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Sonntag, 12. Juni 2011

Oh weh, Loslassen....




Tag 133: Die Wohnungs „suche“ war eine Pleite. Ich hatte eine Zeitung gekauft, die Angebote rausgestrichen, die für mich in Frage kommen, habe versucht bei den Vermietern anzurufen, die keinen Besichtigungstermin inseriert hatte und habe keinen erreicht. Es waren auch nur 3, wovon einer mir gesagt hat, die Wohnung sei bereits weg, die anderen 2 sind nicht ans Telefon gegangen.

Bei einer weiteren Wohnung war ich zu Besichtigung und vor Ort hat sich dann rausgestellt, dass 2,38 Monatsmieten Maklerprovision ebenfalls anfallen. Also leckt mich, obwohl die Wohnung mir eigentlich gefallen hat und zudem gegenüber des Ladens lag, bei dem es Rohkosteis zu kaufen gibt!:-)

Und somit gab es den Rest des Tages keine Wohnungen mehr zu suchen – und ich habe losgelassen…;-)

Gegen Abend kam demzufolge dann eine E-Mail von Immobilienscout24 wo ich meine Wohnungssuche gespeichert hatte und mir wurden 2 Wohnungen vorgeschlagen, die auch meiner visualisierten Wohnung entsprachen: 3 Zimmer, Innenstadt, Balkon für 500 €. Wahnsinnssuperschnäppchen, was mir ein wenig mehr Glauben daran gegeben hat, dass sogar meine visualisierte Wohnung zu mir kommen könnte.

Aber was mache ich jetzt? Ich klammere mich an den Gedanken, dass eine der beiden Wohnung was werden müsse und überlege was ich in der Außenwelt rumdoktern könnte, damit ich eine der beiden Wohnungen bekomme. Also, vom Loslassen ist überhaupt keine Rede mehr…

Ich hab also keine Ahnung was ich tun soll, außer mich einfach mal in gute Stimmung bzw. in die Vortex begeben. Das Visualisieren für die Wohnung habe ich ja schon gemacht. Jetzt muss ich es nur noch vergessen!. Denn immer das, was ich aktuell visualisiere passiert gerade nicht. Es passiert immer das, was ich vergessen hatte, dass ich es wollte.

Natürlich habe ich den beiden Anbietern auf Immobilienscout eine Nachricht geschickt bzgl. Besichtigungstermin und mehr kann ich auch nicht tun. In der Zeitung standen auch noch 2 Wohnungen, wo man den Vermieter per Brief kontaktieren kann, also werde ich das wohl auch tun. Am besten ich mache das wie mit meinem Job: So viele Bewerbungen wie möglich schicken, irgendwas wird dann schon klappen und das was klappt ist dann auch genau das Richtige.

Mittwoch, 20. April 2011

Das Universum greift in Menschen...




Tag 81: Folgende Erfahrung habe ich gemacht: Man kann mit Hilfe von Affirmationen Leute ins seiner Umgebung verändern. Man kann Eigenschaften auf sie projizieren und die entwickeln sie dann auch. Dauert ca. 3 Monate, bis sie sie entwickeln. Das ist so ähnlich wie bei Lynn Grabhorns Hündin, die jeden Passanten anbellte, das aber nicht sollte. 3 Monate hat Lynn daran gearbeitet, zu visualisieren, dass ihre Hündin brav bleibt und keinen Laut gibt. Nach 3 Monaten war es so weit ohne jegliche Hundeschule, ohne Leckerli oder Peitsche, einfach nur durch Visualisierung und gute Gefühle.

Was ich gemacht habe in den letzten 3 Monaten, war jemandes sexuelle Neigung zu verändern und zwar nicht mit Visualisierungen, obwohl die vielleicht auch ihren Teil dazu beigetragen haben, aber hauptsächlich mit einem kleine Lied, welches die gewünschte sexuelle Verhaltensweise bekräftigt und mich jedes Mal zum Schmunzeln gebracht hat, wenn ich es in Gedanken gesungen habe;-))) Es war ein Garant dafür, dass ich anfange zu grinsen. Abraham schrieben gestern bei Facebok:

"An activated thought means a thought that when I think it, I have a feeling response. If you're not having a feeling response to something, a feeling that feels good or a feeling that feels bad—the thought is not that powerful, and it is probably not a big player in your vibrational mix."

Wenn ich also keine emotionale Reaktion darauf habe, ist der Gedanke nicht besonders wichtig in meiner Gefühlswelt. Wenn ich aber immer grinsen muss dabei, ist er offensichtlich reichlich wichtig.

Mir ist völlig klar, dass mir jetzt keiner glaubt. Würde ich mir auch nicht. Warum das geklappt hat, kann ich mir eigentlich auch nur damit erklären, dass ich gerade keine negativen Geld-Gedanken habe, meine Schwingung also grundsätzlich viel höher ist. Allerdings sind wir auch noch nicht am Ende dieser Kiste angelangt. Ich bin ja immer noch nicht da, wo ich mir wünsche zu sein, auch wenn der Kerl nach 7 Jahren Kennen jetzt endlich ein „Inning“ vollzogen hat obwohl ihm auch das Outing vor 9 Jahren schon niemand geglaubt hat. Schritt in die richtige Richtung würde ich mal sagen. Ich habe aber auch schon Unmengen Wunscheenergie da rein gesteckt!!!

Abraham würden sagen, alles was ich mir von ihm wünsche ist schon in der Vortex vorhanden, ich müsse nur noch rein in sie. Durch weniger Geldsorgen bin ich vielleicht einfach näher dran an der Vortex. Vielleicht passiert das deshalb jetzt. Und weil ich tausend Ziele für mich selbst habe... und vor allem keine Zeit für Beziehungskram....! Ich muss Abi machen und Geld verdienen und irgendwie die Kammeroper dazu kriegen mich zu engagieren....

Natürlich bleibe ich dran…Tztztz

Dienstag, 19. April 2011

Job vs. Stimmung...




Tag 80: Wahnsinn, dass ich auch mit diesem Blog bereits 80 Tage erreicht habe!

Folgende Frage: Funktioniert mein Privatleben in dem Moment besser, wo ich mir keine Geldsorgen mehr mache? Falls ja, wäre das eine gute Erklärung dafür warum mein Privatleben noch nie funktioniert hat. Ich hatte nämlich schon immer Geldsorgen. Oder grundsätzliche, miese Stimmung, weil ich in einer Leidensmentalität aufgewachsen bin. Ich glaube, dass habe ich von meiner Mutter.

Das heißt demzufolge: Wenn ich Geldmangel mit Hilfe eines Jobs vermeide, oder in Zukunft dann eben mit Bafög und mich parallel dazu in guter Stimmung übe, die mit Geld eh leichter zu machen ist als wenn man permanent ein mulmiges Gefühl im Bauch hat, weil man nicht weiß, wie man die nächste Rechnung oder Miete bezahlen soll, sollte das Privatleben wie von selbst flutschen. Vor allem, wenn man dann auch noch gar keine Zeit für Privatleben hat denn: „Willst du gelten mach dich selten“ bzw. nur wenn man Sehnsucht hat erkennt man, dass man Gefühle für jemanden hat.

Somit sollte ich einen „Job“ mal als Erfolg werten, denn ohne, wäre meine miese Geldstimmung da, denn die verlangt mir sehr viel Arbeit ab um sie zu ändern. So geht es leichter.

Ich hoffe nur, ich kriege meine eigene Sehnsucht in den Griff…Doch, kriege ich. Dagegen hilft visualisieren nämlich wirklich. Ich stelle mir einfach vor, dass mein Joggingfreund anwesend ist und schon ist die Sehnsucht verschwunden. Klingt bekloppt, funktioniert aber!

Samstag, 16. April 2011

Arbeit an Stimmung?...




Tag 76: Mein erklärtes Ziel für heute ist, möglichst den ganzen Tag meinen bevorzugten Seinszustand zu leben, was heute leicht sein, sollte, da ich frei habe und die Sonne scheint.

Ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich die Anfangszeit vermisse, als ich mich so richtig schön permanent in tolle Stimmung gepuscht habe und diese dann auch genossen habe. Und jetzt kommt es mir vor wie zu viel Arbeit, dabei hat es total Spaß gemacht diese Stimmung zu genießen. Ich glaube, ich neige dazu, wie jeder andere auch, in alte Verhaltensmuste abzurutschen und zu vergessen, dass das Wichtigste überhaupt, die eigene gute Stimmung ist. Was dadurch passiert ist, war absolut faszinierend!

Auf der anderen Seite, sagen Abraham auch, dass sich der Moment nicht wie Arbeit anfühlen soll, denn Arbeit, mit Disziplin und allem Drum und Dran, ist eine Handlung entgegen dem Fluss. Man muss also Mittel und Wege finden Spaß bei der Arbeit zu habe.

Aber heute ist ja keine, Morgen auch nicht und dafür Montag dann wieder ganz viel!

Ich habe gestern von einer Mitschülerin gehört, dass es sein kann, dass Bafög bereits ab September und nicht erst ab Oktober gezahlt wird, weil das Semester offiziell schon ab September los geht. Das wäre ein Monat weniger, den ich in irgendeinem Job rumhängen muss. Abwarten. Vielleicht kaufe ich sogar heute wieder ne Zeitung. Aber hauptsächlich bringe ich mich in gute Stimmung!

Donnerstag, 14. April 2011

Gelassenheit...




Tag 74: Ich hab in den letzten 2 Tagen ca. 7 Bewerbungen geschrieben und in genau diesen 2 Tagen war ich frei von negativen Gedanken in Bezug auf Geld, was zur Folge hat, dass schlagartig auch wieder unerhofftes Geld zu mir kommt. Seltsames Phänomen, ist aber so. Keinen Job zu haben, und keinen Job in Aussicht zu haben, schürt mehr Angst in mir, als einen Job zu haben, der mir nicht zusagt. Und dass Angst Mangel anzieht, wissen wir ja auch mittlerweile. Das Ei des Kolumbus: Wie finde ich einen Mittelweg in Bezug auf Job und Geld, so, lange ich noch nicht entsprechend umprogrammiert bin. Was gravierend hilft ist allerdings das Wissen, dass ich, welchen Job auch immer, nur bis Oktober werde machen müssen, bis ich Bafög bekomme. Für ein halbes Jahr ertrage ich alles!!!

Ich bekam heute früh einen Anruf von einem der Callcenter bei dem ich mich beworben habe. Die Verkaufen Schreibwaren an Kindergärten. Soweit ich das beurteilen kann, ist das Ganze seriös und auch in der Annonce stand: Callcenter (seriös) sucht Mitarbeiter. (obwohl mich sowas ja skeptisch macht, wenn extra darauf hingewiesen wird.) Es gibt keine festen Arbeitszeiten, freie Zeiteinteilung und 9,10 € die Stunde. Und es ist freiberuflich.

Ich bin für Montag früh zu einem Vorstellungstermin eingeladen.

Ebenfalls gestern habe ich mich für einen weiteren Nachtportiersjob beworben auf Teilzeitbasis, 3 Nächte die Woche in einem Hotel in der Innenstadt. Meine erste Frage war: „Sind sie auch interessiert an Frauen?“ Der Herr am Telefon erzählte mir grinsen: „Ja, ich persönlich bin schon hauptsächlich interessiert an Frauen (was in Köln und im Hotelgewerbe keine Selbstverständlichkeit ist;-)), es hängt davon ab, ob sich eine Frau so eine Tätigkeit auch zutraut!“

Also habe ich ihm sofort erzählt, dass ich so eine Tätigkeit bereits in 5 Kölner Hotels ausgeübt habe und er hat mich gebeten eine Bewerbung per E-Mail zu schicken. Es schien außerdem gern gesehen zu sein, dass man fließend Deutsch spricht, wobei ich dann hinzugefügt habe, dass ich auch fließend Englisch spreche!!!!

Mir kommt die Jobsuche gerade vor wie ein Abenteuer. Ich ziehe los, mache neue Erfahrungen, verdiene ein bisschen Geld dabei und wenn mir der Laden nicht mehr in den Kram passt, gehe ich halt. Ist ja eh nur bis Oktober.

Und diese Haltung lässt mich entspannen, da ich nicht mehr das Abitur habe, was mich zeitlich einschränkt und mir die Videothek nach dem Streit am Montag auch egal ist. Und in dieser Entspannung kommt wieder Geld zu mir und andere gute Dinge, wie dass ich meinem Joggingfreund über den Weg laufe. Ich habe in den 74 Tagen noch nichts entdeckt, was gegen das Gesetz der Anziehung spricht. Ist aber auch kein Wunder. Ich richte mich ja auf das aus, was funktioniert und nicht auf das, was nicht funktioniert!

Dienstag, 5. April 2011

To do-List!!!




Tag 65: Ob ihr's glaubt oder nicht, ich weiß heute wofür ich Geld ausgeben will: Ich will nach Vilcabamba fliegen zum Raw Food Gathering Anfang Mai. Nicht dass ich dafür 22 000 € ausgeben könnte, aber teuer ist das bestimmt. Und ich will das gesamte Sortimen von rawliving.eu kaufen :-)) 22 000 € ist immer noch zu viel zum ausgeben, aber vielleicht nehme ich das Spiel auch nicht ernst genug. Es gab mal einen Film in dem jemand, ein Millionenerbe antreten durfte, wenn er es schafft in einer bestimmten Zeit, eine Woche oder so, 1 Mio zu verschleudern, und der hatte auch so seine Probleme damit…

Heute will ich mit euch Lynn Grabhorns to do-list teilen, denn gestern war es ja mehr eine don’t do-list. Here weg go:

• Erlaube dir jeden Tag zu träumen, zu begehren, zu fantasieren, zu beabsichtigen und zu wollen und schicke dem Ganzen positive Energie, schicke ihm positive Energie, schicke ihm positive Energie…
• Immer, wenn du dich weniger als gut fühlst, höre auf, finde dein Gleichgewicht wieder und finde einen Weg dich ein wenig besser zu fühlen, dann noch etwas besser und dann noch etwas besser. Jegliches besser fühlen bedeutet vergrößerte Vibration
• Benutze alles was dir einfällt um deine negative Stimmung zu verändern.
• Gebe jeden Tag mehr Erklärungen darüber ab was du willst und wieso: Große Dinge, kleine Dinge, unwichtige Dinge. Je mehr Wünsche du hast, für die du Leidenschaft empfinden kannst, desto stärker fließt deine Energie.
• Treffe jeden Tag mehr Entscheidungen über deine Stimmung, deine Sicherheit, deine Beziehungen, deine Parkplätze, was du einkaufst. Genauso wie beim Wünschen, schaffen Entscheidungen mehr Wege durch die sich deine Energie materialisieren kann.
• Frage die permanent: „Wie steht es um meine Stimmung?“
• Schenke deinem Begehren mehr Zeit und vergiss, dass es noch nicht passiert ist. Es entsteht gerade, es passiert, es ist unterwegs. Glaube es!
• Rede dir jeden Tag gut zu. Auch laut!
• Halte Ausschau nach Anzeichen, nach Zufällen, nach Synchronizität.
• Visualisiere himmelhoch!
• Achte darauf, wie du dich fühlst.
• Ersetze dein to do-Liste mit einer to feel-Liste
• Finde jeden Tag neue Wege dich besser zu fühlen. Sei kreativ. Sei innovativ. Sei grenzenlos.
• Klopf dir selbst auf die Schulter für jedes Hindernis, welches du wahrnimmst. Ohne es, kannst du nicht wissen was du willst.
• Denke nur an das was du willst und nicht an seinen Mangel.
• Akzeptiere für immer, dass du der Schöpfer deiner Erfahrungen bist.
• Beginne deinen Tag mit der Absicht nur die positiven Aspekte an allem und jedem wahrzunehmen. Beabsichtige die positiven Aspekte zu sehen.
• Ignoriere die Energien der anderen und achte auf deine eigene. Nur deine eigene.
• Erinnere dich daran, dass nichts – Nichts – wichtiger ist als sich gut zu fühlen, nicht mal sich besser fühlen.
• Fang klein an, wenn du versuchst deine negative Energie in positive zu verwandeln. Ein wenig positive Energie zieht noch mehr positive Energie an.
• Erwarte deine Wünsche. Erwarte sie!
• Lerne positive Stimmung bewusst herzustellen, egal wie du es machst. Wenn du dich in positive Stimmung begibst, öffnet sich dein Ventil, du verminderst deinen Widerstand und vibrierst positiv und ziehst dann auch Positives an.
• Schenke deinen Gefühlen Aufmerksamkeit und der Rest wird leicht sein.
• Halte dich fern von der Vergangenheit. Sie existiert nicht.
• Lebe in der Gefühlshaltung deines Wunsches. Jeden Tag.
• Oder lebe nur in guter Stimmung und schau wie schnell deine Wünsche zu dir kommen.
• Wenn du mit toller Stimmung aufwachst, lade sie auf. Wenn du in schlechter aufwachst, ändere sie.
• Beruhig dich, übe dich in Gelassenheit, werde natürlich und komme dir selbst näher.
• Suche die wunderschöne Süße tief in dir. Finde sie, fühle sie, erlaube sie und gib ihr Zunder. Mann oder Frau, wir haben sie alle.
• Höre auf deine innere Stimme und handle dann. Handele niemals davor.
• Folge deinen Impulsen. Das ist deine innere Stimme.
• Schaue dir die Gegensätzlichkeit in der Welt an, ohne in schlechte Stimmung zu verfallen.
• Schicke deine Wertschätzung Straßenschildern, Gebäuden, roten Ampeln und anderen Gegenständen, die du wahrnimmst, wenn du mit dem Auto unterwegs bist.
• Sei dir bewusst über die realen Hindernisse, die du erschaffst, mit deinem Widerstand gegen deine höhere Energie.
• Wenn alles andere versagt, lächle einfach nur so. Gekünstelt. Allein, dass sich dein Gesicht bewegt, schafft schon bessere Vibrationen.
• Wenn dich etwas nervt, komm drüber hinweg.

Auch das alles nicht unbedingt leicht, aber es lohnt sich dran zu arbeiten. Am schlimmsten sind, finde ich, die Momente, in denen man sich so liebend gern in seiner negativen Stimmung suhlen will aber dann hilft es nur sich daran zu erinnern, dass das nur negative Konsequenzen nach sich zieht.

Ich habe gestern etwas Interessantes gelesen, von dem ich noch nicht weiß, was ich davon halten soll. Heike Michaelsen von rohspirit.de hat einen Artikel über das Wunscherfüllen geschrieben und erklärt darin, dass das mit dem Wünschen häufig nicht klappt, weil die Taktik nur bei Herzenswünschen funktioniert.

Ich weiß nicht, ob das wirklich so ist, aber ich glaube meine Herzenswünsche sind ziemlich nah an meinen Wünschen dran. Es ist immer die Schauspielerei, Liebe und Geld was mich bewegt. Das ist schon seit Jahren so, aber eigentlich läuft alles auf einen bevorzugten Seinszustand hinaus. Allerdings muss ich da auch Einschränkungen machen. Ich will keine Rolle, die mich nicht erfüllt, ich will auch nicht Liebe wahllos von irgendwem, sondern von dem, den ich liebe. Das Schöne an Geld ist, dass es so viele Optionen bereit hält und so viele Sorgen lindert. Vielleicht muss ich deshalb diesbezüglich konkreter werden und meinen Lebensstandart nach und nach hochschrauben, denn wenn ich keine Wünsche für Geld habe, kommt vielleicht auch keins…

Montag, 4. April 2011

Was man vermeiden sollte....




Tag 64: Ich habe gestern Lynn Grabhorns Buch Excuse Me, Your Life is Waiting: The Power of Positive Feelings zum dritten Mal ausgelesen und wollte mit euch die Dinge teilen, die sie am Ende des Buchs auflistet, die man nicht tun sollte. Ok, es richtet die Aufmerksamkeit auf das Unerwünschte, ich finde aber dennoch, dass es bei der positiven Ausrichtung hilft:

• Mache nicht zu schnell Bestandsaufnahme. Wenn das Gewünschte noch nicht aufgetaucht ist, übe dich in Gelassenheit. Halte einfach weiterhin dein Ventil offen (bleibe in der Vortex)
• Höre auf, andere Menschen verändern zu wollen. Dadurch schließt sich nur dein Ventil. Du musst nichts reparieren, nur aufhören daran zu denken.
• Höre auf zu denken, dass sich die Welt verändern muss bevor du selbst sicher und glücklich sein kannst. Du erschaffst deine Sicherheit selber, wenn du deine Energie fließen lässt.
• Nehme nichts, was in deinem Leben passiert, als selbstverständlich hin. Gut oder schlecht, klein oder groß. Es kam in dein Leben, weil du es angezogen hast. Also achte darauf, was du erschaffst.
• Höre auf, dich auf Dinge auszurichten, die sich noch nicht verändert haben. Reagiere nicht auf sie und sorge dich auch nicht um sie. Das bringt dir nur mehr davon.
• Versuche nicht deine Gefühle zu benennen, wenn du dich niedergeschlagen fühlst. Höre auf sie „Schuld“ zu nennen oder „Frustration“ oder was auch immer. Registriere einfach, dass du nicht im Einklang bist und finde ihn wieder.
• Höre auf halbherzig zu wünschen. Wünsche groß was Qualität und Quantität betrifft! Und höre nie auf immer noch mehr zu wünschen. Dein höheres Selbst braucht Ziele, wohin es seine Energie fließen lassen kann. Also schaffe ihm diese.
• Höre auf zu denken, dass es nicht passieren kann. Diese Schwingung garantiert, dass es nicht passieren wird.
• Warte nicht darauf, dass du dich gut fühlst, sondern fühle dich bewusst gut. Mache eine Gewohnheit daraus. Fühle dich gut auch wenn der einzige Grund dafür ist, deine Frequenzen hoch zu halten, dein Ventil offen und deinen Widerstand so gering wie möglich zu halten.
• Nimm das alles hier nicht zu ernst. Ernsthaftigkeit schließt das Ventil. Nimm‘s leicht, hab Spaß damit und es passiert schneller.
• Handele nie, nie, nie ohne Inspiration und während dein Ventil geschlossen ist oder während du in einem Problem feststeckst. Öffne das Ventil und höre auf deine innere Stimme, bevor du handelst
• Versuche nicht die hässlichen, dunklen, fiesen Ursachen für das zu finden, was auch immer du glaubst, das nicht mit dir stimmt. Hör auf! Alles was du damit bewirkst, ist dem mehr Aufmerksamkeit zu schenken, was du nicht willst.
• Lebe nicht für das Endresultat indem du dir sagst: „Ich kann mich erst dann besser fühlen, wenn es passiert ist“
• Mache dir keine Vorwürfe, wenn du dich schlecht fühlst oder dein Ventil geschlossen ist. Du fühlst dich nur schlecht, wenn etwas unerwünscht ist, also gratuliere dir, dass es dir aufgefallen ist. So lange du nicht weißt was nicht erwünscht ist, kannst du auch nicht erkennen, was du dir wünscht.
• Höre auf an all das zu denken, was dein Ventil schließt (dich aus der Vortex haut): Alles, jeder, jede Situation, jedes Ereignis, jegliche Umstände, jeder Ort, jeder Film, jedes Essen, jeder Autofahrer, jeder Boss, jede Szenerie, egal was. EGAL WAS!
• Höre auf auf den Zug zu springen mit dem andere, schlecht gelaunte Menschen mit geschlossenem Ventil sitzen. Lass deine Energie dem entgegenfließen was du willst und verändere die Masse.
• Höre auf über deine Krankheit zu reden und damit zu bewirken, dass sie sich noch stärker auf deinen Körper auswirkt. Fang an darüber zu reden, wie dein Körper sich verjüngt und öffne dein Ventil um es zu erlauben.
• Höre auf mit dem „Angelegenheiten“-Spiel. Ein Angelegenheit ist nichts als eine Entschuldigung in schlechter Stimmung zu bleiben.
• Jammer nicht! Das macht dir nur bewusst, dass es etwas gibt, das du nicht hast.
• Höre auf zu denken, dass es irgendwas außerhalb von dir gibt, das irgendwas verändern kann.
• Habe keine Angst davor auf etwas zu schauen, was du nicht willst. Schaue es dir aus jeder Perspektive an und dann stecke all deine Energie in das was du willst und beabsichtigst.
• Rechtfertige nie deine Gefühle mir: „Ich habe Recht und du unrecht“ auch wenn es der Fall ist. Das schließt nur dein Ventil und du verfügst über keine positive Energie mehr für deine anderen Lebensbereiche. Denk dran: Wenn du eine Verbindung kappst, kappst du alle.
• Bereue nichts! Bereuen ist ganz besonders viel negative Energie.
• Starte nie ein neues Projekt, Geschäft, Abenteuer, Angelegenheit, Aktivität oder Beziehung ohne es zuvor lange visualisiert zu haben und ihm ganz viel leidenschaftliche Energie geschickt zu haben
• Denke es nicht. Fühle es!
• Denke nicht deine Reaktion. Fühle sie!
• Höre auf zu versuchen dich selbst zu finden. Fange lieber an dich selbst zu erlauben. Ein großartiges Leben ist dein Geburtsrecht. Du bist dein Leben, daher hast du auch ein Recht auf dich!
• Vergesse nie, dass du nicht einfach nur Joe oder Sally bist, und auch nicht einfach nur ein Tischler oder eine Sekretärin. Du bist Lebenskraft! Verhalte dich auch so! Sei es!
• Gebe nie auf! Gebe niemals, jemals auf!

Das war‘s für’s erste mit allem was man vermeiden soll. Morgen kommt alles, was man tun soll. Glaubt ihr, ich kriege das hin? Neee, ich mache so viele Dinge davon dauernd. Aber es steht ja auch dabei, dass man sich keine Vorwürfe dafür machen soll. Das schließt das Ventil, wie Lynn Grabhorn sagt, Abraham würden sagen es haut aus der Vortex und ich würde sagen, es versaut dir die Stimmung. Und wenn die Stimmung im Arsch ist, ist alles im Arsch. Es gibt nichts wichtigeres im Leben als gute Stimmung, als bevorzugter Seinszustand, als Leidenschaft und Freude an dem was man tut. Ich muss es mir immer mehr eintrichtern…..bämbämbäm

Wofür gebe ich 21 000 € aus? Ich hab keine Ahnung. Ich will neue Unterwäsche, vielleicht 5 Paar und lande damit auch nur bei 100 €. Neue Stiefel brauche ich, denn die hat das Wasser in der Wohnung geschrottet obwohl ich sie gerade erst beim Second Hand Laden gekauft hatte. Ich kann nur 150 € ausgeben, das darf doch nicht wahr sein??? Ich könnt noch mehr Gold kaufen, noch eine Theaterproduktion machen, oder einen Film drehen….Für Filme braucht man aber eigentlich mehr Geld. 21 000 € ist zum Leben zu wenig zum Sterben zu viel :-)))

Das reicht nicht, um sich eine Wohnung zu kaufen oder einen Film zu drehen, ist aber auch viel zu viel für Unterwäsche und Stiefel. Tztztztz….Vielleicht spiele ich die Tage mal Lotto. Ich kriege Lust darauf…

Freitag, 1. April 2011

Anpassungen vornehmen...




Tag 61: Meine Methode wandelt sich gerade. Ich glaube 30 Minuten visualisieren ist zu lange, und habe den Eindruck, dass ich dafür einfach nicht genug Bilder herstellen kann. Und wenn das passiert, kann es sein, dass ich mich auf die Abwesenheit ausrichte und das wollen wir ja nicht.

Außerdem denke ich, dass gute Stimmung doch das allerwichtigste ist, das was einem heilig sein sollte, komme, was da wolle. Das hat bisher am besten funktioniert und ich mache immer noch Heidis 30 sekündige REM-Phasen Imitation mit einem neuen Glaubenssatz, daraus hat sich bisher aber noch nichts ergeben….denke ich….gut, Heidi sagt, es dauert 30 Tage.

Und um die Wünsche überhaupt zu erkennen wird natürlich weiter das 1000 € Spiel gespielt und weil ich so viel Spaß hatte am Filmen und Schneiden der Rohvolutionssachen sollte ich 18 000 € irgendwie in so was investieren. Ich weiß nicht genau was, aber z.B. DVDs produzieren, so richtig professionelle mit Rezeptdemonstrationen wofür man natürlich ein Studio braucht und mehrere Kameras etc.

Aber ehrlich: Es ist ja schön sich so viele Wünsche bewusst zu sein, aber wo soll ich denn die Zeit her nehmen das alles zu machen? Mehr Zeit kann ich mir wohl kaum kaufen. Und da sind wie wieder an dem Punkt, dass Geld nicht alles ist..Oh je, ich muss noch mehr über mich nachdenken ;-))))

Donnerstag, 31. März 2011

Wie wärs denn mal mit Vorfreude...!!!




Tag 60: Ich weiß heute genau, was ich mit 17000 € mache. Ich mache eine eigene Inszenierung von Goethes „Die Launen des Verliebten“ was ich schon seit 10 Jahren machen will, aber nicht kann, weil ich kein Geld habe und Schauspieler, wie auch Regisseure, arbeiten nicht gerne für lau. Sie tuns, aber dann fühlt sich der Produzent scheiße.

Egal, ich hab gestern beim Flyerverteilen, das Theaterdefizit in mir entdeckt was durch die Absage der Kammeroper ausgelöst wurde und mich jetzt dazu auffordert mir zu überlegen, was ich bloß tun soll um dieses Bedürfnis zu befriedigen. Was Eigenes? Wovon denn…Also, 17000 € gehen komplett drauf für eine Inszenierung. Für die "Räuber" hatten wir 7000 € was so gerade gereicht hat. Ohne das wie Abendgage bekommen hätten. Mit 17000 € sieht das viel besser aus.

Ich hänge also gerade irgendwie in der Luft, fühle mich ambivalent, weder gut noch schlecht und habe immer noch reichlich unerfüllte Bedürfnisse. Ich stelle aber auch fest, dass ich, als ich mich bewusst um gute Stimmung bemüht habe nicht nur glücklicher war sondern sich auch mehr Synchronizitäten ergeben habe, es also scheinbar durchaus Sinn macht da explizit drauf zu achten. Nicht nur neutral und gelassen sondern richtig glücklich!! Ich arbeite heute also wieder mal mehr daran.

Zu dumm, dass ich meinen Joggingfreund erst heute Abend kurz vor Tagesende zu sehen kriege, denn die Stimmung, die er in mir erzeugt, hält meistens 24 Stunden vor. Naja, vielleicht geht das ja auch über Nacht…Oder ich übe mich in Vorfreude!!!

Dienstag, 15. März 2011

Das 1000 €-Spiel....




Tag 44: Die Lage in der Welt ist angespannt und ich tue mich schwer meine Stimmung richtig zu handhaben. Es kommen Situationen auf mich zu, mit denen ich mich bisher noch nicht auseinander setzten musste und gleichzeitig stelle ich fest, dass meine kleinen Wünsche so verschwindend unwichtig sind im Vergleich zu nuklearen Katastrophen. Und wenn ich auch momentan einfach gar keine Lust habe meinem Joggingfreund oder irgendeine Rolle zu visualisieren, so kommt doch das Bedürfnis nach Geld in mir immer mehr zurück, wahrscheinlich, weil ich es einfach schon viel zu lange nicht mehr hatte, und weil mein Konto leer ist.

Das Prinzip ist wieder das gleiche: Zu erkennen, was wir nicht wollen, zeigt uns was wir wollen und mich auf Geld zu konzentrieren kann evtl. dafür sorgen, dass sowohl meine Rolle als auch mein Joggingfreund zu mir kommen. Denn meistens ist es ja so: Erst wenn wir uns mit was anderem beschäftigen, kommen unsere Wünsche zu uns. Vielleicht kann man diese Situation auch ganz konkret herstellen?

Also sollte ich mich vielleicht mal wieder auf Geld konzentrieren und bin natürlich „zufällig“ wieder auf ein Abraham Video gestoßen in welchem es darum geht, wie man das Vertrauen bewahrt von Punkt A zu Punkt B zu kommen. Abraham schlagen dazu ein Spiel vor. Man gibt fantasiertes Geld aus für phantasierte Dinge aus und steigert so seine Vibration. Ich hab die Erklärung nicht ganz verstanden, aber ich probiere es einfach mal aus. Ist so ähnlich wie der 100 € Trick.



Man fängt mit 1000 € an, erhöht am nächsten Tag auf 2000, am dritten auf 3000 und nach 365 Tagen gibt man in Gedanken 365000 € aus. Ganz einfach.

Jetzt muss ich mir eigentlich nur noch überlegen wofür ich 1000 € ausgeben würde:

Ein IPhone für 680 €
2 kg Durian für 50 €
Fahrradreparatur für ca. 100 €
2 Bücher für 40 €, von Carol Look und Pierre Franckh
Neue Laufklamotten für ca. 100 €
1 Mal Sushi – all you can eat

Ganz schön schnell ausgegeben, wie?

Das Spiel geht natürlich so, dass ich morgen nicht die selben Dinge kaufen muss, denn die habe ich ja bereits erworben, sondern ich darf für 2000 € neue Sachen kaufen.

Ich spüre auf jeden Fall jetzt schon, dass meine Stimmung dadurch rauf geht. Abraham erklären in dem Video auch, dass wir ja all die Dinge die wir haben wollen, nur deshalb wollen, weil wir meinen, uns damit besser zu fühlen. Tatsächlich fühlen wir uns aber mit der Vorstellung daran schon besser und das ist mir gerade passiert.

Hier sind gerade zum ersten Mal seit 2 Wochen neue Bilder in mir aufgetaucht die mich elektrisiert haben, was sehr angenehm ist. Man muss sich scheinbar wirklich ganz bewusst um immer neue Wünsche bemühen, die alten sind ja schon in der Vortex drin, also warum sollte man sie weiter hegen und pflegen. Vielleicht muss man sie dann einfach los und entstehen lassen. Ich weiß, dass mir das schon mehrfach passiert ist.

Versprochen, ich komme da hinter, wie das alles funktioniert….

Freitag, 11. März 2011

Es fließt mit Freude...




Tag 41: So, der Geldstau ist ja, wie gesagt aufgelöst und ich habe eine weiter Rechnung bezahlt und jetzt fängt es richtig an Spaß zu machen, was wahrscheinlich daran liegt, dass mir das Rechnungen bezahlen, fast 1,5 Wochen versagt blieb.

Die Überzeugung wird bei mir auch immer stärker, dass tatsächlich immer wieder neues rein kommt, und dass das besonders dann passiert, wenn das Geld im Fluss bleibt. Daher habe ich jetzt viel weniger die Sorge, dass wenn ich eine Rechnung bezahle, mir nicht mehr genug zum Leben bleibt. Und selbst in den Momenten, wo mir nicht genug zum Leben blieb, habe ich überlebt und alles war in Ordnung. Ich denke also, dass ich Fortschritte mache und alles nur noch besser werden kann.

Zum meinem Vergnügen hat mir dann auch gestern noch eine Freundin erzählt, dass das meiste, was sie sich jemals visualisiert hatte, ganze 20 000 € waren. Na, das ist doch mal ne gute Nachricht!!!

Ich hab ihr darauf geantwortet, dass mir wahrscheinlich der Glaube dazu fehlen würde, soooo viel zu manifestieren. Sie hat mir dann bestätigt, dass das Problem halt häufig ist, dass es gerade dann nicht klappt, wenn man es dringend braucht, und somit der Druck zu groß ist. Denn Druck macht Angst. Das macht natürlich Sinn.

20 000 € sind in meiner Welt kein Muss, aber mindestens ein „nice to have“. Allerdings visualisiere ich sie mir auch nicht konkret.

Abraham sagen, die Dinge, die man sich wünscht, sind alles schon längst in der Vortex drin. Man braucht eigentlich nur noch darauf zu achten, dass man guter Stimmung ist, und dann kommen sie, was erklärt, warum manche Wünsche bei mir Jahre bis zur Materialisierung gebraucht haben. Sie kamen aber, da ich sie Jahre zuvor schon in die Vortex gepackt hatte. Also braucht man eigentlich gar nicht zu visualisieren, sondern einfach nur guter Stimmung zu sein. Leicht gesagt, schwer getan anhand all dessen, was uns in der Außenwelt begegnen kann. Und dennoch ändert es alles nicht...

„Gut“ und „schlecht“ muss in der Außenwelt vorhanden sein, damit wir wissen können, was wir uns wünschen und deshalb passieren auch dem positivsten Menschen immer wieder kleine negative Dinge, damit man sich so wieder auf das ausrichten kann, was man als gut empfindet. Und das ist ein Prozess, der nie beendet ist. Man macht einfach weiter damit: Sich auf das Positive ausrichten und sich in guter Stimmung üben und dann wird schon mal alles viel, viel besser.

Und somit muss ich aufpassen, dass ich keine Filme gucke, die mich in schlechte Stimmung bringen, denn das haut mich aus der Vortex raus und sofort fallen mir andere negative Dinge auf, die mich dann noch weiter von der Vortex entfernen und so was kann dann zu einer Abwärtsspirale werden. In solchen Momenten sollte man am besten inne halten, sich ganz klar werden, was gerade passiert und durch bewusste Anstrengung, sich wie Baron Münchhausen selbst, am eigenen Schopf, samt Pferd, aus dem Sumpf wieder herausziehen. Klingt absurd, funktioniert aber!:-)

Das Schlimme ist nur immer irgendwie, dass wir das Gefühl haben, wir hätten ein Recht auf unsere negativen Gefühle. Die Außenwelt hat uns so und so schlecht behandelt, der Kollege ist inkompetent, die Bank gemein, die anderen Verkehrsteilnehmer haben keine Ahnung und, und, und….

Ich glaube, dass Erkennen wird leichter, wenn man sich eingesteht, dass alles nur Projektion ist, dass alles, worüber wir uns aufregen nur mit uns selbst, und nicht mit den anderen, zu tun hat. Leider. Auch das erfordert wieder inne halten oder wie Lynn Grabhorn es ausdrückt: Alles, worum es geht ist zu lernen, ein gutes Gefühl von einem schlechten zu unterscheiden und sich dann für das gute zu entscheiden. Mehr nicht…

Mittwoch, 9. März 2011

Zu früh gefreut....




Tag 38: Ich lebe seit 14 Jahren in Köln, ich hätte eigentlich wissen müssen, dass nachmittags an Karnevaldienstag keine Bank auf hat. Mein Geldstau hält an und das macht komische Dinge mit mir.

Gestern war definitv nicht mein bester Tag, aber das wird vorbei gehen. Doch, eigentlich war der Tag ok, denn Sonne macht automatisch auch gute Stimmung und das hat nichts mit Depressionen und Vitamin D zu tun, denn die ganze Außenwelt ist mit Sonnenschein einfach viel schöner und Sonnenschein auf der Haut fühlt sich einfach toll an. Sonne ist etwas Wunderbares in der Außenwelt, was einem wiederfahren kann :-)) Der Abend war nach 21 Uhr einfach nicht angenehm und hat mich rausgehauen und sobald man rausgehauen ist durch nur einen negativen Gedanken, tauchen weitere negative Gedanken auf, was logisch ist, weil man nicht in der Vortex ist. Schwieriges Phänomen. Der Umkehrschluss ist aber ebenso wahr. Ein positiver Gedanke triggert weitere positive Gedanken und daher ist es beim Gesetz der Anziehung so sinnvoll sich in Dankbarkeit zu üben für die guten Dinge, die man schon hat! Gestern Abend ist aber erst 12 Stunden her und 8 davon habe ich geschlafen. Ich brauche noch ein bisschen Zeit um wieder rein zu kommen.

Ich stand also vor verschlossener Bank. Die Pfändung ist noch immer auf meinem Konto und Freude über das Bezahlen ist auch keine mehr vorhanden, weil ich durch einen negativen Gedanken gestern Abend auch wieder negative Gedanken über Geld genährt habe und darüber was denn ist, wenn mein ganzes Geld dann durch die Bezahlung der Pfändung aufgebraucht ist. Seufz...

Allerdings weiß ich auch, dass nicht alles aufgebraucht ist, ich habe mir aber auch nicht die Mühe gemacht auszurechnen wie viel noch da ist, weil das eh alles irrational ist, da Geld ja einfach so auftaucht. Aus allen möglichen Quellen!!! Ich weiß das, ich hab es erlebt, also verdammt nochmal, Verstand, begreife es doch endlich!!!

Er wird es begreifen, er hat es immer irgendwie begriffen, aber ich will meine Vorfreude wieder!!! Ich will dankbar sein, dafür, dass bald Rechnungen bezahlt sind. Ich will sicher sein, dass alles gut ist. Ich will weitere Rechnungen bezahlen und Geld fließen lassen….

Werde ich, allein mich jetzt gerade darauf auszurichten hilft schon!:-) Danke.

Ja, und Dankbarkeit ist super. Und dass ich dann auch wieder ein weiteres Hindernis genommen habe, ein weiteres Level erklommen habe…..Oh, ja, sie kommt zurück. Die Vorfreude von gestern kommt zurück. Gedanken auf virtuelles Papier bannen macht sie effektiver. Ich weiß das, ich habe es erlebt….

Ich finde es immer wieder witzig, wenn Abraham erzählen, wie sich Esther mit Momenten außerhalb der Vortex rumschlägt. Leider habe ich gerade kein Videobeispiel dafür. Das geht soweit, dass sie dann irgendwann zu dem Schluss kommt, sich eingestehen zu müssen, dass sie das eigentlich weiß, ihr einfällt, das sie selber darüber geschrieben hat und dann in einem ihrer Bücher nachschlägt was genau sie denn geschrieben hat.

Nobody’s perfect, nehme ich an.

Also, wenn das Esther noch passiert, warum sollte ich dann frei davon sein?

Das heißt nicht, dass es mir passt, denn ich weiß auch, dass ich zufriedener bin und alles besser läuft, wenn ich mich bewusst um gute Stimmung bemühe. Herrschaftszeiten noch eins!!!

Das Gesetz der Anziehung ist zwar total einfach, aber nicht ohne Hindernisse. Man muss sich wirklich sehr oft sehr gut zureden um da hin zu gelangen wo man hin will und häufig fühlen wir uns nur allzu wohl in unserem Selbstmittleid.

Warum ist das so? Weil wir meinen, die Negativität verlässt uns dann?

Da war kürzlich ein Kunde in der Videothek, der mir völlig unaufgefordert erzählt:

„Alles was aus Amerika kommt ist doch Scheiße!“

Ich: „Wie?“

Er: „Ja, ist doch alles nur Scheiße, was aus Amerika kommt“

Ich. „Wo steht das denn?“

Er: „Überall! Ist doch immer alles Scheiße. Ich leihe mir gleich diesen Film aus und der ist sicherlich auch wieder Scheiße“

Ich (der die Surrealität der Situation klar wurde): „Ist denn hier alles besser?“

Er: „Nein, in Deutschland ist auch alles Scheiße. Was die da oben alles machen ist doch Bockmist. Die Linken sind gut“

Ich: „Aber die Linken haben doch mit ihrer Polarisierung in 2 sozialdemokratische Lager dafür gesorgt, dass die SPD nicht regierungsfähig wurde und wir deshalb diese Regierung haben!“

Er: „Neee, die FDP ist schon gut“

Ich. „ Hä? Das ist doch jetzt aber genau der entgegengesetzte Flügel!“

Er: „ Ne, aber die sind schon gut!“

Ich: „Wissen sie was: Sich über Politik aufzuregen bringt‘s nicht.“

Er: „Wieso, das ist doch super!“

Ich: „Nein, das macht schlechte Stimmung, man ruiniert sich die Neven und außerdem kriegt man von Groll nur Krebs!“

Er: „Aber irgendwas muss man doch machen!“

Ich: „Klar. Man kann selber in die Politik gehen. Auf der Straße demonstrieren oder so was. Aber sich darüber aufregen ist total kontraproduktiv“

Boah, war der sauer auf mich.

Er wollte mich als Ventil um seinen Ärger abzulassen. Und das weiß ich, weil ich so was auch schon gemacht habe. Zu oft. Viel zu oft!!!

Man kann seine eigene, miese Situation nur zu leicht auf andere abwälzen. Es ist nur keine Lösung. Aber es fühlt sich vorerst gut an!

Ich weiß nicht wieso das so ist, wahrscheinlich ist es genau das selbe wie seine Gedanken auf Papier zu bannen. Man gibt sie ab. Aber man richtet sich auch darauf aus. Wenn ich jemandem meine miesen Gedanken erzähle stecke ich ihn aber damit an: „Geteiltes Leid ist halbes Leid“ Ist das gut? Schlecht?

Abraham sagen Freude sei immer stärker. Positiv immer kraftvoller als negativ.

Ich komme hier intellektuell nicht weiter. Mein Verstand verweigert die Zusammenarbeit.

Selbstmittleid….Hmmm…..komische Sache….

Dienstag, 8. März 2011

17 Sekunden....




Tag 37: Heute, endlich, ich freue mich – ich werde die Pfändung von meinem Konto beseitigen und den Geldstau auflösen und gespannt sein, was dann passiert: Was ich fühlen werde, was sich als nächstes an „Diversity“ zeigt und welche Wünsche mir daraufhin einfallen. Ich glaube nämlich wirklich ich brauche neue. Oder ich muss den alten mehr Energie geben. Oder mir ne höhere Summe visualisieren...

Auf der anderen Seite: Geht es wirklich darum Geld zu visualisieren? Lynn Grabhorn sagt ja, dass sie an ihrem Geldfluss erkennen konnte, ob sie offen war oder nicht. Sprich, bei guter Stimmung kommt automatisch das Geld, was wir uns wünschen. Und wünschen tun wir auch immer automatisch bzw. all unsere Wünsche sind schon lange in der Vortex manifestiert. Wir haben sie teilweise schon vor Jahrzehnten dort hinein plaziert. Aber sie können erst erfüllt werden, wenn wir guter Stimmung, also in der Vortex sind.



Ich, war aber eigentlich mein ganzes Leben lang in schlechter Stimmung und daher kommen die Dinge in einer riesigen, zeitlichen Verzögerung zu mir. Einer Verzögerung von Jahrzehnten!!!

Also, schon etwa als ich 12-16 war, habe ich mir meine Vorstellung des idealen Mannes gemacht, gemessen an irgendwelchen Stars etc. Es hat 15 Jahren gedauert, bis so ein Mann in mein Leben trat, der all das erfüllte, was ich als Teenager schon erstrebenswert fand. Wahnsinn! Ach so, das ist natürlich mein Joggingfreund.;-)

Ich habe mir vor 6 Jahren gewünscht, dass mein Joggingfreund an meinem Geburtstag bei mir ist und wie lange hat das gedauert? Genau, bis letztes Jahr. Aber das es so gekommen ist, kann tatsächlich auch nur mit meinem Wunsch zusammen hängen, weil mein Joggingfreund rein „zufällig“ nur an meinem Geburtstag in der Stadt war. Also, es gibt keine andere Erklärung!

Na und so erfüllen sich dann, sobald wir guter Stimmung sind, also in der Vortex, all die Dinge die wir uns auch schon vor Ewigkeiten gewünscht haben. Die Ereignisse lassen einfach keinen anderen Schluss zu. Und weil alle Menschen sich Geld wünschen, kommt Geld dann automatisch zu einem, wenn man guter Stimmung ist.

Das guter-Stimmung-sein ist leichter geworden, aber auch immer noch manchmal eine Herausforderung. Es gibt Momente, in denen ich überfließe vor Glück und andere, in denen ich neutral bin, so scheint‘s. Überfließen vor Glück tue ich, wenn ich z.B. Synchronizitäten wahrnehme. Oder etwas Neues, Aufregendes in der Außenwelt passiert. Und es gelingt mir auch in jeder 30 minütigen Visualisierung morgens ziemliche Glücksgefühle her zu stellen.

Abraham sagen, dass 17 Sekunden davon genügen und dass jede Verlängerung um weitere 17 Sekunden eine exponentielle Steigerung der Anziehungskraft ist. Es gibt aber auch Tage, vorgestern z.B., da habe ich das Gefühl, dass ich nur während der Visualisierung in guter Stimmung war und den Rest des Tages neutral.

Ich bin aber weitaus besser als früher. Ich mache mir keine negativen Gedanken mehr. Manchmal schleicht sich einer ein, den ich erkenne und zerstöre oder umkehre. So was in der Art. Und mein ganzes Leben funktioniert dabei besser. Schauen wir was weiter kommt!

Samstag, 26. Februar 2011

Wenig geht und mehr kommt....




Tag 27: Eigentlich hätte ich heute kaum was zu schreiben gehabt, weil ich mich gestern fast nur mit Kunst auseinander gesetzt habe und damit, warum Leute sich aufregen über Leute die sie gar nicht kennen, deren Blog sie nur lesen...

Und dann frage ich aus Jux und Tollerei meine E-Mails ab und habe die Benachrichtigung von PayPal im Postfach, die mir mitteilt ich hätte eine Spende erhalten, der dann auch noch total liebe Worte der Anerkennung beigefügt waren. !!! Mein Herz geht auf, ich blühe auf…Ich bin offen und empfänglich! - für mehr...

Mich hatten heute früh noch kleine Sorgen befallen, weil ich sehen musste, dass die Sparkasse heute, am 26., schon den Monatsabschluss gemacht hat und Kontoführungsgebühren abgebucht hat. Es ist mir offensichtlich gelungen direkt auf das negative Gefühl, was das ausgelöst hat, zu reagieren, es beiseite zu schieben und gegen ein positives zu ersetzen und schwupp die wupp kommt mehr Geld rein, als die Sparkasse abgebucht hat.

Das positive Fühlen ist wirklich effektiver als alles was ich zuvor gemacht habe und es tut mir ja auch leid, wenn das was ich hier schreibe, von Leuten gelesen wird, die nicht daran glauben und die sauer sind weil sie dadurch vielleicht in die Bredouille gebracht werden ihre Einstellung zu überdenken. Ich weiß, dass das hart ist, aber was soll ich den machen? Verleugnen, dass der Prozess funktioniert? Besser als das Rumdoktern an der Außenwelt?

Vielleicht funktioniert es für andere Leute nicht so leicht. Vielleicht bin ich durch die Schauspielerei irgendwie besser in der Lage Gefühle herzustellen oder Bilder vor dem geistigen Auge zu kreieren, aber daran ist doch nicht das Gesetz der Anziehung schuld???

Das ist, wie sich darüber aufzuregen, dass man nicht fliegen kann, weil die Gravitation böse ist und es an den Vögel auszulassen!!!

Kennt ihr den Spruch: „Wer liebt dem wachsen Flügel!“

Wer liebt ist so freudig gestimmt, dass ihm einfach alles gelingt. Auch das Fliegen. Trotz Erdanziehungskraft. Ok, der Vergleich hinkt, weil das Gesetz der Anziehung ja nach oben zieht und nicht nach unten, aber es stimmt schon. Das Gesetz der Anziehung, oder ich, sind nicht daran schuld, wenn jemand anderes sich selbst nicht in gute Stimmung bringen kann oder noch schlimmer, süchtig ist nach schlechter Stimmung. Man muss sich, wenn man nicht gerade verliebt ist, schon ein bisschen um gute Stimmung bemühen...

Denn Leute, die auf die Idee kommen, mich beleidigen zu müssen sind nicht in guter Stimmung und dann ist es auch kein Wunder, wenn bei ihnen das Gesetz der Anziehung nicht funktioniert.

Aber wie bereits im Rohkost-Blog geschrieben, ich empfange jegliche Kritik von euch da draußen mit Liebe, denn es zeigt mir, dass ich richtig handele, sonst würdet ihr euch nicht bedroht fühlen….Allerdings:
„What you think of me ist none of my business“

Mittwoch, 23. Februar 2011

Visualisierung vs. Glauben




Tag 24: Tja, ich hadere mit mir, weil ich nichts weiß, was mich in gute Stimmung bringen könnte. Besonders nachdem ich mich im Rohkost-Blog nochmal mit den gestrigen Ereignissen beschäftigt habe, die aus der Außenwelt auf mich eindrangen, bei denen ich aber auch davon ausgehen muss, dass ich sie selber angezogen habe. Ich gehe nicht davon aus, dass es hier einen Leser gibt, der nur dieses Blog liest, daher werde ich das alles nicht nochmal wiederholen. Ich stelle aber definitv fest, dass wenn der Vortag gut war, mir das Erinnern und Repitieren gut tut, und wenn er eben nicht so gut war, tut es mir auch nicht gut. Daher sollte ich eigentlich gar nicht darüber schreiben, was mich Negatives bewegt hat oder noch besser: Negatives sollte mich gar nicht erst bewegen!!! Aber wer war zuerst da, die Henne oder das Ei?

Ich schleppe 30 Jahre negatives Denken mit mir rum, da kann ich wohl kaum davon ausgehen, dass sich das alles von jetzt auf gleich auflöst.

Abraham sagen, dass alle Gedanken in denen wir uns üben zu Überzeugungen werden und das, wovon wir überzeugt sind, ziehen wir dann auch an. Ich kann nicht behaupten, dass ich alle negativen Überzeugungen bereits durch positive ersetzt hätte, aber das wäre wohl auch ein Wunder, wenn das binne 3 Wochen ginge. Daher ist wohl weiteres Üben angebracht. Die Flinte ins Korn zu werfen ist aber, nach all dem tollen, was in den letzten Wochen passiert ist, auch eine Schnapsidee.

Daher schwinge ich mich wieder aufs Pferd und gehe davon aus, dass mich die Erfahrung lehren wird. Wenn ich jetzt lerne wie ich mit sowas am leichtesten umgehe, fällt es mir in Zukunft leichter!

Denn, egal wie positive jemand gestimmt ist, es wird immer negative Erfahrungen geben, allein schon damit wir erkennen was wir nicht wollen, denn nur dadurch können wir erkennen was wir wollen und nur durch das Erkennen was wir wollen können wir wissen worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten sollen. Es ist wirklich recht einfach. Und darüber hinaus völlig logisch.

Ich werde mich also, um meine Stimmung wieder ins Fließen zu kriegen, heute mal darauf konzentrieren wofür ich dankbar bin, denn auf die Art und Weise ist es recht leicht positive Stimmung herauf zu beschwören. 30 Minuten habe ich Zeit und natürlich werde ich mit einfließen lassen, dass das heutige Casting Spaß macht und alle nett sind.

Rollen zu visualisieren fällt mir tatsächlich fast so schwer wie Unsummen Geld was mit Glauben zusammen hängt. Die Wahrscheinlichkeit ist geringer, dass man eine Rolle kriegt als das man sie nicht kriegt. Und wenn man das glaubt ist das auch so. Fast alle Schaupieler glauben das aber. Und die Wahrscheinlichkeit dass 20000 € aus dem Nicht auftauchen…Nun ja, auch daran fällt es schwer zu glauben, wenn man die Erfahrung noch nicht gemacht hat. Ich übe mich. Üben, üben üben…“Alles ist gut angelegt in meiner Welt!“