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Montag, 13. Juni 2011
Wünsche, die man nicht erzählt...
Tag 137: Es ist wirklich seltsam mit den Wünschen, die man nicht weiter erzählt…
Der erste Wunsch, den ich nicht weiter erzählt habe, war der über meinen Joggingfreund, der vor 9 Jahren Frau und Kind verlassen hat, weil er der Meinung war jetzt schwul sein zu müssen, in den ich mich vor 7 Jahren verliebt habe und über den ich mir vor ein paar Monaten die Affirmation vorgeplappert habe, dass er hetero und in mich verliebt ist.
Das hatte ich niemandem erzählt, weil so was zu affirmieren nun wirklich total peinlich ist, denn wer kann schon jemandes sexuelle Orientierung verändern? Die Katholische Kirche probiert das ja auch mit ihren schwulen Priestern sowohl mit Psychotherapie als auch, wie ich kürzlich erfahren habe, mit homöopathischen Globuli und jeder weiß, dass das nicht geht. Warum sollten dann so popelige Affirmationen funktionieren? Tatsächlich kam er dann aber doch vor ca. 2 Monaten und erzählte mir, er würde wieder eine Frau und Kinder haben wollen…
In den letzten paar Wochen hingen, ich glaube es war von H&M, überall Plakate mit Bikinimodels und immer wenn ich mit dem Fahrrad daran vorbei gefahren bin habe ich aus Jux und Tollerei gesagt: „Das ist mein Körper“ und jetzt haben es die Umstände mit sich gebracht, dass ich anfange abzunehmen. Das ist doch bekloppt!!!
Es soll so sein, dass wenn man über seine Wünsche erzählt, man die Energie zum Manifestieren abgibt. Kann sein. Kann aber auch sein, dass, z.B. wie bei dem Figurwunsch, man es irgendwie schafft, genug Leichtigkeit an den Tag zu legen und dem Wunsch einfach nicht genug Wichtigkeit einräumt. Ihn aus Jux und Tollerei wünscht und weil ich ihn nicht für besonders wichtig gehalten habe, habe ich eben auch nicht drüber geschrieben.
Der Sinn dieses Blogs ist mich täglich daran zu erinnern, an meinen geistigen Mustern zu arbeiten, aber wenn ich eh nicht über das schreiben darf, was ich mir wünsche, was soll ich dann hier tun?
Klar kann ich über vergessene Wünsche schreiben, aber wie kann der Leser dann wissen, dass das wirklich so war?
Gestern kam eine Wohnung zu mir aus unverhoffter Quelle, aber wieder über Facebook. Eine Freundin von mir hat eine Freundin, die eine Wohnung abzugeben hat. Sie ist nicht mein Ideal, aber ich gehe sie mir anschauen. Man weiß ja nicht, wie das Leben so spielt. Sie ist recht günstig, aber eigentlich habe ich keine Lust mehr dauernd in Wohnungen zu ziehen, die ich eigentlich nicht will, wo mir aber der Preis zusagt. Auf die Dauer macht das nämlich nicht glücklich, denn ein unwillkommener Lebensraum unterstützt nicht gerade den eigenen Selbstwert.
Eingeschossen habe ich mich gerade auf eine Wohnung, die ich per Chiffre gestern angeschrieben habe. Sie ist nahe genug an meiner Arbeit und an der Uni, hat 61 km^2 und kostet nur 270 € kalt. Auf die Rückmeldung des Vermieters muss ich jetzt warten. Aber ich will ja nicht warten, ich will ja so viele Wohnungen anschreiben wie möglich! Ich baue gerade darauf, dass weil ich darüber geschrieben habe, dass ich plane Medizin zu studieren es Vermieter beeindrucken wird und zudem, dass ich kein Abiturient von 20 bin, sondern bereits 35 Jahre alt bin, die Vermieter davon ausgehen, dass ich grundsolide und gefestigt bin. Schaun wir mal…
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Montag, 16. Mai 2011
Sex und Geld....;-)
Tag 106: Ich kriege so langsam wieder das Gefühl als sei ich nicht reich, was sicherlich damit zusammen hängt, dass ich den Videothekenjob geschmissen habe, also will ich mal wieder hingehen und ein bisschen mehr ans Geldmanfestieren denken statt an das Sexmanifestieren. Das hätte auch den Vorteil, dass der Sex schneller zu mir kommt!;-)))
Ihr habt immer gedacht ich sei ein spiritueller Mensch? Nein, ich denke nur an Geld und Sex. So weit ist es mit mir gekommen. Vielleicht muss ich auch nur Geld und Sex kompensieren das/den ich die letzten 35 Jahren entbehren musste. Ich hab gedacht beides sein überbewertet und überflüssig und es gäbe wichtiger Dinge im Leben. Mitgefühl zum Beispiel, die Welt zu retten, Kunst natürlich, seinen Mitmenschen eine Freude machen. Vielleicht liegt‘s daran.
Vielleicht habe ich immer gedacht Geld und Sex seien schmutzig? Vielleicht habe ich gedacht, dass sie viiiiiiiel zu oberflächlich sind und das Menschen, die nur danach streben keine besonders wertvollen Menschen sind. Dass sie genusssüchtig sind und rücksichtslos…Hmmm….
Dieser ganze spirituelle Kram ist mir in Fleisch über gegangen, aber das Oberflächlichste im Leben überhaupt kriege ich nicht auf die Reihe. Nun, wenn es so oberflächlich ist, kann es doch eigentlich auch nicht so schwer sein da ran zu kommen, oder?
Ich meine, ich bin ne Frau! Frauen brauche doch wohl kaum Männer zu überreden mit ihnen zu schlafen? Ja, aber auch gerade weil ich eine Frau bin, bin ich bei Sex wählerischer. Jajaja, man lern doch wieder nie aus.
Also, Plan für heute: Mich explizit mit Geldmanifestationen auseinandersetzen und sie umsetzten. Den Rest der Zeit an guter Stimmung arbeiten. Wird schon irgendwie klappen!
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Montag, 9. Mai 2011
Bestandsaufnahme....
Tag 100: nach 100 Blogposts ist wohl wieder Zeit für eine Bestandsaufnahme.
Einkommen:
400 € Videothek
500 € Callcenter
160 € Flyer Verteilen
50 € Bloggen
macht
1110 € monatlich.
Das ist soweit gut, jedoch weiß ich nicht wie gut sich so viel Arbeit mit meinem bevorzugten Seinszustand verträgt. Es geht hier aber nicht nur um Geldreichtunm sondern um Überfülle und darum wie man das Gesetz der Anziehung am besten anwendet. Selbst wenn Geld da ist kann es immer noch Defizite geben. Es wird immer Defizite geben aber ich nehme an, die Lage ist besser als vor 100 Tagen. Bin ich glücklicher? Ja, doch, ich denke schon. Bin ich müder? Ja, auch….Naja, das hängt vielleicht nicht nur mit der Arbeit zusammen sondern auch mit den Anforderungen des Abitur, was aber mindestens so gut wird, wie ich es letztes Jahr schon affirmiert habe. Ich habe früher schon in mein Dankbarkeitsbuch geschrieben, dass ich ein Abi von 1,4 mache. Momentaner Stand ist ca. 1,3 mit ein wenig Glück auch 1, 2. Unbezahlbar sowas…
Darüber hinaus habe ich es geschafft jemanden sexuell umzupolen, wofür ich aber nach wie vor keine Beweise habe. Nur seine Aussage, also auch da noch Defizite vorhanden.
Ja und last but not least: Ich bin gezwungen mir eine neue Wohnung zu suchen, weil ich vor 3 Monaten schon eine neue Wohnung visualisiert habe. Dafür kann ich ausschließlich mir selbst die Schuld geben und ich muss es irgendwie hinkriegen gute Gefühle zu entwickeln in Bezug auf mein „gezwungen sein“ eine Wohnung zu suchen. Ich muss mir sagen, dass ich eine großartige und viel bessere Wohnung finden werde, dass es genau das Richtige für mich und mein Leben ist, dass ein Umzug wieder neue, tolle Veränderungen im Leben bedeutet. Dass ich dann nicht mehr in einem Keller leben werde und dass auch der Kater ein tolles neues Revier gekommen wird.
Ich habe vor 3 Monaten eine neue Wohnung visualisiert. Und ich habe in den letzten Wochen vergessen daran zu denken, bzw. meinen Frieden mit dieser Wohnung gemacht und bin dankbar für diese Wohnung gewesen. Und schwupp….führt das Schicksal Umstände herbei, dass ich eine neue bekomme.
Mir fällt gerade wieder ein, dass Steve Pavlina in seinem Manifestierungsvideo explizit sagt: Man muss, nachdem man das Visualisieren hinter sich gebracht hat und die Dinge in Bewegung geraten auch Mut aufbringen. Herausforderungen und Veränderungen fordern einen nämlich heraus! Man muss dann irgendwann den Mut aufbringen das Neue auch anzunehmen. Also tue ich mein Möglichstes meinen Frieden mit der Wohnungssituation zu machen. Wird schon werden. Meistens dauert es einfach nur ein bisschen, sich an einen neuen Gedanken zu gewöhnen.
Dienstag, 19. April 2011
Job vs. Stimmung...
Tag 80: Wahnsinn, dass ich auch mit diesem Blog bereits 80 Tage erreicht habe!
Folgende Frage: Funktioniert mein Privatleben in dem Moment besser, wo ich mir keine Geldsorgen mehr mache? Falls ja, wäre das eine gute Erklärung dafür warum mein Privatleben noch nie funktioniert hat. Ich hatte nämlich schon immer Geldsorgen. Oder grundsätzliche, miese Stimmung, weil ich in einer Leidensmentalität aufgewachsen bin. Ich glaube, dass habe ich von meiner Mutter.
Das heißt demzufolge: Wenn ich Geldmangel mit Hilfe eines Jobs vermeide, oder in Zukunft dann eben mit Bafög und mich parallel dazu in guter Stimmung übe, die mit Geld eh leichter zu machen ist als wenn man permanent ein mulmiges Gefühl im Bauch hat, weil man nicht weiß, wie man die nächste Rechnung oder Miete bezahlen soll, sollte das Privatleben wie von selbst flutschen. Vor allem, wenn man dann auch noch gar keine Zeit für Privatleben hat denn: „Willst du gelten mach dich selten“ bzw. nur wenn man Sehnsucht hat erkennt man, dass man Gefühle für jemanden hat.
Somit sollte ich einen „Job“ mal als Erfolg werten, denn ohne, wäre meine miese Geldstimmung da, denn die verlangt mir sehr viel Arbeit ab um sie zu ändern. So geht es leichter.
Ich hoffe nur, ich kriege meine eigene Sehnsucht in den Griff…Doch, kriege ich. Dagegen hilft visualisieren nämlich wirklich. Ich stelle mir einfach vor, dass mein Joggingfreund anwesend ist und schon ist die Sehnsucht verschwunden. Klingt bekloppt, funktioniert aber!
Job und Gesetz der Anziehung...
Tag 79: Also, ich habe einen weiteren Job, von dem ich noch nicht weiß, ob er mit meinem bevorzugten Seinszustand kollidiert oder ob ich irgendwie in der Lage sein werde, eine Haltung dazu zu haben, die meinem bevorzugten Seinzustand entspricht. Oder ob mir dieser Job einfach nur zur Abwechslung mal wieder Gelassenheit in Bezug auf Geld gibt, die ich seit einem halben Jahr nicht mehr habe.
Daher ist das Effektivste wohl, diesen Job als einen Teil des „Gesetz-der-Anziehung“-Experiments zu sehen. Was macht meine Geisteshaltung bzw. meine Gefühlslage, wenn ich durch einen Job in dem Glauben lebe, dass Geld kommt? Dadurch müsste ich eigentlich mehr anziehen und vor allem müsste ich auch noch mehr Arbeit anziehen, denn ca. 6 Bewerbungen haben auch die Antwort noch ausstehen. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst, wenigstens wissen manche Leute mein Können zu schätzen :-)
Der Chef hat mir am Telefon schon erzählt, dass sie schon mal eine Schauspielerin dort beschäftigt gehabt hätten und die sei super gewesen. Er hat auch sofort meiner Stimme ein Kompliment gemacht.
Aber mit welcher Einstellung bin ich dort gestern hin gegangen?
Eigentlich mit keiner besonderen und das ist vielleicht auch wiederum der Trick. Ich war reichlich skeptisch in Bezug auf den Laden. In Bezug auf Callcenter schlechthin. Aber es ist nicht nur ein Callcenter, es ist auch ein Warenlage für Kindergartenbedarf, ein Familienbetrieb mit einem Firmeneigenen Callcenter, was allein schon deshalb seriös ist, weil sie es nicht outsourcen, den jedes outgesourcete Callcenter ist sofort unseriös! Es gibt keine Provision. Es wird also nicht mit finanziellem Leistungsdruck gearbeitet.Man wird nicht dazu verleitet zu lügen.
Komisch, ich war also gelassen, weil ich zum einen nicht wusste, ob ich den Job überhaupt wollen würde und zum anderen, weil, falls ich ihn nicht wollen würde, ich ja auch noch etliche Bewerbungen ausstehen habe.
Und so scheine ich mal wieder das Gesetz der Anziehung nur dann integriert zu kriegen, wenn ich es in Dinge stopfe, an die ich glauben kann. Wenn ich glaube, dass wenn ich arbeiten gehe, ich regelmäßig Geld bekomme, wie das ja jeder glaubt, ist das auch so. Und obwohl ich es jetzt noch nicht habe, habe ich keine negativen Gedanken mehr in Bezug auf Geld, ziehe also auch keinen Mangel an. Und weil ich glauben noch immer nicht MACHEN kann, habe ich keine andere Wahl als so vor zu gehen...
Der Job hat Gleitzeit, aber feste Tage. Ich kann also auch gerne mehr machen, wenn ich will. Ich kann aber auch, falls ein Casting oder ein Drehtag rein kommt kurzfristig Bescheid geben, dass ich lieber an einem anderen Tag reinkommen will. Habe ich mir so was in Bezug auf einen Job gewünscht? Ja, habe ich. Was ich noch rausfinden müsste ist, ob man auch ein paar Wochen komplett frei machen kann, falls Proben oder so was auftauchen. Aber das lasse ich erst mal spätere Sorge sein.
Nun und mit diesem Job, der Videothek, den Flyern und dem was über Blog oder Drehtage rein kommt, bin ich bei ca. 1200 € und somit da angelangt, was an meiner Wand hängt:
Soll ich das jetzt als Erfolg verbuchen? Oder als Misserfolg, weil ich es nicht durch Lottogewinn oder so was bewerkstellige??? Hmmm....
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Samstag, 19. März 2011
Die Arbeit trägt Früchte...
Tag 48: Ich habe keinen Schimmer, wie ich heute 5000 imaginäre Euros ausgeben soll. Das Spiel ist eine ganz schöne Herausforderung, aber versetzt mich offensichtlich tatsächlich in bessere Stimmung. Also, noch bessere ;-))))
Ich war die letzten zwei Tage so gefestigt in meiner neuen Haltung, dass ich mich nicht permanent mit Hilfe von Abraham aus irgendeinem Loch hoch ziehen musste. Permanent ist übertrieben, aber es gab bisher an jedem der 46 ersten Tage einen oder mehrere negative Gedanken, die auf Autopilot in mir hoch kamen, die ich dann mit bewusste Arbeit und Anstrengung verwandeln musste. Jetzt gerade habe ich das Gefühl, die Arbeit fängt an sich auszuzahlen. Als hätte ich tatsächlich Teile meines Unterbewusstseins mittlerweile umprogrammiert, was sicherlich sehr erfreulich wäre. Es heißt ja immer neue Gewohnheiten bräuchten 21 Tage bis sie sich setzen. Ich glaube aber, der Zeitraum ist zu kurz. Zumindest für mich persönlich. Bei mir dauert es wesentlich länger bis sich eine neue Gewohnheit einstellt. Beim Essen, beim Rauchen und auch beim Denken.
Also, wofür würde ich 5000 € ausgeben?
Ok, ich hab mir was überlegt: 5000 € gebe ich aus für eine neue Küche. Von Ikea. Ich gehe da einfach hin, nenne denen die Maße, sage ihnen, ich hätte 5000 € zur Verfügung, und sie sollen sie bitte komplett verbraten, aber nicht drüber gehen.
So, schon wieder 5000 € ausgegeben.
Es stimmt, dass es Spaß macht sich das vorzustellen, aber ich finde es wirklich sehr schwer, sich etwas rauszusuchen, was man denn möchte! Aber das ist ja auch der Sinn des Spiels. Wünsche aktivieren! Sie tief aus seinem verdrängten Inneren wieder hervor zu kramen und sie zu spüren. Vielleicht lässt sich ja tatsächlich mehr aus meiner Küche machen? Das wird sich ergeben, wenn meine Mitbewohnerin auszieht und ich überhaupt erst feststelle, was sie von allem mitnimmt!:-))) Nachher ist alles leer….Ahhh!!!!:-)
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Mittwoch, 16. März 2011
Die Wohnungssituation im Begriff der Veränderung...
Tag 45: Also, der Geldstrom reißt nicht mehr ab, es ist immer genug zur Verfügung, und ich bin dankbar, dass es so ist. Ich habe gestern aus Jux und Tollerei mal ausgerechnet, wie viel Geld „offiziell“ diesen Monat noch zu mir kommen wird, wenn ich mich auf Absprachen und Co. Verlasse und das ist so viel, dass ich diesen Monat noch leichter meine Miete werde zahlen können, als im letzten. Freude über Freude! Es scheint zu funktionieren. Langsam aber sicher, wird das Geld immer mehr!
Gestern Abend hat mir meine Mitbewohnerin mitgeteilt, dass sie mir ihrer Freundin zusammen ziehen möchte, und demzufolge, die Wohnung kündigen möchte, was denn mein Standpunkt diesbezüglich sei.
Ich visualisiere mir ja schon die ganze Zeit eine 3 Zimmer-Wohnung in der Innenstadt mit Garten im Erdgeschoss und ganze viel Sonneneinstrahlung und ich nehme ganz stark an, dass diese Entwicklung mit meiner Visualisierung zusammen hängt, daher begrüße ich sie. Ich weiß jetzt aber nicht genau, was ich machen soll: Mir was Eigenes suchen, was mit Sicherheit noch nicht der visualisierten Wohnung entspricht, da so was mindesten 800€ im Monat kostet, die ich noch nicht habe, somit mir also der Glaube daran fehlt. Oder ob ich hier wohnen bleiben soll, obwohl mir die Dunkelheit und Kälte hier nicht zusagt, dafür aber der Preis. Schlussendlich läuft‘s natürlich darauf hinaus, dass nicht ich die Antwort finden muss, sondern die Antwort zu mir kommt. Schön wäre es vielleicht einen Rohkostinteressierten Mitbewohner zu haben, aber auch mir zu visualisieren dass es durch irgendwelche seltsamen Umstände dazu kommt, dass ich eine Wohnung wie ich sie visualisiert habe auch viel, viel günstiger bekomme. Alles ist möglich.
Heute darf ich hier 2000 imaginäre Euro ausgeben und ich habe gestern ganz klar gespürt worauf das 1000 €-Spiel hinaus läuft. Man spürt seine Wünsche und nur wenn man sie spürt, können sie auch wahr werden. So habe ich mir gestern imaginär ein Sushi-all you can eat gekauft und ich plane es mir morgen tatsächlich zu kaufen. Je mehr Wünsche man hat, desto mehr ist man mit was anderem beschäftigt, als womit man sich zuvor beschäftigt hat und nur wenn man sich mit einem Wunsch nicht beschäftigt kann er wahr werden. Man sollte also eigentlich den ganzen Tag damit zubringen sich etwas immer wieder neues zu wünschen, denn dabei ist man in guter Stimmung und nicht auf Ermangelung des zuvor gewünschten konzentriert. Ich hoffe das macht irgendwie Sinn für euch….;-)
Also 2000 € gebe ich aus für:
1 Vitamix 645 €
Einen Leihwagen zur Rohvolution 80 € + 350 € Kaution + 100 € Benzin
Canon EOS 1100 D Fotoapparat 640 €
Druckerpatrone schwarz 22 €
Mandelpüree 33 €
Premierenkarten „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagony“ ca. 60 €
Puma Socken 4 Paar 20 €
1 Jeans 50 €
Das ist gar nicht so leicht, so viel Geld auszugeben, vor allem weil ich gestern schon 1000 € ausgegeben habe. Vor allem wenn das Geld knapper wird und nicht mehr so viel zur Verfügung steht. Die großen Wünsche, fallen mir meist sehr schnell ein. Die Warten ha auch schon länger.
Ich glaube allerdings es wäre günstiger und umweltfreundlicher mit dem Flugzeug nach Berlin zu fahren, aber ich habe schon so lange das Bedürfnis mal wieder hinterm Steuer eines Autos zu sitzen. Daher der Leihwagen. Egal, ist ja vorerst eh nur Phantasie. Nächstes Jahr dann vielleicht!;-)))
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Freitag, 11. März 2011
Es fließt mit Freude...
Tag 41: So, der Geldstau ist ja, wie gesagt aufgelöst und ich habe eine weiter Rechnung bezahlt und jetzt fängt es richtig an Spaß zu machen, was wahrscheinlich daran liegt, dass mir das Rechnungen bezahlen, fast 1,5 Wochen versagt blieb.
Die Überzeugung wird bei mir auch immer stärker, dass tatsächlich immer wieder neues rein kommt, und dass das besonders dann passiert, wenn das Geld im Fluss bleibt. Daher habe ich jetzt viel weniger die Sorge, dass wenn ich eine Rechnung bezahle, mir nicht mehr genug zum Leben bleibt. Und selbst in den Momenten, wo mir nicht genug zum Leben blieb, habe ich überlebt und alles war in Ordnung. Ich denke also, dass ich Fortschritte mache und alles nur noch besser werden kann.
Zum meinem Vergnügen hat mir dann auch gestern noch eine Freundin erzählt, dass das meiste, was sie sich jemals visualisiert hatte, ganze 20 000 € waren. Na, das ist doch mal ne gute Nachricht!!!
Ich hab ihr darauf geantwortet, dass mir wahrscheinlich der Glaube dazu fehlen würde, soooo viel zu manifestieren. Sie hat mir dann bestätigt, dass das Problem halt häufig ist, dass es gerade dann nicht klappt, wenn man es dringend braucht, und somit der Druck zu groß ist. Denn Druck macht Angst. Das macht natürlich Sinn.
20 000 € sind in meiner Welt kein Muss, aber mindestens ein „nice to have“. Allerdings visualisiere ich sie mir auch nicht konkret.
Abraham sagen, die Dinge, die man sich wünscht, sind alles schon längst in der Vortex drin. Man braucht eigentlich nur noch darauf zu achten, dass man guter Stimmung ist, und dann kommen sie, was erklärt, warum manche Wünsche bei mir Jahre bis zur Materialisierung gebraucht haben. Sie kamen aber, da ich sie Jahre zuvor schon in die Vortex gepackt hatte. Also braucht man eigentlich gar nicht zu visualisieren, sondern einfach nur guter Stimmung zu sein. Leicht gesagt, schwer getan anhand all dessen, was uns in der Außenwelt begegnen kann. Und dennoch ändert es alles nicht...
„Gut“ und „schlecht“ muss in der Außenwelt vorhanden sein, damit wir wissen können, was wir uns wünschen und deshalb passieren auch dem positivsten Menschen immer wieder kleine negative Dinge, damit man sich so wieder auf das ausrichten kann, was man als gut empfindet. Und das ist ein Prozess, der nie beendet ist. Man macht einfach weiter damit: Sich auf das Positive ausrichten und sich in guter Stimmung üben und dann wird schon mal alles viel, viel besser.
Und somit muss ich aufpassen, dass ich keine Filme gucke, die mich in schlechte Stimmung bringen, denn das haut mich aus der Vortex raus und sofort fallen mir andere negative Dinge auf, die mich dann noch weiter von der Vortex entfernen und so was kann dann zu einer Abwärtsspirale werden. In solchen Momenten sollte man am besten inne halten, sich ganz klar werden, was gerade passiert und durch bewusste Anstrengung, sich wie Baron Münchhausen selbst, am eigenen Schopf, samt Pferd, aus dem Sumpf wieder herausziehen. Klingt absurd, funktioniert aber!:-)
Das Schlimme ist nur immer irgendwie, dass wir das Gefühl haben, wir hätten ein Recht auf unsere negativen Gefühle. Die Außenwelt hat uns so und so schlecht behandelt, der Kollege ist inkompetent, die Bank gemein, die anderen Verkehrsteilnehmer haben keine Ahnung und, und, und….
Ich glaube, dass Erkennen wird leichter, wenn man sich eingesteht, dass alles nur Projektion ist, dass alles, worüber wir uns aufregen nur mit uns selbst, und nicht mit den anderen, zu tun hat. Leider. Auch das erfordert wieder inne halten oder wie Lynn Grabhorn es ausdrückt: Alles, worum es geht ist zu lernen, ein gutes Gefühl von einem schlechten zu unterscheiden und sich dann für das gute zu entscheiden. Mehr nicht…
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Mittwoch, 9. Februar 2011
Warum fühlt sich die Vorstellung von mehr Geld schlechter an???
Tag 10: Meine Leben kreist immer, und schon seit Jahren, um 3 Dinge: Geld, Liebe, Rollen. Und das Kreisen meine ich ganz wörtlich. Nachdem ich vor 10 Tagen mit Geld manifestieren angefangen habe, habe ich ziemlich bald über gewechselt zum Liebe manifestieren und dann zum Rollen manifestieren. Jetzt bin ich wieder bei Geld angelangt.
Normalerweise, wenn ich also jetzt nicht per Blog den Fokus auf mich und meine Stimmung bewahren würde, würde es mir jetzt langsam entfleuchen. Die Aufmerksamkeit auf alles 3 zu richten ist zu kompliziert, außerdem haben mich alle 3 Lebenbereiche in den letzten 10 Tage recht gut behandelt. Früher hätte ich gedacht, alle Arbeit ist getan. Alles lief doch super! Jetzt denke ich: Wenn du jetzt nicht dran bleibst Silke, kriegst du es nie hin!!!
Und es ist ja so, dass alles, was wir im Leben nicht bewältigt kriegen, immer wieder zu uns zurück kommt, so lange bis wir es bewältigt haben. Und es kann sogar noch im nächsten Leben zu uns kommen. Also steht jetzt an,, es zu bewältigen.
Mein Haupt-Augenmerk liegt darauf gut gelaunt zu bleiben zu sein und mich durch nichts aus der Ruhe bringen zu lassen. Und mir selbst am wichtigsten zu sein. Mich selbst zu loben und gut zuzureden, mich toll zu finden und gleichzeitig, das ist gar nicht sooo leicht, gnädig zu anderen zu sein. Zu vergeben. Oh Gott, vergeben ist schwer! Habe ich noch nie! Ich bin ganz schön nachtragend. Ich bin froh, dass ich das Stadium des "mit Liebe segnen und gehen lassens" erreicht habe, was ich aber auch nur kann, weil ich weiß, dass ich dadurch ein nerviges Augenmerk aus meinem Leben beseitigen kann.
Ich gehe heute zur Audition und schaue mir an, ob die Produktionsfirma mir gefällt.
Es ist nämlich wirklich so: Wenn man darauf bedacht ist anderen zu gefallen, gefällt man nicht. Wenn es einem egal ist ob man gefällt und sich fragt ob andere einem selbst überhaupt gefallen, gefällt man eigentlich immer. Und falls nicht, ist es einem schnuppe, weil man von den anderen Leuten ja nichts hält. Es hat mal jemand zu mir gesagt: „Die Anerkennung mancher Leute, würde mich in meiner Selbstachtung sinken lassen“.
:-) In meine auch. Das Leben ist ganz schön verrückt aber auch hier wird das Gesetz der Anziehung wieder bestätigt und so lange es sich bestätigt, bleibt eh wieder nur eins: Sich vorzustellen, man hätte das Erwünschte bereits.
Und dummerweise fällt es mir leichter mir vorzustellen, dass ich 500 € auf dem Konto habe als 30000 €. Das hängt sicherlich damit zusammen, dass ich noch nie 30000 € auf dem Konto habe 500 € aber sehr wohl. Demzufolge sind 500 € weniger furchteinflößen. Denke ich. Ich weiß eh nicht wozu ich die 30000 € überhaupt wollte, wenn ich doch jederzeit genau das manifestieren kann, was ich brauche.
A propos brauche: Das Notwendigste kommt momentan immer zu mir. Es entsteht keine Geldnot die so gravierend ist, dass ich kein Essen mehr kaufen kann. Das werte ich als Schritt in die richtige Richtung. Jetzt geht es darum mehr als das Nötigste zu manifestieren. Ich muss mir überlegen, ob das eine konkrete Summe sein muss oder ob „mehr als das Nötigste“ als Formulierung genug ist. Mache ich auf dem Weg zum Casting.:-)
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