht noch nicht...
Ich persönlich möchte das ein wenig einschränken, weil ich den Eindruck habe, dass unser Wollen schon auch gut für uns ist, das unser Wollen uns anzeigt in welche Richtung wir zu gehen habe, aber dass wir auf dem Weg, noch bevor wir das Gewünscht gekommen, gewisse Erfahrungen machen müssen und es daher zu einer Art von Wunschverzögerung kommt.
Sie erzählt von einer Frau, die in einer Talkshow nach 1 Jahr Arbeit mit The Secret behauptet hat, es würde nicht funktionieren, denn sie hätte noch kein Häuschen im Grünen, obwohl sie immer positiv sei und immer visualisieren würde. Nach 1 Jahr!!!!!
Wenn man etwas wirklich will, gibt man aber nach einem Jahr nicht auf und so positiv kann sie nicht sein, wenn sie sich in einer Talkshow negativ über The Secret äußert.
Spielt auch keine Rolle, jeder hat seinen Weg.
Was Annemarie Postma aber damit sagen will ist, dass wenn alles Wollen nicht hilft, man vielleicht einfach mal loslassen muss, damit das was am besten für einen ist, zu einem kommt. Das deckt sich in meiner Erfahrung mit dem, dass wenn ich das Thema oder den Wunsch links liegen lasse, er sich meistens erfüllt. Während ich ihn jeden Tag visualisiere, passiert aber gar nichts.
Und deshalb glaube ich, dass wir schon das bekommen, was wir wollen, aber manchmal erst, wenn wir aufhören zu wollen. Das heißt aber noch lange nicht, dass The Secret nicht funktioniert.
Das mit dem Loslassen könnte ich persönlich noch perfektionieren….
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