Dienstag, 8. März 2011
17 Sekunden....
Tag 37: Heute, endlich, ich freue mich – ich werde die Pfändung von meinem Konto beseitigen und den Geldstau auflösen und gespannt sein, was dann passiert: Was ich fühlen werde, was sich als nächstes an „Diversity“ zeigt und welche Wünsche mir daraufhin einfallen. Ich glaube nämlich wirklich ich brauche neue. Oder ich muss den alten mehr Energie geben. Oder mir ne höhere Summe visualisieren...
Auf der anderen Seite: Geht es wirklich darum Geld zu visualisieren? Lynn Grabhorn sagt ja, dass sie an ihrem Geldfluss erkennen konnte, ob sie offen war oder nicht. Sprich, bei guter Stimmung kommt automatisch das Geld, was wir uns wünschen. Und wünschen tun wir auch immer automatisch bzw. all unsere Wünsche sind schon lange in der Vortex manifestiert. Wir haben sie teilweise schon vor Jahrzehnten dort hinein plaziert. Aber sie können erst erfüllt werden, wenn wir guter Stimmung, also in der Vortex sind.
Ich, war aber eigentlich mein ganzes Leben lang in schlechter Stimmung und daher kommen die Dinge in einer riesigen, zeitlichen Verzögerung zu mir. Einer Verzögerung von Jahrzehnten!!!
Also, schon etwa als ich 12-16 war, habe ich mir meine Vorstellung des idealen Mannes gemacht, gemessen an irgendwelchen Stars etc. Es hat 15 Jahren gedauert, bis so ein Mann in mein Leben trat, der all das erfüllte, was ich als Teenager schon erstrebenswert fand. Wahnsinn! Ach so, das ist natürlich mein Joggingfreund.;-)
Ich habe mir vor 6 Jahren gewünscht, dass mein Joggingfreund an meinem Geburtstag bei mir ist und wie lange hat das gedauert? Genau, bis letztes Jahr. Aber das es so gekommen ist, kann tatsächlich auch nur mit meinem Wunsch zusammen hängen, weil mein Joggingfreund rein „zufällig“ nur an meinem Geburtstag in der Stadt war. Also, es gibt keine andere Erklärung!
Na und so erfüllen sich dann, sobald wir guter Stimmung sind, also in der Vortex, all die Dinge die wir uns auch schon vor Ewigkeiten gewünscht haben. Die Ereignisse lassen einfach keinen anderen Schluss zu. Und weil alle Menschen sich Geld wünschen, kommt Geld dann automatisch zu einem, wenn man guter Stimmung ist.
Das guter-Stimmung-sein ist leichter geworden, aber auch immer noch manchmal eine Herausforderung. Es gibt Momente, in denen ich überfließe vor Glück und andere, in denen ich neutral bin, so scheint‘s. Überfließen vor Glück tue ich, wenn ich z.B. Synchronizitäten wahrnehme. Oder etwas Neues, Aufregendes in der Außenwelt passiert. Und es gelingt mir auch in jeder 30 minütigen Visualisierung morgens ziemliche Glücksgefühle her zu stellen.
Abraham sagen, dass 17 Sekunden davon genügen und dass jede Verlängerung um weitere 17 Sekunden eine exponentielle Steigerung der Anziehungskraft ist. Es gibt aber auch Tage, vorgestern z.B., da habe ich das Gefühl, dass ich nur während der Visualisierung in guter Stimmung war und den Rest des Tages neutral.
Ich bin aber weitaus besser als früher. Ich mache mir keine negativen Gedanken mehr. Manchmal schleicht sich einer ein, den ich erkenne und zerstöre oder umkehre. So was in der Art. Und mein ganzes Leben funktioniert dabei besser. Schauen wir was weiter kommt!
Montag, 7. März 2011
Gleichgültigkeit vs. Dankbarkeit...
Tag 36: Oh je, ich bin wunschlos glücklich. Komisches Gefühl. Es gibt nichts, dessen Abwesenheit negative Gefühle in mir auslöst. Dieses „Wunschlos glücklich“ ist aber auch leider auch kein totales erfüllt sein mit Glücksgefühlen, wie ich es z.B. an Tagen erlebt habe, an denen ich mich mit meinem Joggingfreund getroffen habe, oder an denen ich tolle Castings hatte. Also, wo kriege ich jetzt dieses tolle Gefühl her?
Mein Joggingfreund ist nicht verfügbar, der hat Konzert in München und elektrisierende Visualisierungen habe ich auch gerade nicht. Ich habe bereits alles was ich mir wünsche vor meinem geistigen Auge so oft durchgespielt, dass ich es nicht vermisse. Sehr, sehr seltsam, aber auch das hatten wir schon mal in den letzten 35 Tage und auch da kam dann wieder irgendwas hoch, was ich nicht wollte und daher direkt auch wusste was ich wollte!
Morgen fahre ich zur Bank, löse die Pfändung auf und hole Ein einschreiben von der Post ab, und momentan gehe ich davon aus, dass das nicht angenehm sein wird, was es natürlich auch nicht werde kann, wenn ich davon ausgehe.;-) Ich glaube aber auch, das Ganze ist zu kurzfristig um da jetzt noch gute Gefühle drüber zu erzeugen und vielleicht muss ich das auch nicht. Denn vielleicht ist es viel wichtiger zu erkennen, was ich nicht will, denn momentan ist es langweilig.
Visualisierungen machen dann am meisten Spaß, wenn sie neu sind. Dazu braucht man meistens ein paar neue Eindrücke, die man in der Außenwelt gesammelt hat. Keine Ahnung warum das so ist. Das heißt, ich müsste mich nach draußen begeben und mir anschauen was ich will. Ich könnte ins Theater gehen, was meist Wünsche in mir aufkommen lässt oder auch in ein Einkaufszentrum, wenn es um materielle Dinge geht.
Dumm nur, dass mir das ausgerechnet Rosenmontag einfällt wo in Köln alles dicht ist und Karneval will ich mir nicht wünschen.
Nun ja, ich gehe davon aus, dass sich das morgen eh klärt und dass ich dann wieder mit einem Gefühl das Mangels konfrontiert sein werde und dann will ich auch wieder mehr haben. - Oh je, ich bin das Gefühl des Mangels so gewöhnt, dass ich es vermisse!!!!
Auf der anderen Seite, vielleicht ist dieses Gefühl der Gleichgültigkeit das effektivere. Denn, in Bezug auf die Dinge die man bereits hat, ist man ja auch gleichgültig, deshalb will man ja auch immer wieder was Neues um sich wieder erregt zu fühlen. Und momentan fühle ich mich gleichgültig gegenüber der Dinge, die ich eigentlich will, und das nur weil ich sie als bereits habend visualisiert habe. Also, vielleicht ist das besser. Vielleicht ist aber Dankbarkeit und Vorfreude besser. Da muss ich noch mal drüber nachdenken…
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Sonntag, 6. März 2011
Der Weg des Künstlers?
Tag 35: Immer noch Geldstau. Ich bin noch reicher geworden, als ich schon war, weil ich Gehalt in der Videothek bekommen habe, jetzt richtig viel Geld in meinem Portemonnaie ist und das Konto auch noch voll ist. Zum einen fühle ich mich jetzt reich, zum anderen freue ich mich darauf Dienstag zur Bank fahren zu können, die Pfändung aufzulösen und dann mal zu schauen, was dann noch da ist, denn es sind ja auch noch andere Rechnungen zu begleichen, aber meine Vorfreude auf’s Rechnungen begleichen ist ziemlich groß ;-))))
Auch wieder Gesetz der Anziehung: „Worauf am meisten man erpicht….“
Also will ich Geld offensichtlich nur, um meine Nerven zu beruhigen. Wenn ich meine Nerven aber gar nicht erst beunruhige, brauche ich sie auch nicht beruhigen, oder?
Byron Katie sagt: „Nicht der Gedanke ist das Problem, ihn zu glauben, ist das Problem“
Ich erwische mich gelegentlich bei negativen Gedanken, die ich dann ganz schnell negiere, indem ich mir sage, dass der Gedanke Blödsinn ist, oder dass ich das gar nicht so genau wissen kann - und es funktioniert eigentlich immer. Gut ist es, wenn man direkt was zur Hand hat, ein gutes, rationales Argument mit dem man die Falschheit des Gedankens belegen kann. Daher war es auch so gut von mir, eine Liste zu schreiben, mit all der Argumente, die dafür sprechen. Für was auch immer.
Wenn man Gedanken auf Papier bannt, oder auch auf virtuelles Papier, hat das einige Vorteil. Man fixiert sie damit, man beschäftigt mich intensiver mit ihnen, weil sie auf Papier keine Bilder mehr beinhalten, sondern man die Bilder des geistigen Auges ausschließlich mit Worten darbieten muss, Gedanken auf Papier bannen, kann sie kleiner und weniger wichtig machen, man kann sich damit aber auch davon befreien und so seine Ängste in Bezug auf manche Gedanken los werden. Daher empfiehlt Julia Cameron in Der Weg des Künstlers: Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität
Julia Cameron empfiehlt zum Beispiel, wenn man einen künstlerischen Rückschlag erlebt hat, also irgendwas Negatives passiert ist, wie ein Verriss, oder das man die Rolle nicht bekommen hat, oder der Regisseur einen in Grund und Boden kritisiert, dass man sich alte, positive Kritiken vor Augen führen soll, und somit die eigene Stimmung wieder hoch geht. Und die Stimmung muss, muss, muss hoch, sonst geht gar nichts.
Wie komme ich jetzt darauf….Keine Ahnung, es war nicht beabsichtigt über Kunst zu schreiben, aber wie ich schon sagte sind die Regeln der Schauspielerei die selben wie die des Lebens, was mir ja bei „Kallwass“ aufgefallen ist und eigentlich ist die Kunst halt auch genauso wie das Leben. Es heißt nicht umsonst "Bretter die die Welt bedeutetn" (der Satz ist übrigens von Schiller und gemeint hat er damit, dass das Theater das Leben er-/be-/andeutet). Alles was Julia Cameron über das Erreichen eines kreativen Selbstausdrucks schreibt, kann man auch auf alles andere, was man im Leben erreichen will mit Hilfe ihrer Anregungen erreichen. Ich sollte es nochmal lesen. Ein zehntes Mal….Es war vor 12 Jahren oder so, meine Bibel. Ich kann es fast auswendig. Und doch…..tztztzt…man lernt nie aus.
Wenn ich alles, was ich so gelesen habe in den letzten 10-15 Jahren, ergibt sich so nach und nach ein Zusammenhang. So langsam, glaube ich, weiß ich wie das Leben funktioniert, nämlich nach dem Gesetz der Anziehung. In der Kunst und auch in Bezug auf Beziehungskisten, mit denen ich mich auch mehrere Jahre auseinander gesetzt habe. Und überhaupt alle Probleme, die ich jemals hatte und alle Entwicklungen die ich durchgemacht habe.
Und dann frage ich mich: Soll ich mir ernsthaft die Mühe machen, mich mit Bundespolitik auseinander zu setzen, und mich über zu Guttenberg und die Regierung aufregen, wenn ich doch gerade dabei bin das Leben zu checken?
Sich über die Regierung aufregen, bringt ja sowieso nichts. Das Einzige was man machen kann, ist ihr Weisheit und kluge Entscheidungen zu visualisieren, damit sie das Land gut regieren Man sollte jedenfalls nicht die Regierung und das schlechte Wetter benutzen, um seine eigene Sucht nach mieser Stimmung zu bedienen ;-))))
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Samstag, 5. März 2011
Rede niemals, niemals drüber...
Tag 34: Ich hadere ein wenig mit meiner Unfähigkeit mein Geld ausgeben zu können.
Es ist ja immer so: entweder hat man Zeit oder man hat Geld. Ich hab grad Geld aber keine Zeit und jetzt kommt heute Abend noch mehr neues Geld zu mir und ich kann es nicht mehr überweisen. Ich glaube aber es ist sehr sinnvoll es zu überweisen, nicht nur, weil ich es Leuten schulde, sondern auch, weil ich einen Geldstau baue!
Nun, ich sollte nicht hadern, da auch das seine Gründe haben wird, Vielleicht will ja das Schicksal, dass ich lerne wie es sich anfühlt Geld zu haben und meine Visualisierung entsprechend anzupassen, dass ich nicht nur visualisieren wie ich es habe, sondern zudem wie ich es ausgebe und wie dann neues zu mir kommt!
Alles nicht so leicht, aber Lynn Grabhorn schreibt, dass sie allein daran, wie viel Geld zu ihr strömt erkennen kann, wie offen ihr Ventil ist.
Meins war dann wohl am offensten am Montag, als ich bei „Kallwass“ war. Zufall, dass es exakt sieben Jahre nachdem ich meinen Joggingfreund kennen gelernt hatte am offensten war? Hm, ich glaub ja nicht an Zufälle.;-)
Das allerwichtigste ist nicht zu stagnieren, weiter zu lernen, weiter zu reflektieren, in allen Lebensbereichen und vor allem, weiter seine Aufmerksamkeit auf das richten was man will. Dazu habe ich gestern Folgendes gemacht. Einen Präventivschlag!
Ich habe eine Liste geschrieben mit all den Gründen, warum ich die Rolle in „My fair Lady“ bekomme. Ach, und auch eine Liste, warum ich meinen Joggingfreund bekomme und ob ihr’s glaubt oder nicht, beide Listen sind ziemlich lang geworden. Eine ganze Din A4 Seite.;-)
Solch eine Liste hilft sich in Momenten des Zweifels auf das richtige auszurichten: auf Synchronizitäten, die sich ereignen, die Belege dafür sich, dass der Wunsch sich manifestiert, aber auch auf völlig rationale Gründe und Zeichen in der Außenwelt, die die Annahme belegen. Ich hab für beides ca. 20 Gründe gefunden und das reicht mir. Ich hab sie gestern ein paar Mal durchgelesen um zu beobachten, was in mir passiert, wenn ich sie lese und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden, also habe ich sie dann direkt auch nochmal vor dem Schlafengehen gelesen. Und es fühlte sich sehr gut an!
Und hier noch ein Tipp von Abraham: Sprecht niemals, niemals über das, was ihr nicht wollt, denn drüber sprechen schenkt ihm Aufmerksamkeit. Auch ich muss das noch häufig lernen!
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Donnerstag, 3. März 2011
Wie manifestieren, was man wirklich, wirklich will....???
Tag 33: Also, Geld ist gerade kein Problem. Komisch. Kommt mir sehr komisch vor…Bin ich nicht gewöhnt, aber, ich kann ja auch mal in Richtung nächste Woche denken.
Also, da ist ja immer noch die Pfändung auf meinem vollen Konto und die Künstlersozialkasse hat mir noch nicht zurück geschrieben ob sie mir eine Ratenzahlungsvereinbarung anbieten. Daher gehe ich davon aus, dass ich alles Geld, was ich morgen bekomme auf das Konto werde tun müssen und der Bank sage, dass sie die Pfändung ausführen sollen. Ich würd’s ja heute tun, aber dazu fehlt mir die Zeit, ich würd’s auch Morgen tun, aber da ist Samstag und nach der Arbeit ist die Bank zu. Sonntag geht auch nicht, Montag ist Rosenmontag und ich bin in Köln, also geht’s erst Dienstag.
Somit habe ich Geld, was ich nicht ausgeben kann!!!
Ich hab entweder keine Zeit es auszugeben oder es sind grad keine Geschäftszeiten. So was ist mir schon lange nicht mehr passiert. Allerdings, die Pfändung wird mir wohl kaum weglaufen. Was schlussendlich heißt, ich habe gerade keine Geldsorgen, vielleicht nächste Woche, vielleicht auch nicht, wahrscheinlich nicht, weil ja immer was kommt. Es ist so :-)))))
Meine Zahlungswilligkeit nicht ausleben konnte ich schon sehr, sehr lange nicht mehr.
Und weil Geld gerade keine Sorgen bereitet und Verdauungsstörungen auch nicht, lebe ich meine „Sucht nach Sorgen“ auf anderen Betätigungsfeldern aus. Bei Kunst und Liebe…
Ich habe immer noch die Herausforderung mir eine Rolle zu manifestieren. Die negativen Gefühle, die ich in meiner 10 jährigen Berufslaufbahn bei jedem Warten auf Zu- oder Absage , gewälzt habe, schaffe ich nach und nach abzustellen. Ich habe aber auch das Gefühl, bei dieser Rolle ist alles irgendwie anders.
Die Herangehensweise war ja schon anders. Ich habe unabsichtlich mich selbst ausgetrickst.;-)
Ursprünglich wollte ich mich für die Hauptrolle bewerben, davon hat mir meine Gesangslehrerin, diese wunderbare, weise Frau, aber abgeraten, weil sie gemerkt hat, welch einen Druck mir das macht. Ich hab mich also gefügt und mich für eine kleinere Rolle beworben und mich so des Drucks entledigt, was dafür gesorgt hat, dass ich das beste Vorsingen jemals abgeliefert habe, weil ich dachte es sein fast egal wie ich singe, die Rolle die ich wollte, hat eh mehr zu sprechen als zu Singen. Und da sind wir wieder bei dem Thema warum ich dazu neige bei Vorsingen zu versagen: Weil ich mir selbst zu großen Druck mache und in Katastrophendenken übergehe. Ich denke immer nur daran: „Was wenn es nicht klappt“ – anstatt mich darauf zu freuen, dass ich zeigen kann, was ich kann!
Und so war diese Rolle von Anfang an mit völlig andere Stimmung behaftet und ich stehe vor dem Dilemma mir etwas manifestieren zu wollen, was ich wirklich sehr, sehr gerne haben möchte und was auch kein Geld der Welt kaufen kann. Daher gibt es einfach keinen anderen Weg als guter Stimmung zu sein und zu bleiben. Unterstützend hilft dabei, dass ich davon ausgehe, dass alle anderen sich sicherlich nicht des Gesetz der Anziehung bedienen. Zumindest nicht bewusst. Und wie auch immer es kommt, es hat einen Sinn.
Ich will diese Rolle lieber als „Stromberg“, wenn ich „Stromberg“ bekommen hätte, hätte ich für "My fair Lady" aber wahrscheinlich keine Zeit gehabt. Wer weiß es also?! Auch wenn es nicht klappt, gibt es gute Gründe dafür. Aber erst mal visualisieren, dass er klappt!!!
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Frage nicht was Geld für dich tun kann, sondern was du für Geld tun kannst...;-)))
Tag 32: Ich habe reichlich Geld. Mein Portemonnaie fließt über, was mich dazu neigen mach,t daran denken zu wollen, wie ich in Zukunft Geld habe und ausgebe.
Nein, das ist irgendwie missverständlich formuliert. Ich bin sooo süchtig nach Geldsorgen, dass ich mir jetzt schon, wenn ich auf Autopilot stelle, also am 3. März Gedanken um die nächste Miete machen will. Das ist krank! Sowohl diesen Monat, als auch letzten Monat hat sich das zahlen der Miete mehr oder weniger spontan ergeben, ich wusste erst zu Ende des Vormonats wo die Miete her kommen würde. Und dass sie kommt, habe ich ja auch erfahren. Wenn ich jetzt noch mehr Geld zur Verfügung hätte würde ich mir Gedanken machen, wo die Miete für Oktober, oder noch weiter in der Zukunft, herkommen soll. Dass ist der Nachteil am Geld habe: Wenn man süchtig nach Geldsorgen ist, fällt einem immer irgendein Zeitpunkt in der Zukunft ein, auf den man wieder Geldsorgen projizieren kann. In den Momenten wo man vor lauter Geldmange nichts zu essen hat, macht man sich um die Zukunft witzigerweise keine Gedanken!;-)
Also versuche ich es zu vermeiden auf Autopilot zu gehen und mich ganz bewusst daran zu erinnern, dass, wenn ich guter Stimmung bin, das Geld und die Ideen, die ich umsetzten muss, damit alles was ich brauche zu mir kommt, zu mir strömen. Denn das war ja auch die letzten paar Wochen so.
Vor 2-3 Wochen hatte ich mir mal 500 € visualisiert. Die waren gestern da. Teilweise auf dem Konto, teilweise in bar, allerdings gebe ich sie auch sofort wieder aus. Und irgendwie kommt mir das so vor, als hätte ich sie zwar manifestiert aber irgendwie umsonst….und das ist nun mal völliger Blödsinn, da ich das Geld ja nur manifestieren wollte um es aus zu geben, denn dazu ist ja Geld auch da!!! Ich habe ja während der Visualisierung nicht daran gedacht, dass ich das Geld jetzt bis zu meinem Tode auf meinem Konto lasse…Da sieht man mal, was ich für eine gestörte Beziehung ich zu Geld habe. Kein Wunder dass es mich nicht mag, und somit nicht zu mir kommt. Ich verstehe es ja nicht. Hab ihr euch schon mal von einem anderen Menschen, oder noch besser, einem Partner, unverstanden gefühlt? Ich ja, und ich fand das schrecklich. So geht es Geld mit mir. Ich verstehe seine Aufgabe nicht, begreife nicht, dass es fließen muss, dass das sein Schicksal ist. Geld vom Fließen abzuhalten ist wie eine Blume vom Blühen abzuhalten. Es ist wider seiner Natur.
Die 500 € sollten doch nur kommen um wieder ausgegeben zu werden und so soll alles Geld was ich will kommen um ausgegeben zu werden. Allerdings impliziert das, dass man, im klassischen Sinne, somit gar nicht reich werden kann. Denn Geld kann man genauso wenig behalten, wie man Wind und Sonne behalten kann.
Und das ist auch der Grund, warum Steve Pavlina sagt, dass wahre Überfülle darin besteht, sich alles was man möchte zu manifestieren oder besser, zu realisieren, dass einem alles auch ohne ein dickes Bankkonto zur Verfügung steht. Wir glauben immer, Geld erfülle uns unsere Wünsche, eigentlich tut das ja aber unsere Stimmung...
Ich arbeite weiter dran, und will mal versuchen ca. 1000 € zu manifestieren, die ich dann sofort ausgeben…
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Mittwoch, 2. März 2011
Rollen manifestieren...
Tag 31: Ich bin überaus fasziniert darüber wie Geld zu Geld kommt oder doch eher darüber wie es sich manifestiert!
Ich hatte schlussendlich gestern gar kein Geld in der Tasche. 50 Cents maximal. Ich war aber frei von Sorgen, im Moment, guter Dinge und in dem Glauben, dass ich zum Ende des Tages schon Geld bekommen würde.
Ich weiß, niemand weiß es besser als ich, dass es sauschwer ist sich nicht arm zu fühlen, wenn man die Armut an jeder Ecke im Leben spürt, aber das ist die einzige Chance irgendwas an der Situation zu ändern. Es klappt nicht immer, und es dauert seine Zeit, aber es wird besser.
Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich zum letzten Mal tatsächlich nicht mehr genug Geld hatte um Essen zu kaufen. Doch, es war irgendwann letzten Sommer. Danach kam immer alles Geld zu mir, was ich brauchte.
Es fällt mir jetzt wesentlich leichter negative Gedanken zu entdecken und zu beseitigen. Vielleicht fällt mir das aber auch leichter, weil sie jetzt einzeln auftauchen und nicht mehr ein Pulk negativer Gedanken auf einmal sind, eine Kette oder noch besser ein Teufelskreis an negativen Gedanken. Denn der Teufel sitzt immer noch in der Erwartungshaltung und zwar in einer negativen.
Man darf nie, nie, nie denken: „Das klappt bestimmt nicht“
Ich versuche mich gerade daran raus zu finden, ob nicht die Enttäuschung in beiden Fällen gleich groß ist. Ich meine, wenn man sich gedacht hat: „Das klappt eh nicht“ und „Wir schon klappen“ - und es dann nichts wird.
Wir neigen ja dazu denken zu wollen, dass wir uns besser nicht allzu große Hoffnungen machen sollten, weil wir dann weniger enttäuscht sind. Sind wie das wirklich? Sind wir wirklich weniger enttäuscht? Wenn nicht, ist dieses Konzept jedenfalls totaler Blödsinn und es gibt noch weniger Gründe für irgendein negatives Denken.
Ich überlege mir was, wie ich mit meinem „Die Hauptrolle wollen“ umgehen werde. Ich weiß es noch nicht...
Bei Rollen habe ich es beonders gut drauf mir zu sagen: „Silke, mach dir nicht allzu große Hoffnungen, da waren 1000 Bewerber. Die Statistik sieht so und so aus“. Vorm Gesetz der Anziehung ist das aber Blödsinn, da vorm Gesetz der Anziehung für alle Schauspieler genug Rollen da sind! Nur, die, die negativ denken kriegen keine Rollen und das sind 95% :-))) Die Arbeitslosenstatistik sieht, glaube ich, ähnlich aus. Ich weiß gar nicht, warum wir überhaupt was in unserer Vita stehen habe?!? Doch, ich weiß es, weil das hohere Selbst uns schlussendlich doch immer wieder führt und uns mit der Nase drauf stößt, was wir eigentlich wirklich wollen. Es ist so gut zu uns….
Ich hab als Teenager schon mal erkannt, dass Singen wahrscheinlich die Tätigkeit ist, die mich am glücklichsten macht. Ach was, ich wollte eigentlich mit 5 schon Sängerin werden. Aber in einem Kuhdorf gibt es keinen Gesangsunterricht, also habe ich Klavier und Gitarre gelernt und jede Chance ergrifften die ich kriegen konnte, irgendwo aufzutreten. Den ersten Gesangsunterricht hatte ich auf der Schauspielschule und der war nicht gerade erbaulich. Man hatte mir nämlich immer gesagt, dass ich eine schöne Singstimmer hätte, das fand meine Gesangslehrerin aber nicht. Zumindet hatte ich den Eindruck, wahrscheinlich war sie aber nur frustriert, weil ich so sturr war, oder was weiß ich. Ich frag sie mal, denn sie ist ja immer noch meine Gesangslehrerin.;-)))
Und was macht also das Schicksal mit mir? Es besorgt mir als Schauspielerin Rollen an der Oper, so dass ich schlagartig völlig fasziniert bin von Musiktheater und doch wieder auf die Idee komme weiter an Gesang zu arbeiten. Ach so, und mich in einen Opernsänger zu verknallen….Ich!!! Ich komm aus der Hard Rock-Ecke!!! Opernsänger sind doch soooo uncool!!!!
Tja, höheres Selbst, Schicksal, Universum….Wir können ihm eh nicht entkommen, also sollten wir vielleicht aufhören es zu versuchen. Es weiß es doch eh besser…;-))))
Ach so, Einnahmen durch die Blogs belaufen sich auf 43,20 € im Februar. Mehr als im Januar!!!:-)
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