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Dienstag, 12. April 2011

Glauben...




Tag 72: Wie kommt es, dass ich ein größeres Gefühl der Überfülle in der Lage bin zu fühlen, wenn ich den Gedanken an einen Job habe?

Ich nehme an, wegen meiner Konditionierung. Wir sind alle so konditioniert, dass wie nur glauben, dass regelmäßig genug Geld zu uns kommt, wenn wir regelmäßig einem Job nachgehen. Das Problem beim Gesetz der Anziehung ist nämlich auch der Glaube.

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass ein bevorzugter Seinszustand essenziell dafür ist, dass alles, was man sich wünscht, zu einem kommt und dass man, wenn man sich nicht darin befindet, man mehr schlechte Dinge anzieht. Man kann aber auch seine Betrachtungsweise all der Dinge, die einen umgeben verändern. Man kann das Glas immer als halbvoll oder halbleer betrachten.

Wenn man einem Job nachgeht, der einem keine Freude bereitet, ist es wenig förderlich dem Job permanent mit Groll zu begegnen. Auch im Gesetz der Anziehung heißt es, dass man zunächst mal Dankbarkeit für seinen Job empfinden muss, um einen anderen anzuziehen, den man lieber will. Es macht Sinn für mich, ebenso wie bevorzugte Seinszustand, aber ich habe ambivalente Gefühle in Bezug darauf, wie man beides unter einen Hut kriegen kann.

Zunächst mal, keine Groll auf den aktuellen Job.

Dann Ausrichtung auf das was man wirklich will.

Dann, wenn sich das, was man wirklich will anfängt zu manifestieren, den Job nach und nach abbauen.

Das was man wirklich machen will, nicht um des finanziellen Aspektes machen, sondern weil es einen mehr in den bevorzugten Seinszustand befördert.

Ich frage mich, ob ich mehr Geld anziehen würde, wenn ich einen Job hätte, der mir genug Geld bringt. Laut Gesetz der Anziehung müsste das so sein, vorausgesetzt die Stimmung stimmt.

Wenn ich nicht in der Lage bin ohne Job an finanzielle Überfülle zu glauben, kann ich sie auch nicht anziehen.

Wie kann man Glauben MACHEN?

Ich denke, Glaube kann nur wachsen, so wie mein Zutrauen in meine Fähigkeiten zunimmt, wenn ich übe. Egal in welchem Bereich. Mein Zutrauen in meine gesanglichen Fähigkeiten ist in den letzten Jahren gewachsen, daher komme ich Engagement immer näher. Der Glaube an meine schauspielerischen Fähigkeiten ist zwar groß, aber auch der Glaube an eine Überfülle von Schauspielern und der Glaube daran, dass es häufig Typsache ist ein Engagement zu kriegen. Die einzige Macht, die ich in Bezug auf Schauspielengagements habe ist mein Glaube an das Gesetz der Anziehung, aber meine Fähigkeiten darin sind noch ausbaufähig. Haben aber auch schon was bewirkt!

Tja, Glaube, ich spüre, wann mir Glaube fehlt, kann es aber nicht ad hoc verändern. Da hilft nur Tapping, vielleicht Affirmationen und üben. Es braucht leider seine Zeit.

Ich erinnere mich an ein Kapitel aus Der Weg des Künstlers: Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität in welchem ein Regisseur sich sagt: „Wenn ich keine Hollywoodfilme mehr machen kann, mache ich eben Independantfilme, wenn ich keine Independantfilme mehr machen kann, mache ich eben Super 8 Filme, und wenn ich die nicht mehr machen kann, mache ich halt Filme ganz für mich allein. Ich kann immer Filme machen.“

Das was man am liebsten macht, kann man immer machen. Wenn man die Tätigkeit macht, einfach weil man sie liebt, ist sie eh existenziell für einen. Mal völlig abgesehen vom Geld. Dann geht man halt hin, verdient sein Geld woanders, aber niemand kann einem nehmen das zu tun, was man gerne macht. NIE! Und wenn man das macht, kommt der Erfolg früher oder später von selbst, weil man Zutrauen gewinnt, mehr an sich glaubt, und weil man sich auf das ausrichtet, was man vermehren will, statt auf das, was man nicht vermehren will.

Chacka!

Samstag, 9. April 2011

Die ultimative Wahrheit....




Tag 69: Ich finde, also ich aus meiner total subjektiven kleinen Menschenperspektive, ich finde, das sollte alles viel, viel schneller gehen!!! Ich finde es ist ungerecht, dass anderen Leuten Sachen zufallen nur weil ihre Eltern besser mit ihnen umgegangen sind.

Und dennoch ist es totaler Blödsinn sich mit anderen Leuten zu vergleichen, es geht nur um einen selbst, es geht um die eigene Entwicklung. Der Vergleich von „wo stehe ich jetzt“ zu „wo stand ich früher“. Bei diesem Vergleich gehe ich nämlich als haushoher Gewinner hervor aber nicht nur ich, sondern jeder!!!:-)))) Und wenn wir alle Gewinner sein können, brauchen wir auch nicht mit uns hadern, dass andere Menschen scheinbar so viel mehr haben als wir. Und dass Neid total kontraproduktiv ist, ist ja auch klar. Der Idealfall ist, dass wir uns für andere Menschen freuen und uns wenigstens sagen: „Da steck ich nicht drin“. Der andere hat ja auch immer noch händevoll Probleme. Und das schlimmste ist, dass wir Probleme brauchen, denn nur sie lassen uns wachsen und wachsen wollen wir ja nun auch schließlich alle. Und so sage ich mir bei jedem Problem: „Wer weiß, wozu es gut ist“ und ich glaube auch daran, dass es zu irgendwas gut ist, habe schon die Erfahrung gemacht, weiß es. Und ich weiß, dass alles immer irgendwie gut ausgeht.

Das ändert nichts daran, dass mir Problem die Stimmung versauen, aber auch wiederum nichts daran, dass ich die versaute Stimmung erkenne und mir auf die Schulter klopfe dafür, dass ich sie erkenne!

Wie kommt es, dass Rockstars, Yogis, Psychologen, Propheten, Marathonbuchautoren, Leute, die mir „zufällig“ begegnen, Künstler, alle das selber darüber erzählen, wie das Leben funktioniert?

Ich habe in Rudolf Schenkers Buch absolut nichts entdeckt, was nicht nicht exakt so auch von Abraham hätte stammen können. Ist das nicht Wahnsinn? Das selbe Prinzip entdecke ich bei Robert Betz und Matt Galan Abend die eigentlich Psychoanalytiker sind. In Büchern über das Marathonlaufen steht, dass man sich während des Laufs vorstellen soll, wie man das Ziel erreicht. Dr. Joseph Murphy basiert seine Theorie des positiven Denkens fast ausschließlich auf Bibelzitate! Und im Zen geht es eh nur um bevorzugte Seinszustände. Und sogar die Schulmedizin weiß um die Wirksamkeit von Placebos. Mein Vater hat mir letzte Woche erzählt, dass er gelesen habe, jemand hätte dazu aufgerufen, dass die Ärzte mehr Placebos verschreiben sollten, deren Wirksamkeit sei durchweg bestätigt!:-)))

Die Frage ist, wie kriegt man den Kram verinnerlicht! Und ich lande dort, wo ich schon vor 2 Monaten war. Bei üben, üben, üben.

Ich hab die letzten Tage vergessen imaginäres Geld auszugeben, ich habe aber auch das Gefühl, dass die Summen zu schnell größer werden. Das überfordert mich völlig. Wenn ich jetzt 20000 € hätte, also echte, wüsste ich ja schon nicht, was ich damit tun sollte, und das aus der Situation heraus, in der ich mich tatsächlich gerade befinde.

Aber ich fühle mich heute inspiriert Lotto zu spielen. Einfach nur um die Erfahrung zu machen. Nur ein oder 2 Kästchen. Warum weiß ich nicht genau und ich erwarte auch nichts. Ansonsten probiere ich es gerade wieder mit Brad Yates Tapping. Das tut gut:

Donnerstag, 3. März 2011

Wie manifestieren, was man wirklich, wirklich will....???




Tag 33: Also, Geld ist gerade kein Problem. Komisch. Kommt mir sehr komisch vor…Bin ich nicht gewöhnt, aber, ich kann ja auch mal in Richtung nächste Woche denken.

Also, da ist ja immer noch die Pfändung auf meinem vollen Konto und die Künstlersozialkasse hat mir noch nicht zurück geschrieben ob sie mir eine Ratenzahlungsvereinbarung anbieten. Daher gehe ich davon aus, dass ich alles Geld, was ich morgen bekomme auf das Konto werde tun müssen und der Bank sage, dass sie die Pfändung ausführen sollen. Ich würd’s ja heute tun, aber dazu fehlt mir die Zeit, ich würd’s auch Morgen tun, aber da ist Samstag und nach der Arbeit ist die Bank zu. Sonntag geht auch nicht, Montag ist Rosenmontag und ich bin in Köln, also geht’s erst Dienstag.

Somit habe ich Geld, was ich nicht ausgeben kann!!!

Ich hab entweder keine Zeit es auszugeben oder es sind grad keine Geschäftszeiten. So was ist mir schon lange nicht mehr passiert. Allerdings, die Pfändung wird mir wohl kaum weglaufen. Was schlussendlich heißt, ich habe gerade keine Geldsorgen, vielleicht nächste Woche, vielleicht auch nicht, wahrscheinlich nicht, weil ja immer was kommt. Es ist so :-)))))

Meine Zahlungswilligkeit nicht ausleben konnte ich schon sehr, sehr lange nicht mehr.

Und weil Geld gerade keine Sorgen bereitet und Verdauungsstörungen auch nicht, lebe ich meine „Sucht nach Sorgen“ auf anderen Betätigungsfeldern aus. Bei Kunst und Liebe…

Ich habe immer noch die Herausforderung mir eine Rolle zu manifestieren. Die negativen Gefühle, die ich in meiner 10 jährigen Berufslaufbahn bei jedem Warten auf Zu- oder Absage , gewälzt habe, schaffe ich nach und nach abzustellen. Ich habe aber auch das Gefühl, bei dieser Rolle ist alles irgendwie anders.

Die Herangehensweise war ja schon anders. Ich habe unabsichtlich mich selbst ausgetrickst.;-)

Ursprünglich wollte ich mich für die Hauptrolle bewerben, davon hat mir meine Gesangslehrerin, diese wunderbare, weise Frau, aber abgeraten, weil sie gemerkt hat, welch einen Druck mir das macht. Ich hab mich also gefügt und mich für eine kleinere Rolle beworben und mich so des Drucks entledigt, was dafür gesorgt hat, dass ich das beste Vorsingen jemals abgeliefert habe, weil ich dachte es sein fast egal wie ich singe, die Rolle die ich wollte, hat eh mehr zu sprechen als zu Singen. Und da sind wir wieder bei dem Thema warum ich dazu neige bei Vorsingen zu versagen: Weil ich mir selbst zu großen Druck mache und in Katastrophendenken übergehe. Ich denke immer nur daran: „Was wenn es nicht klappt“ – anstatt mich darauf zu freuen, dass ich zeigen kann, was ich kann!

Und so war diese Rolle von Anfang an mit völlig andere Stimmung behaftet und ich stehe vor dem Dilemma mir etwas manifestieren zu wollen, was ich wirklich sehr, sehr gerne haben möchte und was auch kein Geld der Welt kaufen kann. Daher gibt es einfach keinen anderen Weg als guter Stimmung zu sein und zu bleiben. Unterstützend hilft dabei, dass ich davon ausgehe, dass alle anderen sich sicherlich nicht des Gesetz der Anziehung bedienen. Zumindest nicht bewusst. Und wie auch immer es kommt, es hat einen Sinn.
Ich will diese Rolle lieber als „Stromberg“, wenn ich „Stromberg“ bekommen hätte, hätte ich für "My fair Lady" aber wahrscheinlich keine Zeit gehabt. Wer weiß es also?! Auch wenn es nicht klappt, gibt es gute Gründe dafür. Aber erst mal visualisieren, dass er klappt!!!

Frage nicht was Geld für dich tun kann, sondern was du für Geld tun kannst...;-)))




Tag 32: Ich habe reichlich Geld. Mein Portemonnaie fließt über, was mich dazu neigen mach,t daran denken zu wollen, wie ich in Zukunft Geld habe und ausgebe.

Nein, das ist irgendwie missverständlich formuliert. Ich bin sooo süchtig nach Geldsorgen, dass ich mir jetzt schon, wenn ich auf Autopilot stelle, also am 3. März Gedanken um die nächste Miete machen will. Das ist krank! Sowohl diesen Monat, als auch letzten Monat hat sich das zahlen der Miete mehr oder weniger spontan ergeben, ich wusste erst zu Ende des Vormonats wo die Miete her kommen würde. Und dass sie kommt, habe ich ja auch erfahren. Wenn ich jetzt noch mehr Geld zur Verfügung hätte würde ich mir Gedanken machen, wo die Miete für Oktober, oder noch weiter in der Zukunft, herkommen soll. Dass ist der Nachteil am Geld habe: Wenn man süchtig nach Geldsorgen ist, fällt einem immer irgendein Zeitpunkt in der Zukunft ein, auf den man wieder Geldsorgen projizieren kann. In den Momenten wo man vor lauter Geldmange nichts zu essen hat, macht man sich um die Zukunft witzigerweise keine Gedanken!;-)

Also versuche ich es zu vermeiden auf Autopilot zu gehen und mich ganz bewusst daran zu erinnern, dass, wenn ich guter Stimmung bin, das Geld und die Ideen, die ich umsetzten muss, damit alles was ich brauche zu mir kommt, zu mir strömen. Denn das war ja auch die letzten paar Wochen so.

Vor 2-3 Wochen hatte ich mir mal 500 € visualisiert. Die waren gestern da. Teilweise auf dem Konto, teilweise in bar, allerdings gebe ich sie auch sofort wieder aus. Und irgendwie kommt mir das so vor, als hätte ich sie zwar manifestiert aber irgendwie umsonst….und das ist nun mal völliger Blödsinn, da ich das Geld ja nur manifestieren wollte um es aus zu geben, denn dazu ist ja Geld auch da!!! Ich habe ja während der Visualisierung nicht daran gedacht, dass ich das Geld jetzt bis zu meinem Tode auf meinem Konto lasse…Da sieht man mal, was ich für eine gestörte Beziehung ich zu Geld habe. Kein Wunder dass es mich nicht mag, und somit nicht zu mir kommt. Ich verstehe es ja nicht. Hab ihr euch schon mal von einem anderen Menschen, oder noch besser, einem Partner, unverstanden gefühlt? Ich ja, und ich fand das schrecklich. So geht es Geld mit mir. Ich verstehe seine Aufgabe nicht, begreife nicht, dass es fließen muss, dass das sein Schicksal ist. Geld vom Fließen abzuhalten ist wie eine Blume vom Blühen abzuhalten. Es ist wider seiner Natur.

Die 500 € sollten doch nur kommen um wieder ausgegeben zu werden und so soll alles Geld was ich will kommen um ausgegeben zu werden. Allerdings impliziert das, dass man, im klassischen Sinne, somit gar nicht reich werden kann. Denn Geld kann man genauso wenig behalten, wie man Wind und Sonne behalten kann.

Und das ist auch der Grund, warum Steve Pavlina sagt, dass wahre Überfülle darin besteht, sich alles was man möchte zu manifestieren oder besser, zu realisieren, dass einem alles auch ohne ein dickes Bankkonto zur Verfügung steht. Wir glauben immer, Geld erfülle uns unsere Wünsche, eigentlich tut das ja aber unsere Stimmung...

Ich arbeite weiter dran, und will mal versuchen ca. 1000 € zu manifestieren, die ich dann sofort ausgeben…

Sonntag, 27. Februar 2011

Ich bin wirklich reich...:-)




Tag 28: Ey, ich bin wirklich reich ;-)))

Ich habe seit Monaten nicht mit solche einer Leichtigkeit meine Miete zahlen können. Das Geld, wenn auch nur kleine Summen, kommt momentan so aus jeder Ecke zu mir geströmt.

Es gehen Bestellungen im Shop ein, Leute Fragen Workshops an, dann die Spende von gestern, dann der höhere Stundenlohn in der Videothek gestern, etwas kommt von Amazon an Werbekostenerstattung, etwas von den Flyern und dann natürlich „2 bei Kallwass“.

Das ist so läppsch! Es stimmt, dass Gesetz der Anziehung existiert und was Abraham lehren ist war. Es gibt keine andere Erklärung dafür.

Allerdings kann ich an gewisse Dinge einfach noch nicht glauben, z.B. daran, dass mich heute ein Geldsegen von 10000 € erreichen wird, oder so was in der Art. Da ist der Haken, wenn ich es glauben könnte, käme es, aber wenn ich so was visualisiere, dann kommen sofort negative Gefühle in meine Magengrube, die mir einen Strich durch die Rechnung machen. Damit überstrapaziere ich meinen Komfortbereich.

Und daher sieht es so aus, als hätte man keine andere Wahl, als es langsam an zu gehen und den Komfortbereich nach und nach auszuweiten.

Ich bin ja schon heilfroh, dass ich mittlerweile daran glauben kann, dass ich immer im Moment genug Geld zur Verfügung habe. Das hat sich einfach in zu vielen Situationen so abgezeichnet und daher kann ich empirisch fundiert daran glauben. Und jetzt kommt es auch immer. Nicht notwendigerweise in Überfülle, aber es reicht aus. Und so taste ich mich von ausreichend nach und nach vor zur Überfülle indem ich weiter mache. Es funktioniert noch immer besser als alles, was ich bisher ausprobiert habe.

Wie ein kopfloses Huhn in der Außenwelt rum zu laufen und diese versuchen zu verändern bringt es echt überhaupt gar nicht….

Ach so, eine Leserin hat mich auf die Homepage von Margret Lynch aufmerksam gemacht, die beim Tapping World Summit das Thema Überfülle bearbeitet hat. Man kann auf ihrer Homepage kostenlos einen Mini-Video-Kurs zum Thema Tapping für Überfülle machen. Video 1 habe ich bereits geschaut, das hat mich ein wenig verwirrt. Video 2 befindet sich in meinem E-Mail Postfach.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Chancen und Möglichkeiten...




Ich habe eine E-Mail bekommen von einer Leserin meines Rohkostblogs, die mich auf zwei wichtige Dinge hingewiesen hat:

Zum einen: Ich kann kein Geld anziehen wenn ich ein Blog „Ich werde reich“ benenne. „Werde“ impliziert automatisch, dass ich es nicht bin und verschiebt jeden Tag aufs Neue das -reich sein- in die Zukunft, daher kann es sich nicht manifestieren. Somit habe ich den Titel umgeändert auf „Ich bin reich“ und habe sofort festgestellt, dass das auch auf meine Psyche völlig anders wirkt. Ich lese jetzt in meinem Blogger-Dashboard immer den Satz: „Ich bin reich“, der anders, stärker wirkt als „Ich werde reich“. Viel intensiver. Viel wahrer. Viel mehr nach „Vortex“ wofür es mir bisher noch nicht gelungen ist eine deutsche Übersetzung zu finden.

Die Leserin wies mich auch darauf hin, dass eine positive Affirmation nur ein Überdecken eines negativen Gedankens ist und kein Aufheben. Das stimmt. Das ist so wie wenn man das rote Lämpchen am Amaturenbrett, was darauf hin weist, dass das Benzin gleich leer ist einfach zu klebt und dann davon ausgeht, dass das Benzin nicht leer würde. Da ist was dran! Affirmationen haben definitiv ihre Grenzen und das ist auch der Grund, warum Affirmieren häufig auch kritisiert wird.

Dass sie ihre Grenzen haben, heißt aber nicht, dass sie wirkungslos sind! Ich bin der Überzeugung, dass Affirmationen vor sich hin zu plappern aber immer noch wirkungsvoller ist als negativ zu denken, weil sie so zumindest dafür sorgen, dass man nichts, oder weniger, Negatives anzieht. Sie wirken ein wenig wie ein Staudamm, der das Negative zurück hält, wenn sie auch nicht notwendigerweise das gute anziehen. Vielleicht bringen sie einen dann zumindest auf eine Art Nullpunkt. Die Leserin wies mich auch darauf hin, dass es sinnvoll sein kann mich noch konkreter zu fragen, warum ich mit meinem Beruf als Schauspielerin nicht bereits eine Überfülle angezogen hätte. Auch da hat sie Recht, denn das ist natürlich ein Teil der Arbeit. Wenn ich nicht weiß, was die Ursachen für das Ausbleiben einer Wirkung sind, weiß man auch nicht woran man arbeiten muss und das ist das Positive an den Defiziten im Leben. Wenn man sein Defizit wahr nimmt, weiß man, was man will und kann sich dann darauf konzentrieren. Sie schlug mir ein Internetforum vor, welches sich mit Eigenliebe beschäftigt und auf den Grundsätzen von Robert Betz beruht. Einer der klügsten Menschen, dessen Bücher (eigentlich nur Buch) ich jemals gelesen habe. Es hat mich tief beeindruckt und er hat so unglaublich Recht! Eigenliebe ist aber nicht so wirklich mein Problem, soweit ich das erfassen kann, da bei mir die Erwartungshaltung stärker ausgeprägt ist. Ich finde mich super und ich finde auch, dass ich eine gute Schauspielerin bin. Ich habe aber Schiss vor Vorsprechen und ich habe Schiss vor negativen Reaktionen in Bezug auf mich. Das gilt es, denke ich, eher auszumerzen. Daran zu arbeiten, dass mir die Reaktionen anderer egal sind. Nur Eigenliebe ist es auch nicht.

Darüber hinaus, habe sich aber doch Dinge verändert in den letzten 4 Tagen.

In der Videothek kamen gestern 2 unverhoffte Euro Trinkgeld auf mich zu, was ich in höchstem Maße anerkannt habe und meine Manifestierungsfähigkeit gelobt habe. Es ist nämlich ein Schritt in die richtige Richtung!

Und dann ist was Spannendes passiert was meines Erachtens durch die morgendlich Wohlstandsaffirmation passiert ist. Ich bette sie hier noch mal ein:



Da gibt es eine Affirmation: “Today I attract leaders who attract other leaders into my business”

Das ist eine der Affirmationen auf die ich meine Aufmerksamkeit noch nicht einmal wirklich groß gerichtet habe, weil sie eigentlich nicht mal viel mit Geld zu tun hat.

Was aber passiert ist ist, dass mir gestern die Betreiber von Lunar Horse TV angeboten haben für ein Jahr gratis auf der Plattform Werbung zu machen. Sie kennen meine Arbeit von Rohelust.com und haben auf Facebook gelesen, dass ich auf der Suche nach einem 400 € Job bin und teilten mir mit, dass sie der Auffassung seien, die Seite sollte eigentlich mehr einbringen als jeder 400 € Job, sie müsse nur mehr beworben werden. Ich habe gar kein Geld in Werbung investiert, das Wachstum funktioniert einzig und allein durch Google als Suchmaschine. Ein Leader in mein Business attractet!

Aich Britta Diana Petri von der Rainbow Way Academy schickte mir eine E-Mail, weil sie auf Facebook gelesen hatte, dass ich einen 400 € Job suche. Sie hatte sooooo liebe Worte für mich, wie ich es selten erlebt habe, was mich darauf schließen lässt, dass sie ein wirklich hoch entwickeltes menschliches Wesen ist. Ich hab ihren Vortrag auf der Rohvolution in Spyer besucht und hatte schon da den Eindruck, dass sie sehr in sich ruht. Der Vortrag handelte von Sucht und davon dass Sucht ein Synonym für Suchen ist.

Jedenfalls sprach sie mir in der E-Mail zuerst gut zu, in Bezug auf meine Arbeit in der Rohkost und dass wir 2011 einen Quantensprug erleben würden, dass ein regelrechter Boom auf uns zu kommen würde, sie aber auch wüsste, dass sie Anfänge ganz schön zäh sein können und dass ich den Mut nicht verlieren sole. Weshalb sie sich aber eigentlich meldete war, weil sie gerade selbst mit einer bestimmten Sorte Wasserfilter experimentieret und davon sehr angetan sei. Sie hat mir Material angehangen, wo ich mal rein schauen solle, es auf mich wirken lassen solle und wenn es mich auf irgendeine Art anspräche könne ich mir überlegen ob ich sie vertreiben wolle. Auch über meinen Rohkost-Shop oder anderweitig. Auch das wurde von ihr so verständnisvoll unterbreitet, dass ich wieder dachte. „Wahnsinn, die ist wirklich weit….“ Klar, wenn es auf einen nicht wirkt und einen nicht anspringt, man keine Leidenschaft dafür empfindet, ist man ja auch nicht im Flow und dann geht es eh nicht.

Noch eine weitere Begebenheit war, dass ich im Rohkostblog darüber geschrieben habe, dass ich am kommenden Wochenende einen Workshop in Stuttgart gebe und direkt eine weitere Person gefragt hat, ob sie auch daran teilnehmen könne. Jetzt ist es so, dass das quasi ein Privatworkshop ist, denn mir ist egal wie viele Leute daran teilnehmen. Klar, je mehr desto besser, aber die Anzahl der Leute bestimmt ja nicht den Wert der Arbeit. Und was sich daraus ergab war dann, dass heute morgen diese Überlegung in der Form konkretisiert wurde, dass mit die Person schrieb, sie wolle sich nicht in den „Privatworkshop“ drängen, daher könne man ja auch mal überlegen ob ich am Sonntag danach (der Workshop ist am Samstag) nicht gleich einen weiteren geben wollte, gleich um die Ecke von Stuttgart, zu dem sie dann auch noch ein paar Leute mehr einladen könnte, damit es sich für mich auch noch lohne. Die Fahrt von Stuttgart nach Tübingen kostet nur ein Appel und ein Ei und mein Zeitfenster ist auch groß genug, so dass selbst die gebuchten Züge einwandfrei passen.

Hmmm, und so ging das dann heute früh direkt weiter, denn eine Silvesterbekanntschaft, die Ringana Kosmetik vertreibt, welche ich auch für meinen Rohkost-Shop anpeile, wofür ich aber momentan die Auslagen nicht bereitstellen kann, ist zufällig nächste Woche in Köln, so können wir uns nicht nur mal wieder sehen, sondern direkt einen netten Abend veranstalten, wo sie die Produkte vorstellt, ich die Produkte näher kennen lerne und sie auch potenziellen Kunden vorstellen.

Das fand ich alles hoch interessant, denn obwohl Affirmation sicherlich seine Grenzen hat, sind diese Auswirkungen meiner gedanklichen Veränderungen der letzten Tage doch gravierend, wie ich finde. Das sind alles Dinge, die ich nicht hätte denken können, die ich aber aufgrund veränderter Schwingungen angezogen habe.

Und auch wenn ich die Konsequenzen all dieser Dinge nicht absehen kann, kann ich allein aufgrund dessen, dass sie in mein Leben getreten sind erkennen, dass Veränderungen passieren wenn man anders denkt.

Trotzdem gilt es natürlich auch zu schauen, wo ich Veränderungen in Bezug auf Eigenliebe und Erwartungshaltung in Bezug auf die Kunst machen kann.

Und, und dass ich womöglich die gerade größte Herausforderung: Ich habe alles Geld was ich habe meine Mitbewohnerin für die Miete gegeben. Gar keins mehr in meiner Tasche.
Wie komme ich jetzt in eine Herzenshaltung der Überfülle? Das ist, realistisch betrachtet, durchaus eine Herausforderung. Eine Herausforderung, die ich mir affirmieren werde, leicht für mich zu bewältigen ist!!!!

Der Plan ist, aktuell, zu Fasten, denn Fasten ist eine freiwillige Entscheidung des Nahrunsverzichts und keine erzwungene, das heißt, es ist positiv und nicht negativ behaftet. Ich habe aber die nächsten 4 Tage frei, kann ausschlafen, mich schonen, an mir arbeiten und mit Leichtigkeit die Zigaretten links liegen lassen. Der Moment ist also nicht unbedingt schlecht gewählt. Vielleicht weiß das Schicksal doch einfach mehr als ich...