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Dienstag, 7. Juni 2011
Scheißegal???
Tag 129: Das Schicksal hat mich aufgefordert ein eigenes Wohnungsinserat aufzugeben, indem es mich dazu gebracht hat mich bei wg-gesucht.de zu verklicken. Statt „Inserat lesen“ habe ich auf „Inserat aufgeben“ geklickt und mir gedacht: „Nun, dann soll es wohl so sein“ und habe es ausformuliert. Es sieht jetzt so aus, als sei ich kinder-, tier- und menschenlieb, weil ich natürlich nichts von Schauspielerei oder so geschrieben habe, meiner Erfahrung nach verringert das nämlich die Chancen auf eine Wohnung….aber wenn ich das glaube, ist das auch so…;-)
Ich habe geschrieben, dass ich für mich und meine Katze auf der Suchen nach einer Wohnung bin, dass ich im Kindergartengroßhandel mein Geld verdiene und dass ich plane ab Herbst Medizin zu studieren. Nicht dass ich Schauspielerin bin und Rohkostseminare anbiete…
Jetzt ist das Inserat draußen, und das Universum kann es Leuten, die eine entsprechende Wohnung haben unter die Nase reiben. Am liebsten würde ich ja immer noch meine visualisierte Traumwohnung anziehen, aber ich glaube leider nicht daran, dass ich 3 Zimmer mit Garten in der Innenstadt für 500 € bekomme :-) Na, wer weiß? Alles ist möglich und Empirie ist für’n Arsch…
Ich übe mich also in Dankbarkeit für eine hervorragende Matheprüfung, ein tolles Vorsprechen, einen tollen Nachmittagslauf, mehr Freizeit und einen tollen Joggingfreund. Dankbar sein ist gerade ziemlich leicht. Auf das sie mehr in meine Leben zieht….denn mein Gehalt ist noch nicht da…Ich werde gleich mal fragen, wo es bleibt! Ob die anderen auch noch keines bekommen haben?
Ich konnte allerdings meine Visualisierung gestern nicht beenden, weil der Regisseur anrief und fragte, ob ich auch früher kommen könnte.
Zu dem habe ich aber auch eine Visualisierungsgeschichte:
Ich hatte ihm letztes Jahr schon mal vorgesprochen und festgestellt, dass ich super mit ihm arbeiten kann. Jegliche Regieanweisung, die ich von ihm erhalten habe, konnte ich voll nachvollziehen und sofort umsetzten. Leider tauchte dann eine noch idealere Darstellerin auf und ich habe die Rolle nicht bekommen.
Ich teile aber auch Flyer für ein Theater aus und immer wenn ich sie in das Theater gebracht habe, wo dieser Regisseur früher Leiter war dachte ich, vielleicht laufe er mir ja über den Weg. Ist nie passiert. Aber er ist wieder in mein Leben getreten. „Zufällig“.
Ich will den Tag nicht vor dem Abend loben und vielleicht habe ich mir selbst jegliche Chancen auf eine Rolle zerstört, indem ich drüber geschrieben habe. Pierre Franchk schreibt nämlich, dass man seine Wünsche niemandem sagen soll, weil es Zweifler, Kritiker und sonst was auf den Plan rufe. Passiert auch bei mir dauernd. Aber ich bin recht gut darin mir zu sagen, dass alles was man an mir auszusetzen hat, ja eh nur Projektion ist.
Also denke ich daran, dass es mir scheißegal ist, ob ich die Rolle kriege. Scheißegalhaltung funktioniert bei mir super. Immer! Sobald ich mir trotzig denke. „Ist mir doch scheißegal ob es klappt oder nicht, ich bin sowieso glücklich“ kommt immer alles zu mir.
Ich sollte mich mehr darin übern….!
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Sonntag, 5. Juni 2011
Wohnungssuche...
Tag 126: So, wir sind durch mit den kosmischen Gesetzen, daher mal zurück zu meinem Leben und was derzeit darin los ist.
Irgendwie alles und gleichzeitig nicht viel zu meckern. Ich bin völlig überarbeitet und habe 1000 Baustellen, was den Vorteil hat, dass ich überhaupt keine Zeit habe mir Gedanken darüber zu machen, was wohl wäre wenn etwas nicht so läuft wie ich es gerne hätte. Ich erledige was zu erledigen ist und bin größtenteils mit allem zufrieden. Der Job läuft, das Abi läuft und das mit meinem Joggingfreund läuft so weit auch, wenn ich das richtig beurteile. Tatsächlich habe ich aber auch nicht wirklich Zeit mir Gedanken darüber zu machen.
Ich visualisiere immer noch jeden Tag, aber häufig ist es mir zu ansträngen Bilder in mir hoch zu holen, so dass ich einfach nur dasitze mit geschlossenen Augen und entspanne und auch ein wenig Affirmationen plappere und mir sage, dass ein toller Tag vor mir liegt.
Danach mache ich noch 30 Sekunden die REM-Phasen Imitation mit der Affirmation über meinen Joggingfreund die ich hier vor 2 Wochen oder so mal dargelegt habe. Das funktioniert so weit, dass wir so ungefähr jeden Tag Kontakt habe wenn er in Köln ist und uns häufiger treffen als jemals. Daher nehme ich mal an, dass da ein Zusammenhang besteht.
Bin ich schon reich? Nicht so ganz, aber ich habe ein Auskommen, mit dem man auch auskommt. Empirisch betrachtet, weiß ich nicht, wie ich bisher dieses Jahr überhaupt überlebt habe, aber es geht offensichtlich wirklich immer. Was mir Sorgen macht, ein wenig, ist die Kaution für die nächste Wohnung. Da müsste ich entweder meinen Vater anbetteln und auf seine Gnade hoffen oder es muss sich irgendein Deal ergeben. Aber noch habe ich ja auch keine neue Wohnung, daher sollte ich nach der morgigen letzten Abiprüfung meine Energien darauf konzenrieren.
Kann ich aber vielleicht nicht, weil ich vielleicht eine Rolle habe. Ja, auch das fluppt…Ich habe am Dienstag eine Probenprobe, was so viel heißt wie, es wird geschaut, ob ich mit und eine andere Darstellerin miteinander zurechtkommen. Ob bei uns die Chemie stimmt. Da mit völlig egal ist, ob ich die Rolle bekomme, sieht das ziemlich gut aus, denn am meisten sehne ich mich nach Urlaub, nach Pause und nach Ruhe. Jaja, worauf am meisten man erpicht….
Tja, ich muss eine Wohnung manifestieren und ich frage mich ob es möglich ist, dass ich genau die Wohnung bekomme, die ich schon visualisiert habe. 3 Zimmer, Altbau, Innenstadt, Garten….für nur 500 €. Auch das ist natürlich empirisch unmöglich, aber Empirie ist ja auch für’n Arsch….Alles kann gehen, aber bin ich in der Lage meine Angst, dass es nicht klappt loszulassen…?
Momentan sagt mir meine Intuition folgendes: Die coolsten Wohnungen stehen immer erst 2 Tage vor dem gewünschten Einzugstermin in der Zeitung. Auch da berufe ich mich wieder auf Empirie, aber was soll‘s. Ich versuche darauf zu vertrauen, dass schon alles gut werden wird!
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Donnerstag, 26. Mai 2011
Wisse, warum du willst, was du willst - und wisse es genau.
Tag 116: Im 3. kosmischen Gesetz geht es darum möglichst konkret zu äußern was man sich wünscht und nicht in irgendeiner Form wahllos zu sein. Aber….und das ist wichtig…es geht nicht darum besonders Detailgetreu zu visulisieren sonder möglichst genau zu wissen, was man sich wirklich wünscht.
Wenn man sich z.B. ein Häuschen im Grünen wünscht, ist der eigentliche Wunsch vielleicht gar nicht das Haus, sondern innere Ruhe, nach der man sich sehnt, die einem das Haus geben soll.
Wenn man also jetzt einfach nur das Haus visualisiert, kann das Universum es einem nicht liefern, wenn man zusätzlich nicht auch noch das Gefühl in sich hervorruft, sich auf das Gefühl fokussiert, das einem das Haus bringen soll, wenn man es denn hat.
Das Universum, so Annemarie Postma, reagiere nämlich ausschließlich auf Gefühle und nicht auf Visualisierungen oder Affirmationen und das sei auch die Erklärung warum Affirmationen oder Visualisierungen allein, bei vielen Menschen nicht funktionieren obwohl jeder aus eigener Erfahrung weiß, dass das Gesetz der Anziehung dauernd um uns ist.
Ohne das entsprechende Gefühl bei einer Visualisierung hinzu zu fügen, nützt die ganze Visualisierung nichts. Manchen Leuten fällt es leicht direkt auf ihre Visualisierung emotional zu reagieren, aber anderen wiederum nicht.
Auch hier ist also wieder Üben angesagt, und ich weiß nur zu gut, dass man nicht immer Lust hat künstlich eine Gefühl in sich zu erzeugen, von dem man eigentlich möchte, dass ein Ereignis in der Außenwelt dies in einem auslösen möge. Verzwickte Kiste, aber ich fürchte, es gibt keinen Ausweg. Wir sind für unsere Gefühle ausschließlich selber verantwortlich und diese richten sich danach, aus welchem Blickwinkel wir die Dinge im Leben betrachten. Entweder durch eine positive oder durch eine negative Brille.
Ich liebe die Kölner Mentalität, denn die Kölner haben das mit dem positiven Denken irgendwie drauf. Es kann sein, dass ich mich verschreibe, beim Zitieren meiner Lieblingssprüche:
Et kütt wie et kütt – Es kommt wie es kommt
Et hätt noch immer joot jejange – Es ist noch immer gut gegangen
Et es, wie et es – Es ist, wie es ist
und
Wat fott es, es fott – Was weg ist, ist weg
Oder hier das Kölsche Grundgesetz mit allem was man im Leben wissen muss, für näher Interessierte
Montag, 9. Mai 2011
Bestandsaufnahme....
Tag 100: nach 100 Blogposts ist wohl wieder Zeit für eine Bestandsaufnahme.
Einkommen:
400 € Videothek
500 € Callcenter
160 € Flyer Verteilen
50 € Bloggen
macht
1110 € monatlich.
Das ist soweit gut, jedoch weiß ich nicht wie gut sich so viel Arbeit mit meinem bevorzugten Seinszustand verträgt. Es geht hier aber nicht nur um Geldreichtunm sondern um Überfülle und darum wie man das Gesetz der Anziehung am besten anwendet. Selbst wenn Geld da ist kann es immer noch Defizite geben. Es wird immer Defizite geben aber ich nehme an, die Lage ist besser als vor 100 Tagen. Bin ich glücklicher? Ja, doch, ich denke schon. Bin ich müder? Ja, auch….Naja, das hängt vielleicht nicht nur mit der Arbeit zusammen sondern auch mit den Anforderungen des Abitur, was aber mindestens so gut wird, wie ich es letztes Jahr schon affirmiert habe. Ich habe früher schon in mein Dankbarkeitsbuch geschrieben, dass ich ein Abi von 1,4 mache. Momentaner Stand ist ca. 1,3 mit ein wenig Glück auch 1, 2. Unbezahlbar sowas…
Darüber hinaus habe ich es geschafft jemanden sexuell umzupolen, wofür ich aber nach wie vor keine Beweise habe. Nur seine Aussage, also auch da noch Defizite vorhanden.
Ja und last but not least: Ich bin gezwungen mir eine neue Wohnung zu suchen, weil ich vor 3 Monaten schon eine neue Wohnung visualisiert habe. Dafür kann ich ausschließlich mir selbst die Schuld geben und ich muss es irgendwie hinkriegen gute Gefühle zu entwickeln in Bezug auf mein „gezwungen sein“ eine Wohnung zu suchen. Ich muss mir sagen, dass ich eine großartige und viel bessere Wohnung finden werde, dass es genau das Richtige für mich und mein Leben ist, dass ein Umzug wieder neue, tolle Veränderungen im Leben bedeutet. Dass ich dann nicht mehr in einem Keller leben werde und dass auch der Kater ein tolles neues Revier gekommen wird.
Ich habe vor 3 Monaten eine neue Wohnung visualisiert. Und ich habe in den letzten Wochen vergessen daran zu denken, bzw. meinen Frieden mit dieser Wohnung gemacht und bin dankbar für diese Wohnung gewesen. Und schwupp….führt das Schicksal Umstände herbei, dass ich eine neue bekomme.
Mir fällt gerade wieder ein, dass Steve Pavlina in seinem Manifestierungsvideo explizit sagt: Man muss, nachdem man das Visualisieren hinter sich gebracht hat und die Dinge in Bewegung geraten auch Mut aufbringen. Herausforderungen und Veränderungen fordern einen nämlich heraus! Man muss dann irgendwann den Mut aufbringen das Neue auch anzunehmen. Also tue ich mein Möglichstes meinen Frieden mit der Wohnungssituation zu machen. Wird schon werden. Meistens dauert es einfach nur ein bisschen, sich an einen neuen Gedanken zu gewöhnen.
Bevorzugter Seinszustand 3...
Tag 99: Ich hab die letzten 48 Stunden in meinem bevorzugten Seinszustand verbracht aber was zur Hölle soll ich tun, wenn ich wieder arbeiten gehen muss? Der Haken ist immer noch da. Bevorzugter Seinzustand und Geld sind voneinander getrennt und irgendwie muss ich sie übereinander kriegen. Es hilft aber nichts in Armut zu verharren und unter dem Gefühl zu leiden. Ich muss jetzt irgendwie zusehen, die Jobs weniger und die bevorzugten Seinszustände mehr werden zu lassen. Wie genau ich das machen will, weiß ich allerdings auch noch nicht. Mal so weiter machen wie bisher. Was mir aber wirklich gar nicht daran gefällt ist, wie es mich körperlich schlaucht zu glauben, alles tun zu müssen. Vielleicht ist das nicht so. Vielleicht habe ich auch immer noch nicht genug Selbstwert, denn andere Leute verdienen das was ich verdiene in einem Drittel der Zeit.
Man soll aber nicht auf die anderen schauen, sondern nur auf die eigene Entwicklung. Ich fühle mich momentan ziemlich sicher, sowohl in materieller Hinsicht, also auch in Bezug auf meinen Glauben. Ich visualisiere immer noch jeden Tag 15 Minuten und finde, dass es reicht. Damit haben Abraham Recht. (eigentlich natürlich mit allem, aber da habe ich es erfahren) Und ich schätze diese 15 Minuten sehr. Sie machen Spaß. Und dennoch habe ich auch nicht so richtig rausgefunden, wie ich mich in Gelassenheit üben kann, damit was ich wünsche auch passiert.
Doch, eigentlich weiß ich es: DANKBAR SEIN.
Das ist die Lösung für alles: Wünschen und dankbar sein.
Sonntag, 1. Mai 2011
Visionen...
Tag 92: Ich stelle fest, dass sich durch meine „Beweise“, neue Visionen quasi von selber einstellen. Normalerweise, wenn ich was Schönes sehe, sage ich mir wie aus einem Reflex heraus: „Dafür ist kein Geld da“. Jetzt sage ich mir meist: „Ja, das könnte man kaufen.“ Das betrifft keine großen Summen aber so kleine Extras, die man gern hätte.
Zum Beispiel macht meine neue Arbeit eine Woche Betriebsferien im August und ich denke ernsthaft darüber nach, ob ich in der Zeit nicht vielleicht in Urlaub fliegen sollte. Das Geld ist noch gar nicht da, aber mein Glaube daran, dass es kommt ist so groß, dass ich völlig gelassen bin und visualisiere. Im Leben! Genauso wie man es machen soll, wenn man Geld anziehen will. Zufall?
Das selbe mit meinem Joggingfreund. Ich erlaube mir erstmals seit 7 Jahren wirklich ernsthaft über eine „Beziehung“ zu visualisieren, Situationen durchzuspielen und Bilder vor Augen zu haben, die ich mir nicht erlaubt habe um nicht „enttäuscht“ zu werden. Aber gerade dadurch, dass ich diese Enttäuschung umgehen wollen habe ich sie angezogen.
Ist schon besser, wenn Pseudo-beweise hat, aber so lange man sie nicht hat muss man das nehmen was man kriegen kann. Gute Stimmung und jegliche Bilder die die Fantasie in der Lage ist zu produzieren.
So, ich muss mich jetzt hinsetzen und eine möglichst tolle Deutschklausur visualisieren. Am liebsten wäre mir ein Goethe-Gedicht. Ob ich das hinkriege ein Goethegedicht in einer offiziellen Deutsch-Zentralabi-Klausur zu visualisieren?
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Dienstag, 26. April 2011
Visualisierungszyklen...
Tag 87: Ich habe mich gestern zum ersten Mal seit Tagen wieder morgens zum Visualisieren hingesetzt und ich muss sagen, ich hatte das Gefühl, dass es nichts bringt. Ich habe gerade keine neuen Bilder mehr.
Wenn man einen neuen Wunsch hat, ist man beim Visualisieren voll inspiriert. Wenn man den Wunsch aber ca. 7 Tage oder so visualisiert hat, wir es langweilig. Was nicht heißt, dass das Visualsieren dann nichts mehr bewirkt. Vielmehr scheint es da unterschiedliche Phasen zu geben.
Zuerst, wenn der Wunsch neu ist, macht es voll Spaß sich alles in den schönsten Farben auszumalen und man kommt zunächst mal in gute Stimmung. Dann fängt es an langweilig zu werden und macht keinen Spaß mehr, keine gute Stimmung. Außerdem aktiviert man natürlich bei jeder Visualisierung auch die andere Seite des Gewünschten, nämlich den Mangel, ein wenig, zumindest, wenn man ein normaler, in dieser Gesellschaft aufgewachsener Mensch ist.
Die Kunst geht dann aber so. Es wird langweilig, man vergisst den Wunsch, kümmert sich um was anderes, weil man das Gefühl hat es bringt alles nichts und dann….dann…wenn man nicht mehr daran dachte, wird der Wunsch plötzlich wahr.
Wenn man nur einen einzigen Wunsch hat, und sich nur darauf konzentriert, kann das Ganze nicht funktionieren, weil immer der Mangel mitaktiviert wurde. Wenn man aber den Mangel durch vergessen links liegen lässt, kommt die Materialisierung. Das Vergessen gelingt auch, wenn man dankbar ist, für das was man hat…
Und nichts desto trotz, werde ich mich auch heute wieder hinsetzten und visualisieren, einfach, weil ich gerne mit geschlossenen Augen dasitze und mich in Entspannung über. 15 Minuten nur für mich. Dafür bin ich dankbar!:-)
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Montag, 11. April 2011
Sich schaffen, was man nicht hat....
Tag 71: Ich fasse es nicht wie sehr ich einen Job will und ich weiß noch nicht mal genau wieso überhaupt!!! Irgendwie, weil ich das Gefühl habe, er könnte mir mehr Gelassenheit verschaffen und nachdem ich ausklamüsert haben, wie ich einen Job mit meinem bevorzugten Seinszustand kombinieren kann, löst der Gedanken daran auch keine negativen Gefühle in mir aus.
Es kann aber auch nicht jeder Job sein. Callcenter kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, zum einen, weil dort Pseudopsychologische Verkaufstricks angewendet werden, zum anderen, weil ich da nicht den lieben langen Tag machen kann was ich will, so wie es größtenteils in der Videothek der Fall ist. Ich brauche einen Job mit Freizeit, wo ich einen Computer zur Verfügung habe, wo ich lernen kann und der nicht zu viel Zeit raubt. Auf diesen Job bin ich gerade fast ebenso scharf wie auf eine Rolle, was mich wundert.
Ich meine aber erkannt zu haben, dass es für meine Gefühlswelt nicht gut ist, wenn ich einen Schauspieljob nur des Geldes wegen will. Die meisten Schauspieljobs will ich des Geldes wegen und weil Spielen mehr Spaß macht, als im Callcenter zu hocken aber, sagen wir 70% aller Rollen für die ich in den letzten Wochen zum Casting war, waren nichts was mich künstlerisch erfüllt hätte.
Nach jedem einzelnen Casting habe ich also sofort an das Geld gedacht, was ich damit verdienen könnte und wenn ich an Geld denke, denke ich meist automatisch an kein Geld, konzentriere mich also auf Mangel und schaffe ihn dadurch auch. Das ist echt schwer zu differenzieren.
Gesetzt den Fall ich hätte einen weiteren Job und damit mehr Geld, würde ich, so ist die Überlegung, bei Castings nicht mehr an Geld denken und damit die Rolle nicht mehr vergraulen!
Bei der Kammeroper ist das anderes, da will ich die Kunst, denn Geld zahlen sie kaum. Ich will, dass Musiktheater in meiner Vita steht, damit ich darauf aufbauend weiteres Musiktheater machen kann. Und weil das Gesetz der Anziehung besagt, dass alles worauf man seine Aufmerksamkeit richtet, sich vermehrt, vermehren sich Rollen auch nur dann, wenn man schon welche hat. Immer wenn ich gerade ein Projekt angefangen habe, kriege ich Anrufe, dass man mich auch für ein anderes haben will, wenn ich nichts habe, ist das nicht der Fall. Wenn ich dann aber voll in Rohkost aufgehe, dort in meinem bevorzugten Seinszustand bin, funktioniert es wieder und es kommen wieder Rollen, daher macht auch die Theorie voll Sinn, dass man in seinem bevorzugten Seinzustand sein muss, um mehr davon anzuziehen was man will. Ich hab sowas früher allerding immer Ironie des Schicksals genannt.
Momentan glaube ich aber, wie gesagt, dass ich die Rollen vergraule, weil ich sofort an Geld denke, wenn ich an sie denke und daher muss der Faktor Geld ausgeschaltet werden, was ich versuche mit einem Job zu erreichen, der mich so wenig wie möglich von meinem bevorzugten Seinszustand abhält.
Macht das irgendwie Sinn für euch? Für mich macht es das, und so gedenke ich die Ironie des Schicksals auszuschalten. Und außerdem damit, dass ich mir überlege, wie ich spielen und singen kann, ohne von jemand anderem abhängig zu sein, sprich, was Eignes auf die Beine zu stellen. Ich habe dazu über Facebook einen befreundeten Rohköstler angeschrieben, der Klavier studiert hat. Der wollte jetzt aber wissen, was ich denn genau für einen Liederabend plane. Das weiß ich aber selber noch nicht, da ich zunächst einfach mal abchecken wollte, ob er überhaupt für sowas zur Verfügung steht.
Schlussendich ist es leider so: Das Visualisieren von etwas was man möchte, macht zwar Spaß, aber es ist doch verdammt schwer sich den ganzen Tag zu vergegenwärtigen, dass man etwas, was man möchte bereits hat ohne es zu haben. Und deshalb geht das Ganze auch recht langsam von statten.
Ich habe gestern nur 15 Minuten visualisiert, was Spaß gemacht und meine Laune gehoben hat, also mache ich es weiter. 30 Minuten ist aber zu lang. Warum habe ich das Abraham nicht sofort geglaubt?
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Donnerstag, 7. April 2011
Zwei Schritte vor, einen zurück...
Tag 67: „Das Leben funktioniert stets nach dem gleichen Muster: Zwei Schritte vor einen zurück“
Wieso kommt mir das so bekannt vor? Vielleicht, weil es immer schon so war? Wieso habe ich dann keine Lektion daraus gelernt? Warum weiß ich nicht damit umzugehen? War es mir vielleicht nicht bewusst und ich habe einen unbewussten Umgangsmechanismus dafür?
Ich habe ein Abrahamvideo entdeckt in welchem sich eine Frau an Abraham wendet, die sagt, sie wisse, dass sie Widerstände habe, sie wisse aber nicht, wo sich diese befänden. Abrahams Erklärung geht in eine ähnliche Richtung wie obiges Rudolf Schenker Zitat.
Wenn man anfängt mit dem Gesetz der Anziehung zu arbeiten, ist man meist ganz unten. Ganz, ganz weit entfernt von seinem bevorzugten Seinzustand und der Abstand zwischen dem Selbst und dem höheren Selbst ist riesig. Wenn man dann anfängt zu arbeiten, ergeben sich schlagartig wahnsinnig aufregende Dinge und Synchronizitäten. Man gerät wegen grüner Ampeln und freier Parkplätze aus dem Häuschen. Wenn man dann aber besser darin wird und grundsätzlich besser Stimmung mit sich rum trägt, ist das Ganze lange nicht mehr so einfach. Aus dem Häuschen zu geraten wird weitaus schwerer.
Ich schreibe in der Schule in Deutsch und Englisch immer 13 Punkte. Es gelingt mir nicht darüber hinaus zu kommen. Gut, ich lerne auch so gut wie gar nicht, aber was soll man denn für Sprachen auch lernen? Bei 13 Punkten gerate ich überhaupt gar nicht aus dem Häuschen. Ich bin auch nicht enttäuscht oder so, es ist einfach normal. Mir ist rational klar, dass das eine verdammt gute Note ist und dass andere Leute dafür ihren rechten Arm geben würden.
Und so ist das beim Gesetz der Anziehung auch. Ich habe mich in eine grundsätzlich höhere Stimmung versetzt, ich gehe nicht mehr mit Groll in die Videothek, rege mich nicht mehr auf über Til Schweiger und fühle mich grundsätzlich zufrieden. Ich will jetzt aber noch mehr!! Und im Gegensatz zu 13 Punkten ist hier mehr Spielraum nach oben.
In dem Video erklären Abraham, dass es manchmal sogar möglich ist, dass wir absichtlich Versagen herstellen, nur um wieder festzustellen, wie groß unser Wunsch ist, denn ohne das kommen wir nicht auf die Idee dem Wunsch Energie zufließen zu lassen. Es ist so ähnlich wie wenn man absichtlich wartet bis man hungrig genug ist, damit man ein Abendessen, zu dem man eingeladen ist, auch wirklich in vollen Zügen genießen kann.
Das Prinzip begreife ich und ich begreife auch das „zwei Schritte vor, einen zurück“-Prinzip. Ich sollte mir also heftigst auf die Schulter klopfen, weil ich gestern den Wunsch nach einer Rolle im Musiktheater so unglaublich stark gespürt habe. Seit gestern ist mir klar, was hier eigentlich in mir brennt, nämlich der Wunsch danach ein idealer Sängerdarsteller zu sein.
In Operetten sind meist hervorragende Sänger besetzt. Wenn ich mir eine Operette anschaue, was öfter passiert, weil mein Joggingfreund mir Karten besorgt, muss ich aber leider immer feststellen, wie mies die meisten Sänger schauspielern und daher gehe ich davon aus, dass der Markt für Sänger-Schauspieler eigentlich groß ist. Nicht Musicalleute, der Markt ist genauso klein, wie der für Schauspieler, aber klassische Sänger die spielen können. Regisseure lieben das! Daher Operette…
Aber jetzt haltet euch mal kurz fest: Ich habe ja gestern geheult wegen der entgangenen Rolle an der Kammeroper. Eben gerade klingelte mein Telefon, nein, nicht die Kammeroper – mein Ex-Agent.
Er hatte mich zufällig vorgestern bei „2 bei Kallwass“ gesehen und erzählte mir dann gerade: „Also, Silke, ich habe ja offiziell keine Agentur mehr. Ich kriege aber immer noch Castinganfragen rein. Ich wollte fragen, ob ich dich denn einfach vorschlagen kann, wenn ich wieder mal was höre. Ich habe gerade eine ehemalig Schauspielerin von mir für 2 Drehtage auf Mallorca für Werbung vermittelt.“
Ich: „Klar, sag Bescheid!“
Manchmal ist es komisch. Zwei Schritte vor, einen zurück.
Ich mache wieder weiter mit dem Visualisieren. Aber nur 15 Minuten. Und ich versuche in meinem bevorzugten Seinszustand zu sein und zwar so oft wie möglich.
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Montag, 28. März 2011
Eventualitäten visualisieren???
Tag 57: Habt ihr gemerkt, dass ich gestern vergessen habe 13000 € auszugeben. Ich habe später noch dran gedacht und mich mit meinem Gastgeber darüber unterhalten, was ich denn bloß damit machen soll! Er hat mir einige Vorschläge gemacht wobei ich festgestellt habe, wie unterschiedliche die Wünsche der Menschen doch sind. Er schlug mir vor eine Reise nach Dubai oder ein Motorrad zu kaufen. Das will ich aber gar nicht haben.
Und so kam ich langem Überlegen dazu, dass ich mir einen Schrebergarten kaufen will. So lange ich meine visualisierte Wohnung noch nicht habe und ich sie auch noch nicht von imaginärem Geld angemietet habe, habe ich ja auch keinen Garten. Ist klar. Daher der Schrebergarten.
Auf der anderen Seite hänge ich irgendwie zwischen diesen zwei Wohnungen, weil ich nicht daran glaube, dass die visualisierte Wohnung innerhalb des nächsten halben Jahres zu mir kommt. Und das glaube ich deshalb nicht, weil ich nicht sehe, dass ich das Geld dafür haben werde. Das muss natürlich nicht so sein. Vielleicht kriege ich schlagartig ne Rolle in ner Soap und dann ist das Geld da. Soap ist mir aber fast schon zu viel, denn das ist zu Zeitaufwendig. Zumindest bei ner Hauptrolle, daher wäre eine Weekly oder nur einzelne Drehtage besser. Tatsächlich habe ich erst letzte Woche meine Demobänder an „Unter uns“ und „Verbotene Liebe“ geschickt.
Somit habe ich jetzt diese Wohnung, die ich renoviert visualisiere, also nicht so richtig visualisiere, aber es drängt sich mir halt auf, wie es hier aussehen könnte, wenn wieder Teppich drin ist. Und dann eben die neue. Die ist übrigens so cool, dass sie nicht in einer Zeitung steht, sondern ich irgendwie anderes von ihr erfahre. Die richtig coolen Wohnungen stehen nämlich nie in Zeitungen sondern werden durch Mund zu Mund-Propaganda vermietet.
Für 14000 € würde ich glatt einen Innenarchitekten engagieren, der mir hier in der Wohnung, in der ich wohnen bleibe, bis meine visualisierte Wohnung auftaucht, alles schick macht. Ich hab momentan jedenfalls nicht so richtig Lust in eine weitere Behelfswohnung umzuziehen, bis die richtige Wohnung zu mir kommt. Also sitze ich weiter aus…
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Freitag, 25. März 2011
Alles nur Gedanken....
Tag 54: Wasserschaden hin oder her, ich habe eine weitere Rechnung bezahlt, die schon sehr lange ausstand und fühle mich erleichtert diesbezüglich und ich habe gerade was gelernt, beim rohkostbloggen, was ich eigentlich wusste, aber vergessen hatte und ich frage mich ob mir der Wasserschaden einfach nur das beibringen sollte!:
Sorgen sind im Moment nicht real. Jeder einzelne Moment ist immer ok. Was uns Momente versaut ist, wenn wir uns in Gedanken in die Zukunft oder in die Vergangenheit begeben. Und was das Ganze noch schlimmer macht ist, dass s"ich Sorgen machen" noch nicht mal funktioniert! Man hat zwar das Gefühl, dass es hilft, weil man ja irgendwann auf eine Lösung kommt oder das Problem sich irgendwie verflüchtigt. Das passiert aber nicht aufgrund des „Sorgen machens“. Wir glauben das aber, weil wir meinen eine Kausalitätskette darin zu erkennen. Also Ursache/Wirkung. Ich habe mir Sorgen gemacht und darauf folgte dann eine Lösung....Stimmt nicht... alles Blödsinn....
Ich spüre gerade wie meine Stimmung sich gravierend verbessert, dabei war ich eigentlich gar nicht besonders mies drauf aber irgendwas hebt sich gerade an, was auf mir lastete. Die Überlegung wo ich irgendwann in Zukunft wohnen soll, die ich veranstaltet habe obwohl ich ganz klar spüre, dass für mich gesorgt ist.
Ich mache mir ab sofort überhaupt keine Gedanken mehr darüber, denn das kann ich eigentlich eh nicht, weil die Zusammenhänge viel zu kompliziert sind, als das ich das mit meinem kleinen Verstand überblicken könnte. Ich kann nicht mal ansatzweise erahnen, was die Zukunft bringt, da ich nicht weiß was der Vermieter will, was meine Mitbewohnerin will, ob Reichtümer zu mir kommen und wann, wann die Wohnung, die das Schicksal für mich bestimmt hat frei ist etc, etc.
Louise L. Hay schreibt in Gesundheit für Körper und Seele
Das muss natürlich nicht immer so sein. Manchmal müssen auch die Vormieter erst noch ausziehen.
Ich habe versucht bei YouTube Aussagen von Abraham zu finden bezüglich Wohnungen aber nichts gefunden. Ich erinnere aber noch an eine Geschichte aus „The Secret“ wo, ich glaube es war die Schwester der Autorin, eine Wohnung gesucht hat aber keine kam bis sie realisiert hatte, dass sie zunächst mal anfangen müsse zu packen, dann käme auch die Wohnung und so war es dann auch. Als sie mit dem Packen von Umzugskisten anfing, trat die ideale Wohnung in ihr Leben.
Aber auch dazu fühle ich mich nicht inspiriert. Ich fühle mich gerade nur zum Aussitzen inspiriert und zum Visualisieren und genieße, wie gerade meine Stimmung steigt. Ich fühle mich befreit von einer Last. Einer Last, die nur aus Gedanken bestand und mehr ist es nie. Es sind immer nur Gedanken. Fast nie Umstände.
Also, was täte ich mit 11 000 €. Himmel, ich habe keine Ahnung. So viel Geld auszugeben ist wirklich sauschwer. Ach, ich weiß was: Ich schenke das imaginäre Geld meiner Mitbewohnerin, damit sie ihren Umzug bewerkstelligen kann :-))
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Montag, 21. März 2011
Träume werden Wirklichkeit...
Tag 50: Ich habe diesen Zettel seit Anfang des Jahres, oder vielleicht seit 2 Monaten an der Wand kleben, an der mein Schreibtisch steht. Ich kann nicht sagen, dass ich konkret damit übe und mir, immer wenn ich darauf schaue, auch wirklich vorstelle, wie es wäre 1200 € zu haben, aber es hängt da halt Vielleicht, so denke ich mir, wirkt es unbewusst! Ich kümmere mich einfach nur um gute Stimmung und das Unterbewusstsein macht den Rest.
Ich weiß nicht genau, ob ich das richtig beobachte, aber mir fiel gestern schlagartig ein, während ich unter der Dusche stand, ein super Ort für Inspiration und Ideen, wahrscheinlich, weil sich alles so angenehm warm und entspannend anfühlt, dass ich, wenn ich studieren gehe, ja Bafög beantragen könnte. Der Höchstsatz von Bafög sind 690 €. Daneben darf man einen 400 € Job haben und dann noch ein bisschen bloggen und ich bin bei 1200 €. Noch nicht jetzt, aber im Oktober dann. Und bis Oktober schaffe ich es dann auch noch irgendwie. Aber so ein Bafög wäre schon echt nett, denn es puffert schön. Klar muss man es zurück zahlen, aber einen Kredit würde ich ja eh nicht kriegen, weil ich insolvent bin.
Außerdem ist studieren reichlich praktisch, weil man dann ein kostenloses Bahnticket kriegt und weil man dann bessere 400 € Jobs kriegt und weil man dann Bildung gratis kriegt und weil es ab nächstem Wintersemester keine Studiengebühren mehr zu zahlen gibt. Der einzige Nachteil ist, ich opfere meine Zeit und ein weiterer Nachteil ist, dass ich mir, wenn ich studieren gehen will, wieder Gedanken um meinen Abischnitt machen muss. Der NC auf Medizin ist 1,6 gewesen in Köln im letzten Jahr. Zur Not könnte ich auch noch in D-Dorf oder Bonn studieren, da ist der NC geringer. Oder ich verzichte ganz auf Medizin und nehme Tefife – Theater-Film und Fernsehwissenschaft, was mir auch Bafög einbringt…Oh je, schwere Entscheidungen sind zu treffen. Was auf jeden Fall nicht geht ist, nicht studieren, denn dann verfällt der Anspruch auf Bafög. Für IMMER. Man muss, um mit über 30 Jahren Bafög zu kriegen, sein Abitur nach dem 30 Lebensjahr gemacht haben und direkt im Anschluss studieren.
Aber so käme ich relativ schnell auf 1200 € im Monat. Find ich cool.
Den Betrag von 1200 € habe ich gewählt, weil es mir an den zu glauben gelingt. Das ist eine Summer, die man sogar mit einem ungelernten Vollzeitjob verdienen kann. Sogar ist gut!!! Jemand, der eine Familie zu ernähren hat, kann das nicht damit….Ist schon traurig…
Naja, die Vorstellung von Bafög verschafft mir gute Stimmung und einen größeren Glauben an eine neue, geile Wohnung, die wirklich so ist, wie meine Visualisierung und kein fauler Kompromiss, wie jede Wohnung, die ich bisher hatte. Ich glaube ich schreibe mir eine Liste, was die Wohnung, die ich suche alles haben soll.
So hat Kevin Gianni es auch gemacht und er hat auch was gefunden, was allen Wünschen entsprach….Da kommt mein Traum…Ich sehe ihn ganz klar auf mich zukommen. Und in dieser neuen, geilen Wohnung, gibt’s dann eine Wohnküche, in welcher man ganz wunderbar Rohkostzubereitungskurse machen kann. Nicht weil man zusätzliches Geld verdienen MUSS, sondern weil man kann :-))) Toll! In dieser Vorfreudestimmung bleibe ich jetzt die nächsten 6 Monate. Und wenn ich das visualisiere, wird das auch alles so….:-)
Also, ich habe versucht nach etwas Ausschau zu halten, was ich für imaginäre 7000 € kaufen wollen würde, bin aber nur am Depot vorbei gekommen, die gaaaanz viele tolle Sachen für die Haushaltseinrichtung haben. Unter anderem habe ich Gartenmöbel gesehen, die ich natürlich sowohl für diese Wohnung als auch für die neue brauchen würde. Leider waren diese Gartenmöbel aber viel zu billig. Ich nehme aber an, dass er auch viel teurere Gartenmöbel gibt, nämlich solche für 7000 €, also würde ich die kaufen. Es ist wirklich schwer viel Geld auszugeben, vor allem weil es eine bestimmte Summe ist. Mit einem riesigen Dispo wäre das nicht so schwer.
Und dann gibt es so viele tolle Dinge, die man nicht käuflich erwerben kann. Sonnenschein, Liebe, Gesundheit, Freude, Rollen…Tja, so viel Macht scheint Geld gar nicht zu haben. Trotzdem nervt natürlich das Gefühl keines zu haben. Zumindest wenn man so konditioniert ist, was ich ja ändere. Offensichtlich funktioniert es. Geht jedenfalls in die richtige Richtung.
Durch das Bafög habe ich jetzt zutrauen, dass doch alles so kommen kann, wie ich es gern hätte und zwar schneller als ich dachte! Hervorragend, man darf gespannt sein, wie es sich alles fügen wird.
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Montag, 7. März 2011
Gleichgültigkeit vs. Dankbarkeit...
Tag 36: Oh je, ich bin wunschlos glücklich. Komisches Gefühl. Es gibt nichts, dessen Abwesenheit negative Gefühle in mir auslöst. Dieses „Wunschlos glücklich“ ist aber auch leider auch kein totales erfüllt sein mit Glücksgefühlen, wie ich es z.B. an Tagen erlebt habe, an denen ich mich mit meinem Joggingfreund getroffen habe, oder an denen ich tolle Castings hatte. Also, wo kriege ich jetzt dieses tolle Gefühl her?
Mein Joggingfreund ist nicht verfügbar, der hat Konzert in München und elektrisierende Visualisierungen habe ich auch gerade nicht. Ich habe bereits alles was ich mir wünsche vor meinem geistigen Auge so oft durchgespielt, dass ich es nicht vermisse. Sehr, sehr seltsam, aber auch das hatten wir schon mal in den letzten 35 Tage und auch da kam dann wieder irgendwas hoch, was ich nicht wollte und daher direkt auch wusste was ich wollte!
Morgen fahre ich zur Bank, löse die Pfändung auf und hole Ein einschreiben von der Post ab, und momentan gehe ich davon aus, dass das nicht angenehm sein wird, was es natürlich auch nicht werde kann, wenn ich davon ausgehe.;-) Ich glaube aber auch, das Ganze ist zu kurzfristig um da jetzt noch gute Gefühle drüber zu erzeugen und vielleicht muss ich das auch nicht. Denn vielleicht ist es viel wichtiger zu erkennen, was ich nicht will, denn momentan ist es langweilig.
Visualisierungen machen dann am meisten Spaß, wenn sie neu sind. Dazu braucht man meistens ein paar neue Eindrücke, die man in der Außenwelt gesammelt hat. Keine Ahnung warum das so ist. Das heißt, ich müsste mich nach draußen begeben und mir anschauen was ich will. Ich könnte ins Theater gehen, was meist Wünsche in mir aufkommen lässt oder auch in ein Einkaufszentrum, wenn es um materielle Dinge geht.
Dumm nur, dass mir das ausgerechnet Rosenmontag einfällt wo in Köln alles dicht ist und Karneval will ich mir nicht wünschen.
Nun ja, ich gehe davon aus, dass sich das morgen eh klärt und dass ich dann wieder mit einem Gefühl das Mangels konfrontiert sein werde und dann will ich auch wieder mehr haben. - Oh je, ich bin das Gefühl des Mangels so gewöhnt, dass ich es vermisse!!!!
Auf der anderen Seite, vielleicht ist dieses Gefühl der Gleichgültigkeit das effektivere. Denn, in Bezug auf die Dinge die man bereits hat, ist man ja auch gleichgültig, deshalb will man ja auch immer wieder was Neues um sich wieder erregt zu fühlen. Und momentan fühle ich mich gleichgültig gegenüber der Dinge, die ich eigentlich will, und das nur weil ich sie als bereits habend visualisiert habe. Also, vielleicht ist das besser. Vielleicht ist aber Dankbarkeit und Vorfreude besser. Da muss ich noch mal drüber nachdenken…
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Freitag, 25. Februar 2011
"Geld" verursacht negative Vibrationen...
Tag 26: Es ist nicht viel großes an der Geldfront passiert, wenn man betrachtet, dass ich nicht mehr eingenommen habe, ich habe aber 2 Superschnäppchen bei Humana gemacht und zwei Hosen für zusammen 3 € gekauft und ein Paar Stiegel für 6,25 € Selbst, wenn ich von H&M und Deichmann-Preisen ausgehe, kann man davon ausgehen, dass alles zusammen neu ca. 100 € gekostet hätte, daher habe ich ca. 90 € Gewinn gemacht! Es macht Spaß sich das so aufzuschlüsseln ;-)))
Ich habe weiter ein weiteres Mal bei Lynn Grabhorn gelesen. Sie schreibt, ihre Hündin dazu zu kriegen nicht mehr jeden Passanten anzubellen hätte 3 Monate positiven Visualisierens gebraucht. Ihre Geldsituation zu normalisieren allerdings etwas länger, was ihr aufgezeigt hat wie viele negative Gedanken sie über Geld mit sich rumgeschleppt hätte.
Das Wort „Geld“ ruft in allen Sprachen von Völkern die das Zeug verwenden, negative Schwingungen hervor. Das liegt daran, dass wir alle von Kindheit von Leuten umgebens sind, die negative Vibrationen in bezug auf Geld ausstrahlen. Tatsächlich geht das bereits noch fürher los, nämlich in der Gebärmutter kriegen wir schon die Schwingungen mit, die unsere Eltern und besonders undser Mutter in Bezug auf unterschiedliche Dinge haben. Hat meine Schwester weniger Probleme mit Geld weil wir, als meine Mutter mit mir schwanger war wir weitaus ärmer waren als als sie mit meiner Schwester schwanger war? Wir haben auf Bananenkisten gewohnt, hatten kein Telefon, keinen Fernseher und einen riesigen Kredit für das Haus abzubezahlen! Mag ein Faktor sein, der andere ist, dass mir die Überzeugung eingepflanzt wurde, dass ich "brotlose" Kunst betrübe.
Naja, Geld löst bei fast allen Menschen negative Schwingungen aus, somit fiel es Lynn Grabhorn leichter ihre Hündin als brav zu visualisieren im Vergleich zu ihren Geldsorgen. Es habe etwa ein halbes Jahr positive Visualisierungen gebraucht bis sich ihre finanzielle Situation stabilisiert habe und weitere 1,5 Jahre in denen sie ihre Einnahmen um ganze 830 % gesteigert hätte. Das heißt, ich kann wohl davon ausgehen, dass wenn ich so weiter mache wie bisher, es noch ca. 150 Tage dauert bis meine finanzielle Situation sich stabilisiert. Ja gut, c’est la vie, aber dazu muss ich auch daran glauben! Tatsächlich glaube ich, dass ein halbes Jahr für so was realistisch ist, aber toll wäre es schon wenn ich daran glauben könnte, dass es schneller gehen würde.
Der Grund warum wir nicht alle im Lotto gewinnen ist, dass wir nicht wirklich dran glauben.
Was für einen Blödsinn doch Wahrscheinlichkeitsrechnung mit uns anstellt. Ich war noch nie ein Fan davon, ich mag alles liebe 50/50 sehen oder noch besser, ich mag uneingeschränkt glauben.
Aber so weit bin ich noch nicht.
Ich stelle aber fest, dass ich wirklich besser werde. Ich kann mir leichter Dinge vor Augen führen, darüber wie es in der Welt wirklich zugeht, laut Abraham zugeht, und nicht so wie ich es 30 Jahre lang geglaubt habe. Ich kann mir viel schneller sagen, dass ich vielleicht jetzt noch keine Lösung weiß, aber eine Lösung zu mir kommen wird. Ich stelle auch viel leichter fest, wie es um meine Stimmung bestellt ist, als zuvor. Und so fühlt sich alles leichter an, obwohl die Außenwelt mich immer noch mit Hindernissen konfrontiert.
Es fällt mir aber auch leichter mich daran zu erinnern, dass Hindernisse nur der erste Schritt auf dem Weg sind zu erkennen was wir nicht wollen um so zu erkennen was wir wollen. Ich will 3000 € im Monat!
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Mittwoch, 23. Februar 2011
Visualisierung vs. Glauben
Tag 24: Tja, ich hadere mit mir, weil ich nichts weiß, was mich in gute Stimmung bringen könnte. Besonders nachdem ich mich im Rohkost-Blog nochmal mit den gestrigen Ereignissen beschäftigt habe, die aus der Außenwelt auf mich eindrangen, bei denen ich aber auch davon ausgehen muss, dass ich sie selber angezogen habe. Ich gehe nicht davon aus, dass es hier einen Leser gibt, der nur dieses Blog liest, daher werde ich das alles nicht nochmal wiederholen. Ich stelle aber definitv fest, dass wenn der Vortag gut war, mir das Erinnern und Repitieren gut tut, und wenn er eben nicht so gut war, tut es mir auch nicht gut. Daher sollte ich eigentlich gar nicht darüber schreiben, was mich Negatives bewegt hat oder noch besser: Negatives sollte mich gar nicht erst bewegen!!! Aber wer war zuerst da, die Henne oder das Ei?
Ich schleppe 30 Jahre negatives Denken mit mir rum, da kann ich wohl kaum davon ausgehen, dass sich das alles von jetzt auf gleich auflöst.
Abraham sagen, dass alle Gedanken in denen wir uns üben zu Überzeugungen werden und das, wovon wir überzeugt sind, ziehen wir dann auch an. Ich kann nicht behaupten, dass ich alle negativen Überzeugungen bereits durch positive ersetzt hätte, aber das wäre wohl auch ein Wunder, wenn das binne 3 Wochen ginge. Daher ist wohl weiteres Üben angebracht. Die Flinte ins Korn zu werfen ist aber, nach all dem tollen, was in den letzten Wochen passiert ist, auch eine Schnapsidee.
Daher schwinge ich mich wieder aufs Pferd und gehe davon aus, dass mich die Erfahrung lehren wird. Wenn ich jetzt lerne wie ich mit sowas am leichtesten umgehe, fällt es mir in Zukunft leichter!
Denn, egal wie positive jemand gestimmt ist, es wird immer negative Erfahrungen geben, allein schon damit wir erkennen was wir nicht wollen, denn nur dadurch können wir erkennen was wir wollen und nur durch das Erkennen was wir wollen können wir wissen worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten sollen. Es ist wirklich recht einfach. Und darüber hinaus völlig logisch.
Ich werde mich also, um meine Stimmung wieder ins Fließen zu kriegen, heute mal darauf konzentrieren wofür ich dankbar bin, denn auf die Art und Weise ist es recht leicht positive Stimmung herauf zu beschwören. 30 Minuten habe ich Zeit und natürlich werde ich mit einfließen lassen, dass das heutige Casting Spaß macht und alle nett sind.
Rollen zu visualisieren fällt mir tatsächlich fast so schwer wie Unsummen Geld was mit Glauben zusammen hängt. Die Wahrscheinlichkeit ist geringer, dass man eine Rolle kriegt als das man sie nicht kriegt. Und wenn man das glaubt ist das auch so. Fast alle Schaupieler glauben das aber. Und die Wahrscheinlichkeit dass 20000 € aus dem Nicht auftauchen…Nun ja, auch daran fällt es schwer zu glauben, wenn man die Erfahrung noch nicht gemacht hat. Ich übe mich. Üben, üben üben…“Alles ist gut angelegt in meiner Welt!“
Montag, 21. Februar 2011
Zufriedenheit....
Tag 22: Ich habe gestern weitere 100 € manifestiert, dass heißt es sind bisher ganze 300 € mehr für März vorhanden, als geplant und ich weiß nicht auf welche Art und Weise ich diesen Prozess noch weiter anzweifeln könnte. Er funktioniert! Gesetz der Anziehung funktioniert!!! Zu behaupten es existiere nicht wäre das Gleich wie in die Luft zu springen und zu behaupten man würde fliegen.
In die Lust zu springen und zu behaupten man würde fliegen entspricht übrigens auch eine Handlungsweise in er äußeren Welt. Sie kann nicht funktionieren, wenn die innere Vibration nicht gleichgeschaltet ist. Ich mache also genau so weiter wie bisher.
Aber ein seltsames Gefühl ist mir gestern unter gekommen nachdem alle Potluck-Gäste gegangen waren. Ich war sowohl wunschlos als auch defizitlos! Ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist....
Es hatten sich so viele Wünsche gestern erfüllt und es war ein sooo netter Abend und es gab nichts was ich noch erledigen würde müssen. Vielleicht war es auch nur einfach Müdigkeit, die über mich kam, vielleicht aber auch echte Zufriedenheit und das obwohl ich meistens zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt schwanke. Ich bin also früh ins Bett gegangen und habe glatt 10 Stunden geschlafen, was gut war. Ein ausgeruhter Körper ist so viel effektiver.
Es ist Montag, der Alltag geht wieder los und ich sage mir ich packe alle Hausaufgaben mit Leichtigkeit! Wenn ich sie sogar letzte Woche gepackt habe, dann diese Woche wirklich mit Leichtigkeit.
Auf geht’s 30 Minuten visualisieren. Ich bin jedes Mal schockiert, übrigens, wie schnell die 30 Minuten vorbei gehen. Die lohnenswertesten 30 Minuten meines Tages!!!
Freitag, 11. Februar 2011
Ironie des Schicksals und das Gesetz der Anziehung...
Tag 12: Wenn ich jetzt zurück denke an vor zwei Wochen, kann ich kaum begreifen wie viel besser ich mich fühle! Klar, ich hab das Ganze selber gemacht und das Leben macht jetzt viel mehr Spaß. Es ist tatsächlich möglich seine eigene Einstellung zu den Dingen zu ändern und dadurch dann auch wieder die Dinge zu verändern. Ich glaube es ist mir in den letzten 12 Tagen nichts Schlimmes passiert. Alles ist immer gut gekommen, es haben sich Dinge entfaltet, die ich so nicht hätte „machen“ können und ich bin viel zufriedener.
Mangelhaltung in Bezug auf Geld ist aber, glaube ich, wirklich tief in mir verankert. Noch tiefer als das Gefühl ein nicht liebeswerter Mensch zu sein – was, finde ich gerade, besser ist.;-) Was aber auch bewirkt, dass das mit dem Geld langsam zu gehen scheint, oder vielleicht einfach nur langsam anläuft, vielleicht sind 12 Tage auch nicht genug Zeit. Egal.... Was sich getan hat ist, dass das Geld immer kam, wenn ich es brauchte und das meine Google-Einnahmen steigen, seit ich über das Gesetz der Anziehung schreibe.
Aber auch dieser eine Workshop, den ich am Samstag habe, der schon kurz nach Weihnachten gebucht war, zog nicht nur einen 2 Workshop nach sich, sondern auch noch Bestellungen im RoheLust-Shop. Tatsächlich überfordert mich der Shop gerade ein wenig, weil das Kokosmus schon wieder aus ist und Dr. Goerg erst im März wieder liefern können wird. Und dann ist auch noch das Rawtella noch nicht angekommen und da ich es dringen brauche, bin ich nicht in der Lage zu visualisieren, dass ich es bereits habe!
Das ist so eine Sache beim Visualisieren. Es hat sein eigenes Tempo. Je mehr Druck man machen will, desto weniger funktioniert es, weil es einem dann schwerer fällt dran zu glauben. Mir kam aber gestern die Inspiration beim Rawtella-Lieferanten in den USA mal nachzufragen, wo es sein könnte, denn es sollte vor 3 Wochen rausgeschickt worden sein. Man kümmert sich jetzt drum, aber da ich selber meinen Kunden das Rawtella noch schuldig bin, habe ich schlechte Rawtella-Gefühle und ihr wisst was das heißt? Teufelskreis…
Mir ist aber auch ein Ausweg daraus eingefallen, der einfach nur aus der Ironie des Schicksals geboren wurde:
Wenn ich den Kunden heute ihre Bestellungen ohne das Rawtella raus schicke, wird es morgen geliefert werden, was es wahrscheinlich sowieso wird, weil ich morgen früh bereits auf dem Weg nach Stuttgart sein werde. Das kennen wir doch alle! Das mit der Ironie des Schicksals.
Und woran liegt das? Genau, man hört auf sich auf die Ermangelung zu konzentrieren und weil man zuvor schon den Wunsch geäußert hat, wird er erfüllt in dem Moment, wo man sich nicht mehr auf den Mangel konzentriert. Bei der nächsten Rawtella-Bestellung gehe ich anders da ran….Ich fange, bevor ich es verkauft habe, an zu visualisieren, dass es sich bereits in meinen Besitz befindet….Mann!!!:-)))
Mittwoch, 9. Februar 2011
Warum fühlt sich die Vorstellung von mehr Geld schlechter an???
Tag 10: Meine Leben kreist immer, und schon seit Jahren, um 3 Dinge: Geld, Liebe, Rollen. Und das Kreisen meine ich ganz wörtlich. Nachdem ich vor 10 Tagen mit Geld manifestieren angefangen habe, habe ich ziemlich bald über gewechselt zum Liebe manifestieren und dann zum Rollen manifestieren. Jetzt bin ich wieder bei Geld angelangt.
Normalerweise, wenn ich also jetzt nicht per Blog den Fokus auf mich und meine Stimmung bewahren würde, würde es mir jetzt langsam entfleuchen. Die Aufmerksamkeit auf alles 3 zu richten ist zu kompliziert, außerdem haben mich alle 3 Lebenbereiche in den letzten 10 Tage recht gut behandelt. Früher hätte ich gedacht, alle Arbeit ist getan. Alles lief doch super! Jetzt denke ich: Wenn du jetzt nicht dran bleibst Silke, kriegst du es nie hin!!!
Und es ist ja so, dass alles, was wir im Leben nicht bewältigt kriegen, immer wieder zu uns zurück kommt, so lange bis wir es bewältigt haben. Und es kann sogar noch im nächsten Leben zu uns kommen. Also steht jetzt an,, es zu bewältigen.
Mein Haupt-Augenmerk liegt darauf gut gelaunt zu bleiben zu sein und mich durch nichts aus der Ruhe bringen zu lassen. Und mir selbst am wichtigsten zu sein. Mich selbst zu loben und gut zuzureden, mich toll zu finden und gleichzeitig, das ist gar nicht sooo leicht, gnädig zu anderen zu sein. Zu vergeben. Oh Gott, vergeben ist schwer! Habe ich noch nie! Ich bin ganz schön nachtragend. Ich bin froh, dass ich das Stadium des "mit Liebe segnen und gehen lassens" erreicht habe, was ich aber auch nur kann, weil ich weiß, dass ich dadurch ein nerviges Augenmerk aus meinem Leben beseitigen kann.
Ich gehe heute zur Audition und schaue mir an, ob die Produktionsfirma mir gefällt.
Es ist nämlich wirklich so: Wenn man darauf bedacht ist anderen zu gefallen, gefällt man nicht. Wenn es einem egal ist ob man gefällt und sich fragt ob andere einem selbst überhaupt gefallen, gefällt man eigentlich immer. Und falls nicht, ist es einem schnuppe, weil man von den anderen Leuten ja nichts hält. Es hat mal jemand zu mir gesagt: „Die Anerkennung mancher Leute, würde mich in meiner Selbstachtung sinken lassen“.
:-) In meine auch. Das Leben ist ganz schön verrückt aber auch hier wird das Gesetz der Anziehung wieder bestätigt und so lange es sich bestätigt, bleibt eh wieder nur eins: Sich vorzustellen, man hätte das Erwünschte bereits.
Und dummerweise fällt es mir leichter mir vorzustellen, dass ich 500 € auf dem Konto habe als 30000 €. Das hängt sicherlich damit zusammen, dass ich noch nie 30000 € auf dem Konto habe 500 € aber sehr wohl. Demzufolge sind 500 € weniger furchteinflößen. Denke ich. Ich weiß eh nicht wozu ich die 30000 € überhaupt wollte, wenn ich doch jederzeit genau das manifestieren kann, was ich brauche.
A propos brauche: Das Notwendigste kommt momentan immer zu mir. Es entsteht keine Geldnot die so gravierend ist, dass ich kein Essen mehr kaufen kann. Das werte ich als Schritt in die richtige Richtung. Jetzt geht es darum mehr als das Nötigste zu manifestieren. Ich muss mir überlegen, ob das eine konkrete Summe sein muss oder ob „mehr als das Nötigste“ als Formulierung genug ist. Mache ich auf dem Weg zum Casting.:-)
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Montag, 7. Februar 2011
Entschuldigung, dein Leben wartet....
Tag 10: Es macht mich bekloppt, dass die Dinge, die ich mir als bereits real existierend visualisiert habe, ihren Reiz für mich verlieren!!!! Ahhhhh!!!!!
Erst verliert das Geld seinen Reiz für mich, dann verliert mein Joggingfreund seinen Reiz für mich. Versteht mich nicht falsch, es gibt noch Dinge, die Reiz für mich haben, es kommen neue Dinge, aber wie soll man denn auf diese Art und Weise stringent an etwas arbeiten?
Ich nehme allerdings auch an, dass ich das gar nicht muss. Im Gesetz der Anziehung ist es ja so, dass man einfach nur in der Vortex bleibt und die Ideen was als nächstes zu tun ist, kommen ohne jegliche Anstrengung zu einem, man macht diese Dinge dann auch noch gerne und mit Freunde und alle Wünsche werden erfüllt. Es ist gut, seine Begierde zu verlieren!
Aber ich bin da sooooo dran gewöhnt. Ich bin die Sehnsucht nach Geld so gewöhnt, die Sehnsucht nach meinem Joggingfreund….Jetzt, weg…Hmmm…..
Statt dessen will ich morgen ein tolles Vorsprechen/Vorsingen. Auf der anderen Seite ist aber auch das mir seit eben gerade egal, weil mir eben eingefallen ist, dass wenn das nicht klappt, ich also die Rolle nicht kriege, ich sie in meinen Visualisierungen trotzdem haben kann. Alles was ich will brauche ich gar nicht im richtigen Leben, denn ich kann es mir ja auch einbilden! Und die Außerwelt existiert ja eh nicht. Nicht meine Aussage, sondern der hoch angesehene Philosoph Decartes sagte das. Und somit ist alles egal, denn es ist ja in meiner Vorstellung eh da. Toll, oder?
Tatsächlich gehe ich aber eher davon aus, dass all diese Wünsche bereits auf dem Weg zu mir sind. Meine neue Wohnung ist bis ins Detail ausvisualisiert. Ich könnte sie malen, so real habe ich sie vor Augen :-) Jetzt muss sie nur noch frei werden und ist unterwegs zu mir. Geld ist eh unterwegs zu mir und mein Joggingfreund auch. Also brauche ich nur noch eine Rolle, die ich gar nicht brauche, weil ich auch in meiner Phantasie auf der Bühne stehen kann. Tja, c‘est la vie! So ist das Leben wirklich.
Was aber weiterhin Spaß macht, ist damit rum zu experimentieren und vor allem mich selbst zu beobachten. Wie ich auf das reagiere, was ich mit mir mache.:-) Wer hätte gedacht, dass man so einfach Mangelgefühle abstellen kann.
Darüber hinaus habe ich jetzt einen Buchtip für euch: Excuse Me, Your Life is Waiting: The Power of Positive Feelings
Ich bin ein Fan davon immer wieder Sachen zu lesen, die einem in dem Unterstützen, was man eh schon weiß oder glaubt. Das schmeichelt dem Ego. Und dieses Buch ist eben im Einklang mit den Lehren Abrahams, aber von einer außenstehenden Person geschrieben, die es am eigenen Leib erlebt hat, wie das Gesetz der Anziehung funktioniert. Nicht nur bei sich selbst sondern auch bei anderen und daher stärkt das wieder das Vertrauen in sich selbst und man ist in einem positiven Teufelskreis. Heißt so was dann vielleicht Gotteskreis? Naja, jedenfalls in einer Aufwärtsspirale und auch das kann man alles mit sich selbst machen. Ja, man kann ALLES mit sich selbst machen. Wahnsinn!
Ich bin ziemlich zufrieden momentan. Einzig durch Autosuggestion und die Anziehungskraft, die die suggerierten Gefühle dann haben. Toll!!! Allein das ist es schon wert, ich meine das gut fühlen, dass man sich mit seinem Innenleben auseinander setzt. Man leidet doch selbst am meisten darunter, wenn man seinen negativen Gefühlen nachgibt. Jetzt mal völlig abgesehen davon, dass sich durch gute Gefühle auch Gutes manifestiert. Argh!!! Hätte mir auch früher auffallen können ;-)))
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Sonntag, 6. Februar 2011
Was will ich denn und wann???
Tag 8: Ich habe gestern nichts Neues gelernt und stehe daher ein bisschen auf dem Schlauch, wundere mich aber immer noch darüber wie schnell einen Begierden verlassen wenn man sie sich als bereits erfüllt visualisiert und ich weiß nicht genau, wie ich damit umgehen soll. Mich fuckt meine Wohnung nicht mehr ab, der Job nicht mehr, der tropfende Wasserhahn, dass ich dauernd die Türklinke in der Hand habe. Das waren vor einer Woche noch riesige Unwohlseinsfaktoren, die mir das Leben vermiest haben und jetzt sind sie weg. Ich habe die Aufmerksamkeit davon abgezogen, und werde das jetzt sofort auch wieder tun.
Was ich noch feststelle ist folgendes:
Die Visualisierungen, die ich ja täglich 30 Minuten mache, werden jeden Tag anders. Das liegt vor allem an folgendem:
In den ersten beiden Tagen habe ich hauptsächlich Geld gesehen und die Bilder immer weiter ausgeschmückt, was auch ganz schön lange gedauert hat bzw. viel Zeit in Anspruch genommen hat. Jetzt habe ich die Geldbilder jederzeit sofort vor meinem geistigen Auge verfügbar. Auch meine neue Wohnung die ich mir in Gedanken zusammengebaut und eingerichtet habe ist jetzt verfügbar. Ebenso das Auto, was ich will. In den letzten Tagen schlossen die Visualisierungen hauptsächlich meinen Joggingfreund mit ein. Wie er mir seine Gefühle offenbart und zärtlich zu mir ist und ich habe dann auch mal gleich noch eingebaut, wie ich ihm erzähle, welche Schauspielprojekte ich gerade hinter mir habe und welche anstehen um das auch mal mit abzudecken.
Dann habe ich noch neue Klamotten visualisiert, weil ich echt welche brauche und wie ich auf der Bühne des Schauspielhauses stehe und Elisabeth I spiele. Und was will ich jetzt noch? Erstaunlicher Weise tauchen immer noch mehr Dinge auf und die kommen alle mit in die Visualisierung rein, auch wenn sie nur klein sind und nicht so groß wie ein Lottogewinn. Ich fasse gar nicht, dass ich vor 7 Tagen „Nur“ reich werden wollte, wenn man sich doch alle Wünsche mit dieser Methode erfüllen kann ;-))) Wie bescheiden!!!
Was ich aber noch nicht verstanden habe ist die Wunscherfüllung zu einem bestimmten Zeitpunkt, die bei Bärbel Mohr ja existiert, ich glaube aber im Gesetz der Anziehung nicht. Da kommen die Dinge dann wenn die Schwingung stimmt und so lange sie noch nicht gekommen sind, kann man an der Schwingung noch Arbeiten. Allerdings ist gute Stimmung ein Zeichen dafür, dass die Dinge unterwegs sind. Bei Bärbel Mohr kann man sich angeblich wünschen zu welchem Zeitpunkt man die Dinge gern hätte. Ich hab das Gefühl, das Gesetz der anziehung ist irgendwie wissenschaftlicher.
Worauf ich auch noch achten muss ist, dass ich nicht nur die alten Dinge nicht fühle, sondern auch die alten Dinge nicht sage und denke. Das drüber Reden widmet ihnen ja Aufmerksamkeit.
Ich war im REWE und allein zu sehen, dass da Leute für Geld arbeiten gehen, hat mir wieder vor Augen geführt, dass man eigentlich für Geld arbeiten muss. Oder zumindest, dass man das gemeinhin glaubt. Es kamen so alte Gedanken wieder. Sollte ich das auch tun? Wie schlimm ist wohl ein Job bei Rewe? - und musste mich ganz konkret daran erinnern, dass das gegen den Flow wäre. Dass ich dadurch weder reich noch glücklich werden könnte.
Und dann kommt noch hinzu, dass das Universum mich offensichtlich zwingt in der Videothek zu arbeiten, weil ich da noch was zu lernen habe. Es ist voll ein Ding der Unmöglichkeit, einen anderen Job zu finden. Ich fühle mich als würde ich versuchen aus einem Gefängnis auszubrechen, werde aber immer wieder erwischt und zurückgeschleppt. Ich und die Videothek müssen irgendwie zusammen arbeiten. Irgendwas soll ich dadurch lernen. Sicherlich soll ich Til Schweiger lieben lernen und all die Schauspieler von denen ich nichts halte, die mir die Vidoethek aber dauernd unter die Nase reibt.
Und wenn ich dann am Mittwoch den Job kriege, kann ich sie gehen lassen. Yeah!:-))))))
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